LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.04.05

Foto zur MitteilungEhemaliges Abortgebäude der Zeche Zollern in Dortmund.
Foto: Socha.


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Ausstellung mit Fotografien von Industriemuseen

Bewertung:

Dortmund (lwl). Das Westfälische Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund zeigt bis zum 3. Juli in der Ausstellung "Fotografien von Bertold Socha" 21 Abbildungen der verschiedenen Industriedenkmäler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Der 1940 in Ratibor (Oberschlesien) geborene Künstler und Fotograf Berthold Socha setzt sich darin mit den überlieferten Anlagen der Industriegeschichte auseinander.

Präsentiert werden Bilder der acht Standorte des LWL-Industriemuseums, auf denen der zumeist ruinöse Zustand der heutigen Baudenkmale vor der musealen Aufarbeitung der Anlagen durch den Landschaftsverband dokumentiert wird. Die Aufnahmen entstanden zwischen 1984 und 2001 und wurden kürzlich aus Anlass der Verabschiedung des langjährigen Museumsdirektors Helmut Bönninghausen zusammengestellt.

"Bei der fotografischen Auseinandersetzung mit Industriekultur geht es Socha weder um die doku-mentarische Darstellung des erhaltenen Bauzustandes, noch um das technische Interesse, sondern um die ästhetischen Aspekte einer untergehenden Industrielandschaft", so der stellvertretende Museumsleiter Dr. Thomas Parent. Deutlich zeigten die Aufnahmen, dass die ausgedienten Industrieanlagen ihre Funktion als prosperierende Produktionsstätten und damit als Fundamente menschlicher Existenz verloren haben. In seiner künstlerischen Auseinandersetzung fokussiere Socha den Erhaltungszustand der Anlagen, den Verfall, das Zerstörte und das Unbeachtete im Detail, wie in der Totalen. Bertold Socha: "Nicht Anklage soll aus meinen Aufnahmen sprechen, sondern die Vollkommenheit und Schönheit dieser Anlagen, auch noch im Niedergang."

Parallel zur Ausstellung "Fotografien von Bertold Socha" werden in der historischen Werkstatt der Zeche Zollern II/IV im Rahmen der Reihe GALERIE INDUSTRIEARBEIT bis zum 17. April die Foto-grafien von Bernd Langmarck präsentiert. Die Ausstellung mit dem Titel "ÜberReste. Hoesch - Thyssen - Zollern - Zollverein" thematisiert den Dualismus von Natur und Industrie in der Ruhrregion. Langmarck dokumentiert die Rückeroberung der von Industrieanlagen dominierten Landschaft durch die Natur am Beispiel der vier bedeutendsten Anlagen ruhrindustrieller Schwerindustrie.

Zwei weitere der insgesamt vier aktuellen Sonderausstellungen der Zeche Zollern werden ebenfalls in der Alten Werkstatt gezeigt. So sind Mineralien und Fossilien, die "Schätze der Erde", bis einschließlich 1. Mai, sowie die Ausstellung "Kumpel auf vier Beinen. Grubenpferde im Ruhrbergbau" bis 19. Juni zu sehen.

Sonderausstellung: Fotografien von Bertold Socha
bis 03.07.2005

Geöffnet: Di - So 10 - 18 Uhr
Eintritt: Erwachsene 3,50 €; Kinder ab 6 Jahren 2 €, Familienkarte 8 €
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV,
Grubenweg 5, 44388 Dortmund-Bövinghausen



Pressekontakt:
Norbert Diesing, Westfälisches Industriemuseum, Tel. 0231 6961-174 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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