LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.02.05

Foto zur MitteilungZeche Zollern: Alte Verwaltung und Maschinenhalle.
Foto: Langmack


Foto zur MitteilungHoesch - die "verkaufte Braut".
Foto: Langmack


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Presse-Infos | Der LWL

LWL zeigt auf Zeche Zollern fotografische "ÜberReste"

Bewertung:

Dortmund (lwl). Hoesch und Thyssen, Zollern und Zollverein - vier exemplarische Landmarken der Montan-Ära im Ruhrrevier sind Thema einer Fotoausstellung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) von Sonntag, 27. Februar (Eröffnung 11 Uhr), bis 17. April in seinem Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund präsentiert.

Das LWL-Museum zeigt die Ausstellung mit dem Titel "ÜberReste" im Rahmen seiner Reihe "Galerie Industriearbeit" im historischen Werkstattgebäude. Die Schau vereinigt 34 Fotos von Bernd Langmack. Geboren 1951 in Steinhude am Meer, kam Langmack zum Medizinstudium 1969 ins Ruhrgebiet. Heute leitet er die Abteilung für Kardiologie in einem Essener Krankenhaus. Seit den 1980er Jahren beschäftigt sich der Essener Arzt ernsthaft mit der Fotografie. Als Autodidakt begann er zur selben Zeit mit der individuellen fotografischen Erkundung des Ruhrgebiets.

Häufig thematisieren seine Fotos ein Spannungsfeld: die Prägung der Landschaft durch die Industrie sowie - umgekehrt - die Integration der Industrie in ihre städtische oder ländliche Umgebung. So entstanden im Ruhrgebiet Serien von beachtlicher Motivvielfalt aus den Bereichen Kohle und Koks, Eisen und Stahl sowie Straßen und Kanäle. In den letzten Jahren zieht es Langmack auch in andere Industrieregionen: Belgien, Luxemburg, Lothringen, das Saarland und den Harz. So fotografierte er unter anderem die beiden weiteren "industriellen Weltkulturerben" in Deutschland, die Völklinger Hütte und des Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar.

In der Ausstellung "ÜberReste" dokumentiert Langmack mit seinen Bilder vier verschiedene Typen: 1) den "produzierenden Siegertypen", der aus dem Konzentrationsprozess der Stahlindustrie des Ruhrgebiets hervorgegangen ist: ThyssenKrupp-Steel; 2) die inzwischen nach China "verkaufte Braut": die Hoesch Westfalenhütte; 3) die zum Westfälischen Industriemuseum "verwandelte Schönheit": Zeche Zollern II/IV; und 4) schließlich die "Eventmaschine" Zollverein - allerdings in einem Zustand des Dornröschenschlafes zwischen Stillegung und Umnutzung Anfang der 1990er Jahre.

ÜberReste. Hoesch - Thyssen - Zollern - Zollverein
Fotografien von Bernd Langmack
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV,
Grubenweg 5, 44388 Dortmund-Bövinghausen
27.2. bis 17.4.2005-02-23 (Eröffnung 27.2., 11 Uhr)
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr



Pressekontakt:
Vera Lengersdorf, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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