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Mitteilung vom 21.04.05

Foto zur MitteilungZeche Gneisenau in Dortmund-Derne, Aquarell von Michel Fleury, 2004.
Repro: LWL


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Bergbauarchitektur und Bergbaulandschaft im Ruhrgebiet und im Pas-de-Calais - Erinnerungsbilder von Michel Fleury

Bewertung:

Dortmund (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert vom 24. April bis zum 12. Juni in seinem Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund die Ausstellung "Bergbauarchitektur und Bergbaulandschaft im Ruhrgebiet und im Pas-de-Calais - Erinnerungsbilder von Michel Fleury".

Die in der "Alten Werkstatt" gezeigten Zeichnungen, Radierungen, Metallstiche und Aquarelle sind die künstlerische Auseinandersetzung mit den beiden bedeutendsten Steinkohlerevieren Europas.
Auf 56 Bildern werden die architektonischen, landschaftlichen und sozialen Besonderheiten des Ruhrgebiets in Relation zur nordfranzösischen Industrieregion um den Pas-de-Calais gesetzt. "Dadurch entsteht eine interessante Gegenüberstellung dieser Industrielandschaften, in der sich Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten der jeweiligen Architektur und deren Einbindung in die landschaftlichen Gegebenheiten feststellen lassen", so der kommissarische Museumsleiter Dr. Thomas Parent. Die Abbildungen stehen sich weitgehend unkommentiert gegenüber, wodurch der Betrachter angeregt wird, selbst nach Interpretationsansätzen zu suchen.

Fleury (geboren 1933), der sich selbst als "Kind vom Lande" bezeichnet und erst als Erwachsener in den Pas-de-Calais zog, war von der Industriekulisse des dortigen Kohlebeckens tief beeindruckt. Die imposanten Stahlkonstruktionen der Fördergerüste, die oft im Dialog mit der umgebenden Umwelt zu stehen scheinen, faszinierten ihn besonders. Über seine in Dortmund lebende Tochter kam Fleury in den späten 1970er Jahren mit dem Ruhrgebiet in Kontakt und fand hier die Basis für einen industriearchitektonischen Vergleich mit der nordfranzösischen Industrieregion.

Fleury setzt sich in seinen Arbeiten mit der Ästhetik von Industriekultur künstlerisch auseinander. "Gleichzeitig drückt er seine Bewunderung, seine Solidarität, aber auch sein Mitgefühl gegenüber den Lebensbedingungen der Bergleute aus", erläutert Parent. So hätten die Bilder Fleurys neben dem Aspekt der künstlerisch-ästhetischen Auseinandersetzung auch ein sozialpolitisches Anliegen.

Durch die Präsentation seiner Werke in mehreren Ausstellungen konnte sich Michel Fleury in seiner Heimat einen Namen als anspruchsvoller Aquarellmaler, hervorragender Zeichner und "gefürchteter" Karikaturist machen. In der Zeche Zollern II/IV werden seine Werke zum ersten Mal in Deutschland gezeigt. Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 24.04., um 11 Uhr in der Alten Werkstatt.

Sonderausstellung "Bergbauarchitektur und Bergbaulandschaft im Ruhrgebiet
und im Pas-de-Calais - Erinnerungsbilder von Michel Fleury"

24. April bis 12. Juni 2005
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Eintritt: Erwachsene 3,50 Euro, Kinder ab 6 Jahren 2 Euro,
Familienkarte 8 Euro



Pressekontakt:
Evelyn Zerbe, Tel. 0231 6961-174 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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