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Mitteilung vom 21.03.05

Foto zur MitteilungZu Ostermontag führen Mitarbeiter im Westfälischen Museum für Archäologie einiges "im Schilde".
Foto: LWL/Lagers.


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Presse-Infos | Der LWL

"Vom Streit kühner Recken"
Osterprogramm im Westfälischen Museum für Archäologie

Bewertung:

Herne (lwl). Unter dem Motto "von kûner recken strîte" (Vom Streit kühner Recken) findet am Ostermontag (28.3.) um 15 Uhr eine Vorführung zu Waffen, Krieg und Streitkultur der Völkerwanderung und des Mittelalters im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne statt. Ostersonntag und Ostermontag bietet das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) um 14 Uhr und um 16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an.

Im Mittelalter wurde Krieg und Gewalt ganz anders wahrgenommen als heute. Eine Geschichte des Mönches Notker aus dem zehnten Jahrhundert gibt darüber Auskunft: Der deutsche König Ludwig hatte sich großes Ansehen erworben, als er die Geldgeschenke einer normannischen Delegation achtlos in den Dreck warf und stattdessen fachmännisch die mitgebrachten Waffen inspizierte. Der Mann von Stand definierte sich in dieser Zeit durch seine Wehrhaftigkeit und Waffen. Diese Wertvorstellungen mündeten schließlich in ein romantisiertes Ritterideal, das bis heute besteht. Wirtschaftswachstum und Binnennachfrage hingegen waren damals keine Themen für die Mächtigen.

Interessierte lernen Waffen und Streitkultur aus der Völkerwanderungszeit und aus dem Mittelalter besser kennen. Unter Anleitung des Experimental-Archäologen Norbert Reuther können sie Waffen und Ausrüstung anlegen und sich wie ein echter Ritter fühlen.

Termine:
gesucht. gefunden. ausgegraben.: So, 27.3. und Mo. 28.3., jeweils 14 Uhr und 16 Uhr
"... von kûner recken strîte ...": Mo. 28.3., 15 Uhr

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Westfälisches Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, www.landesmuseum-herne.de.
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Dr. Yasmine Freigang, Tel.: 0251 5907-267 oder 0173 8301752 und Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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