LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 27.10.04

Foto zur MitteilungEin ungewohnter Anblick: Die Dortmunder Zeche Zollern II/IV im Schnee.
Foto: LWL/Hudemann/Holtappels


Foto zur MitteilungNicht nur im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel: Das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop.
Foto: LWL/Hudemann/Holtappels


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Presse-Infos | Der LWL

Einmal zahlen, zweimal kommen -
Der LWL spendiert eine Runde Kultur gegen die Winterdepression

Bewertung:

Dortmund (lwl). Während der bevorstehenden Winterzeit, wenn die Tage kürzer und die Wochenenden trostloser werden, lockt das Westfälische Industriemuseum an seinen sieben eröffneten Standorten mit einer ganz besonderen Medizin gegen Langeweile und Winterde-pression: Zum Abschluss des Jubiläumsjahres spendiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Runde Kultur und lädt alle Museumsgäste zu einem kostenlosen zweiten Besuch in eines seiner Industriedenkmäler ein.

Ab dem 1. November erhält jeder Gast, der eine Eintrittskarte für einen Standort des Industriemuseums kauft, automatisch eine Freikarte für einen zweiten Besuch dazu. Dann beginnt die Qual der Wahl: Ob Zeche, Ziegelei oder Hüttenwerk, oder ob man sich für Binnenschifffahrt, Textil- und Glasherstellung interessiert, das Westfälische Industriemuseum hat einiges zu bieten:

Die Dortmunder Zeche Zollern II/IV lockt mit ihrer außergewöhnlichen Architektur. In der Musterzeche, die einer barocken Schlossanlage gleicht, informiert eine Ausstellung über die Sozial- und Kulturgeschichte des Ruhrbergbaus. Die Tagesanlagen mit der berühmten Maschinenhalle beherbergen vielfältige Kulturveranstaltungen und Wechselausstellungen. Besonders beliebt bei jungen Gästen: der legendäre "Kinderkeller", ein Erlebnisraum mit "Unter Tage"-Atmosphäre.

Wer aus dem Stollen der Wittener Zeche Nachtigall wieder ans Tageslicht tritt, dem kommt selbst der trübste Novembertag nur noch halb so duster vor. An Bord des Ruhrnachens geht es um die Geschichte der Kohlenschifffahrt auf der Ruhr. Nach Schließung der Zechenanlage wurde das Gelände in eine Ziegelei umgewandelt. Davon zeugt heute noch der große Ringofen, anhand dessen die Museumsgäste die Herstellung von Ziegelsteinen nachvollziehen können.

Die Henrichshütte in Hattingen steht für den Aufstieg, die Blüte und den Untergang der Schwerindustrie an der Ruhr. Heute können Erwachsene auf dem "Weg des Eisens" und Kinder auf dem Rundweg mit der "Ratte" viel über die Produktionsbedingungen auf der Hütte erfahren. Jeden Freitagabend bietet das Museum eine Erlebnisführung im Fackelschein an.

Beim riesigen Schiffslift in Waltrop können sowohl der Schiffstrog als auch die Oberhaupttürme erklommen werden. Außerdem liegen hier historische Dampfer und schwimmende Arbeitsgeräte vor Anker. An Bord der MS "Franz-Christian" lernen Besucher den Arbeitsalltag einer Binnenschifferfamilie kennen.

In der vollfunktionstüchtigen Museumsfabrik in Bocholt werden alle Arbeitsabläufe einer Textilfabrik nachvollziehbar. Eine Dampfmaschine treibt zahlreiche Webstühle an, auf denen im Beisein der Besucher Handtücher und Tischdecken entstehen. Im rekonstruierten Wohnhaus mit zeittypischer Einrichtung werden Besucher in die Lebensverhältnisse einer Arbeiterfamilie aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts versetzt.

Den Kern der Ziegelei Lage bilden die ehemaligen Fabrikgebäude der 1979 stillgelegten Ziegelei Beermann. Dort werden heute unter der Ägide des Industriemuseums an bestimmten Aktionstagen wieder Ziegel hergestellt - sowohl von Hand als auch maschinell. In einem historischen Kotten gewinnt man Einblicke in das Leben der lippischen Wanderziegler und ihrer Familien.

Einer letzten beiden noch erhaltenen Glastürme in Deutschland steht in Gernheim bei Petershagen. In der historischen Glashütte an der Weser können Besucher täglich am rekonstruierten Schmelzofen Glasmachern bei Ihrer Arbeit mit der glühendheißen Rohmasse über die Schulter sehen. Da bleibt auch am kältesten Wintertag keine Nase kalt.

Bis zum 13. Februar werden die Freikarten in allen sieben Museen ausgegeben und können bis Sonntag, 27. Februar 2005 eingelöst werden. Wer einem Verwandten, Bekannten oder Freund eine Freude bereiten will, kann den knalligbunten Gutschein auch als Postkarte versenden und auf diesem Weg zu einem Museumsbesuch animieren.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235 und Evelyn Zerbe, Tel. 0231 6961-127
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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