LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 18.04.05

Foto zur MitteilungArchitekturzeichnung des Zollern-Portals aus einer Werbemappe Möhrings. Die Ornamentik des großen Glasfensters ist darauf sehr gut zu erkennen. Gesucht werden weitere Skizzen oder Detailzeichnungen dieses oder ähnlicher Jugendstilfenster.
Repro: LWL/Hudemann


Foto zur MitteilungBesonders aufwendig gestaltet sind die Glasmosaiken im berühmten Jugendstilportal der Maschinenhalle.
Foto:LWL/Holtappels


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Presse-Infos | Der LWL

Buntverglasung der Maschinenhalle auf Zeche Zollern wird rekonstruiert
Museum sucht historische Entwürfe für Hallenfenster

Bewertung:

Dortmund (lwl). Bei der Sanierung der Maschinenhalle, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab 2006 auf der Zeche Zollern II/IV durchführen lässt, sollen die gläsernen Jugendstil-"Mosaiken" in den Hallenfenstern rekonstruiert werden. Anstoß dazu gab der Fund von farbigem Glas, das jüngst auf dem Dach des Fördermaschinistenstandes entdeckt wurde. Vor Wiederinbetriebnahme der Maschine hatte das Museum den historischen Arbeitsplatz bis in den letzten Winkel gereinigt. Wie Recherchen ergaben, zierten die senffarbenen Scheiben früher die großen Fenster im Mitteltrakt der Halle. Bei der darauf folgenden systematischen Suche fanden Museumsmitarbeiter auf einem weiteren Vordach im Eingangsbereich der Halle Gläser in vier verschiedenen Farben. Sie stammen von der Ornamentverglasung im bekannten Jugendstilportal des einstigen Musterbergwerks.

Dr. Ulrike Gilhaus wünscht sich eine möglichst originalgetreue Wiederherstellung der bunt verglasten Hallenfenster. "Das hängt allerdings von den Kosten ab", so die Museumsleiterin. In diesem Zusammenhang sind die aufgefundenen Farbglasreste von zentraler Bedeutung. Denn von den originalen Entwürfen des Architekten Bruno Möhring fehlt heute jede Spur. Eingehende Nachforschungen in einschlägigen Wirtschaftsarchiven sowie den Archiven der großen Farbglasproduzenten erwiesen sich als erfolglos.
Deshalb sucht das Museum jetzt nach Skizzen oder "Kartons", die alteingesessenen Glasfabriken oder Glasmalereiwerkstätten der Region als Vorlage zur Fertigung dieser Fenster dienten. "Möglich ist, dass die Entwürfe von einer kleineren Firma im lokalen Umfeld der Zeche umgesetzt wurden, in deren Firmenarchiv die Pläne heute noch schlummern", erklärt Gilhaus. Auch Nachkommen von Mitarbeitern solcher regionaler Unternehmen, die zufällig Entwürfe dieser Glasornamente aufbewahrt haben, können sich bei der Museumsleiterin (Tel. 0231 6961-211) melden. Dabei könnte es sich um filigrane Skizzen mit Farbangaben oder aber farbige Zeichnungen auf Karton im Originalformat handeln.



Pressekontakt:
Evelyn Zerbe, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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