LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.06.05

Foto zur MitteilungSelbstporträt Erwin Eisch, "Yellow period".
Foto: LWL/Holtappels


Foto zur MitteilungGlasdruck "Twighlights" von Erwin Eisch.
Foto: LWL/Holtappels


Foto zur Mitteilung"Schluss mit lustig" - Glasbild von Erwin Eisch.
Foto:LWL/Holtappels


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Presse-Infos | Der LWL

Erwin Eisch: Am Anfang war das Bild
Sonderausstellung im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Bewertung:

Petershagen (lwl). Er hat in Tokio, Paris und Washington ausgestellt, ist als Gastprofessor in den USA und ganz Europa zu Hause und erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein Werk: Wenn es um Glaskunst geht, ist Erwin Eisch der deutsche "Exportschlager". Mit einem Querschnitt aus 40 Jahren Arbeit und erstmals gezeigten neueren Werken würdigt das Westfälische Industriemuseum Glashütte Gernheim jetzt den renommierten Künstler aus Frauenau im bayerischen Wald. "Erwin Eisch: Am Anfang war das Bild" heißt die Ausstellung, die am Sonntag, 19. Juni, im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Petershagen eröffnet wird (bis 25.9.2005).

Erwin Eisch (geb. 1927) gehört zu den Protagonisten der deutschen Studioglasbewegung. Sie hat der Glaskunst dazu verholfen, als eigenständiger Form der bildenden Kunst anerkannt zu werden. "Die Anfänge der Bewegung liegen in den 1950er Jahren in den USA. Bis dato hatte Glas rein funktionalen oder technischen Zwecken, bestenfalls noch als Gegenstand von Design gedient. Die Studioglasbewegung erhob Glas erstmals zu einem Material künstlerischen Ausdrucks," erläutert Museumsleiter Michael Funk. Er freut sich, mit der aktuellen Schau die Reihe von Ausstellungen zeitgenössischer Glaskunst fortzusetzen, die dem LWL-Museum inzwischen weit über die nationalen Grenzen hinaus Aufmerksamkeit verschafft habe. Funk: "Erwin Eisch und die Glaskunst - das ist seit mehr als 40 Jahren ein selbstverständlicher Zusammenhang, in Deutschland und international."

Erwin Eisch ist vom Glas "biographisch vorbelastet": In der Werkstatt seines Vaters in Frauenau hat der heute 77-Jährige Glasgraveur gelernt, an der Akademie der bildenden Künste in München zunächst Glasdesign, später Bildhauerei und Malerei studiert. So bliebt Glas zwar immer ein Medium seiner Arbeit, aber daneben steht mit selbem Stellenwert die Malerei. Erwin Eisch ist damit ein Künstler, der unterschiedliche Ausdrucksformen für sein Schaffen gleichwertig verwendet, der in Bildern spricht, auf Glas und auf Leinwand.

Die Ausstellung "Am Anfang war das Bild" bietet einen von Erwin Eisch selbst zusammengestellten Querschnitt aus mehr als 40 Jahren seines künstlerischen Schaffens. Viele der gezeigten Werke stammen aus Privatbesitz und sind sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Arbeiten aus den letzten zehn Jahren, darunter viele Gemälde. Für das LWL-Industriemuseum bedeutet die neue Ausstellung einen besonderen Höhepunkt. "Erwin Eisch hat am Anfang seiner Arbeit die künstlerische Verwendung des Materials Glas als besondere Herausforderung begriffen. Dieses Spannungsfeld wird in Gernheim besonders augenfällig: Alltags- und Gebrauchsglas bestimmen die Dauerausstellung des Museums, durch die Arbeit am Ofen und durch Sonderausstellungen wird der reine Gebrauchsgegenstand aus Glas aber immer wieder dem Kunstobjekt gegenübergestellt", so Funk.

Erwin Eisch. Am Anfang war das Bild
19. Juni (Eröffnung 11 Uhr) bis 25. September 2005
Westfälisches Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12, 32469 Petershagen, www.glashuette-gernheim.de
Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr



Pressekontakt:
Michael Funk, Museumsleiter, Tel. 05707 9311-0 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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