LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.11.04

Foto zur MitteilungIm nächsten Jahr rollen sie wieder über das Zechengelände, die urtümlichen Gefährte des Dampffestivals Ruhrgebiet.
Foto: LWL/Holtappels/Hudemann


Foto zur MitteilungDas Leben der Menschen in den Bergbausiedlungen vor Ort wird in der kommenden Saison im Mittelpunkt stehen.
Foto: LWL/Holtappels/ Hudemann


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Industriemuseum Zeche Hannover freut sich über gelungene Saison

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Bochum (lwl). Nach dem offiziellen Saisonende am vergangenen Sonntag zieht das Westfälische Industriemuseum Zeche Hannover Bilanz: Mehr als 21.000 Besucher zählte das Museum des Landschaftsverbandes Westafeln-Lippe (LWL). Dabei erwies sich das Kinderbergwerk Zeche Knirps wieder einmal als Besuchermagnet, der in diesem Jahr über die Hälfte der Besucher anzog.

Guten Zuspruch erhielt das Museum durch seine beiden Ausstellungen mit Ruhrgebietsbezug. Der Erfolg der Fotoausstellung "Projekt XE. Ansichten vom Ruhrgebiet entlang des Emscher-Wanderwegs" wurde von der Ausstellung "Das Glück fliegt in der Luft. Zur Geschichte des Brieftaubensports in Westfalen" mit seinem umfangreichen Begleitprogramm noch übertroffen.

LWL-Museumsleiter Dietmar Osses freut sich über die positiven Besucherzahlen: "Rechnet man die über 8.000 Besucher des Dampffestivals aus der Bilanz des vergangenen Jahres heraus, haben wir sogar einen leichten Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen. Nicht in der Bilanz enthalten sind übrigens die Besucher des Biergartens Zeche Hannover, der sich als große Bereicherung für das Museum erwiesen hat", so Osses.

Trotz des Endes der freien Öffnungszeiten am Wochenende herrscht auf Zeche Hannover weiterhin Betrieb. Für die jüngsten Besucher bietet das LWL-Industriemuseum spezielle Winterprogramme auf Zeche Knirps an. Und auch das Industriedenkmal Zeche Hannover kann im Winter mit einer Führung jederzeit nach Anmeldung besucht werden.

Den Auftakt der Saison 2005 bildet am 30. April und 1. Mai das Dampffestival Ruhrgebiet mit Familienfest und zahlreichen historischen Dampffahrzeugen in Aktion. Zum vierten Mal lädt die Zeche Hannover mit der ältesten Dampffördermaschine des Ruhrbergbaus originale historische Dampffahrzeuge, aber auch Dampfmodellbauer mit Modellen und originalgetreuen Nachbauten aus ganz Europa ein.
Ab 25. Mai zeigt sich das LWL-Industriemuseum ganz im Zeichen des Fußballs: Als erster Standort im östlichen Ruhrgebiet zeigt das Westfälische Industriemuseum Zeche Hannover die Wanderausstellung "Fußballregion Ruhrgebiet", die die Geschichte des Fußballsports in der Region beleuchtet und mit einem reichhaltigen Begleitprogramm auf die Fußballweltmeisterschaft 2006 einstimmen soll.

Einen weiteren thematischen Schwerpunkt bilden die Bergbausiedlungen rund um die Zeche Hannover. Eine neue Führung zum "Wohnen auf der Seilscheibe" und eine Fotoausstellung sollen das Leben in der Kolonie zeigen. "Die beiden großen Themen der Region, Strukturwandel und Zuwanderung, lassen sich in besonderer Weise mit einem intensiven Blick auf das Leben der Menschen vor Ort veranschaulichen", meint Museumsleiter Dietmar Osses.

Die Zeche Hannover bietet dafür mit der unmittelbar angrenzenden Mustersiedlung Dahlhauser Heide und den Museumshäusern der Kleinkolonie Rübenkamp einzigartige Voraussetzungen", so der Historiker.

Das komplette Veranstaltungsprogramm des Westfälischen Industriemuseums für das erste Halbjahr 2005 erscheint im Januar 2005 und ist kostenlos beim Museum, in der Geschäftsstelle von Bochum Marketing und im Internet unter www.zeche-hannover.de zu erhalten.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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