LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.10.04

Foto zur MitteilungVon Büschen umwachsen: Das Magazin der Zeche Zollern vor der Restaurierung (1980).
Foto: LWL


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Wie alles begann ...
Diavortrag zur Geschichte der Industriedenkmalpflege auf Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). "Dieser Schrott soll Denkmal werden?" Mit Empörung reagierten früher die meisten Menschen im Angesicht einer zerfallenen Fabrikhalle oder eines rostigen Hochofens, denen der Rang einer Kathedrale zugesprochen werden sollte. Mittlerweile hat sich ein starker Bewusstseinswandel vollzogen. Zwischen Rhein und Weser gibt es heute 3.500 anerkannte Denkmäler der Industrie- und Technikgeschichte.

Von Anfängen und Meilensteinen dieser Entwicklung berichtet Helmut Bönnighausen, Direktor des Westfälischen Industriemuseums, am kommenden Dienstag, 12. Oktober, in einem Diavortrag auf der Zeche Zollern II/IV in Dortmund. Der Titel: "Wie alles begann. Der Aufbau der Industriedenkmalpflege in Westfalen-Lippe". Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Helmut Bönnighausen hat die Entwicklung selbst von Anfang an begleitet: Er übernahm 1973 das neu geschaffene Referat für technische Kulturdenkmale beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und wurde Gründungsdirektor des jetzt 25 Jahre alten Westfälischen Industriemuseums des LWL.

In seinem Vortrag spannt Bönnighausen einen Bogen von den ersten Impulsen zum Erhalt von Industriebauten aus England bis hin zum heutigen "Netzwerk Industriekultur". Er berichtet über die Rolle früher Bürgerinitiativen und der Presse, die das Thema öffentlich machten, über den Erhalt der Maschinenhalle auf Zollern und der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld als Katalysatoren der Entwicklung und über das 1980 verabschiedete NRW-Denkmalschutz, beleuchtet aber auch Rückschläge bei den Bemühungen um den Erhalt von Industriebauten.

Der Vortrag bildet den Auftakt der Reihe "Aufbruch Industriekultur", die das LWL-Industriemuseum in Kooperation mit dem Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Markt zum Ausklang des Jubiläumsjahres aufgelegt hat. Weitere Termine: 2.11.: Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur sowie das Konzept der Kokerei Hansa (Ursula Mehrfeld) und 30.11.: "Das darf doch nicht wahr sein!" Die Rettung der Maschinenhalle von Zollern II/IV" (Dr. Thomas Parent).



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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