LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 02.03.05

Foto zur MitteilungEin neun Quadratmeter großes Modell im Herner Archäologie-Museum beleuchtet alle Seiten des Lebens früher Bauern.
Foto: LWL/Lagers.


Foto zur MitteilungSpielt am Familiensonntag eine wichtige Rolle: ein 6000 Jahre alter Mahlstein aus Herne.
Foto: LWL/Lagers.


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Presse-Infos | Der LWL

Im Märzen der Bauer - Familiensonntag im LWL-Archäologie-Museum

Bewertung:

Herne (lwl). "Im Märzen der Bauer" heißt es am Familiensonntag (6.3.) im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne. Gemeinsam mit ihren Eltern erkunden Sechs- bis Zwölf-jährige um 14 Uhr und um 16 Uhr die Zeit der ersten Bauern in Westfalen. Allen anderen Besuchern bietet das Archäologie-Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) unter dem Motto "gesucht. gefunden. aus-gegraben." einen Rundgang durch 250 000 Jahre Menschheitsgeschichte in der Region an.

Vor 7500 Jahren begann sich das Leben der Menschen in Westfalen radikal zu ändern: Aus Jägern und Sammlern wurden Ackerbauern und Viehzüchter. Bis dahin hatten sich die Menschen zigtausende Jahre lang von dem ernährt, was sie gejagt und gesammelt hatten. Nun begannen sie, ihre Nahrungsmittel selbst zu produzieren. Ihren Alltag bestimmte von da an die Arbeit auf den Feldern und die Sorge um Rinder, Schafe und andere Haustiere.

Die Teilnehmer lernen bei einem Rundgang das Leben der ersten Bauern in Westfalen kennen. Dabei können sie ausprobieren, mit einem Mahlstein wie vor 6000 Jahren aus Getreide Mehl zu machen. Außerdem töpfert sich jeder nach originalen Vorbildern sein eigenes Gefäß.

An diesem und an jedem anderen Sonntag im März läuft im Museumskino um zwölf Uhr und um 15 Uhr die Spielfilm-Dokumentation "Der Ötztal-Mann und seine Welt". Schwer verletzt und erschöpft kauert der Steinzeitmann unter einem Felsvorsprung in den Ötztaler Alpen. Vor dem Tod im Eis träumt er Bilder seines letzten Lebensjahres - und der Zuschauer ist mitten im Geschehen. So könnte es gewesen sein vor 5300 Jahren. Als der Mann lebte, der 1991 als Eismumie gefunden wurde und als "Ötzi" weltberühmt wurde.

Termine:
Im Märzen der Bauer: So. 6.3.05, 14 Uhr und 16 Uhr
gesucht. gefunden. ausgegraben.: So. 6.3.05, 14 Uhr und 16 Uhr
Der Ötztal-Mann und seine Welt. Spielfilm-Dokumentation von Kurt Mündl, Deutschland 2000, Dauer 93 Minuten: So, 6.3., 12 Uhr und 15 Uhr, freigegeben ohne Altersbeschränkung

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Westfälisches Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, www.landesmuseum-herne.de. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Dr. Yasmine Freigang, Tel.: 0251 5907-267 oder 0173 8301752 und Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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