LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 19.04.05

Foto zur MitteilungDas Gesicht von einem der Toten aus Warburg hat die Gerichtsmedizin in Paris rekonstruiert.
Foto: LWL/P. Plailly, E. Daynès, I. Hoinka-Nölting


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Der LWL

Presse-Einladung zur Eröffnung des Forscherlabors im Westfälischen Museum für Archäologie

Bewertung:

Guten Tag liebe Kolleginnen und Kollegen,

haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Archäologen eigentlich zu ihren Ergebnissen kommen? Auf die Spurensicherung an der Fundstelle folgt die Arbeit hinter den Kulissen: Wie bei Kriminalfällen führt erst die Analyse vieler kleiner Spuren zur Rekonstruktion des damaligen Geschehens. Dabei arbeiten die Archäologen mit Wissenschaftlern verschiedener Ressorts zusammen. Wie das im Detail funktioniert, kann man im Westfälischen Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ab 29. April 2005 selbst nachvollziehen: Dann öffnet das so genannte Forscherlabor. In dieser, europaweit einmaligen Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher ihrem kriminalistischen Spürsinn an einem konkreten Falls nachgehen, dem "Fall Warburg". Es gilt mit archäologischen und historischen, medizinischen, physikalischen und chemischen Methoden möglichst viel über die Toten aus den Großsteingräbern von Warburg herauszufinden.

Wir laden Sie herzlich ein zum Presse-Gespräch

"Eröffnung des Forscherlabors"

am Donnerstag, 28. April 2005, 11 Uhr

im Westfälischen Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Dauerausstellung


Prof. Dr. Karl Teppe, Kulturdezernent für Westfalen-Lippe und Dr. Gabriele Isenberg, Direktorin des Westfälischen Museums für Archäologie und LWL-Landesarchäologin von Westfalen-Lippe, möchten Ihnen die weit tragende Bedeutung des Forscherlabors erörtern.

Mit Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Leiterin des Westfälischen Museums für Archäologie in Herne, erhalten Sie im Rundgang eine Einführung als Archäologe aus kriminalistischer Sicht. Unterstützt wird sie von Ausstellungsgestalter Prof. Uwe R. Brückner, der mit seiner Gestaltung des Forscherlabors das Museum weiter profiliert hat. Und nicht zuletzt freut sich Horst Schiereck, Oberbürgermeister der Stadt Herne, über ein weitere Besonderheit in seiner Stadt.

Mit kriminalistischen Grüßen

Frank Tafertshofer



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos