LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 16.09.04

Foto zur MitteilungDie Fotografie mit dem Titel "Cast of Bread" ist in der aktuellen Wechselausstellung "Was blieb, als der Bergbau ging" zu sehen.

Foto zur MitteilungAuch wenn diese Aufnahme stark an das Ruhrgebiet erinnert, das Bild mit dem Titel "Champion Pigeon" wurde in einem Bergbaudorf in Wales aufgenommen.

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Presse-Infos | Der LWL

Was blieb, als der Bergbau ging
Fotoausstellung auf Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Wenn der wichtigste Industriezweig einer Region mit einem Mal wegfällt, hat das drastische Auswirkungen. Dass dies keine ruhrgebietsspezifische Erfahrung ist, zeigt die Sonderausstellung "Was blieb, als der Bergbau ging" mit Fotografien aus Bergbaudörfern in Wales, die im Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV in Dortmund präsentiert werden. Die Bilder von Tina Carr und Annemarie Schöne zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 19. September bis 7. November im Rahmen der Reihe "Galerie Industriearbeit", mit Wechselausstellungen zur industriellen Arbeitswelt in Geschichte und Gegenwart.

Bei den Arbeiten der beiden Künstlerinnen handelt es sich um sozial engagierte Dokumentationsfotografie, die für die Situation in Wales sensibilisieren will: In der vom Steinkohleabbau dominierten Region in Südwales hat der Bergbau wie fast überall in Westeuropa seit den frühen 1970er Jahren den Rückzug angetreten. Menschen und Dörfern fehlt es an einer Perspektive; die Arbeitslosigkeit liegt bei 65 Prozent. Dennoch zeigt die Ausstellung nicht nur bergbaulich veränderte, zerstörte Landschaften. Sie verzichtet bewusst auf anklagenden Unterton und ab-stoßende Details. "Die Bilder leben von Kontrasten", erklärt Museumsleiterin Ulrike Gilhaus.

"Vordergründige Fröhlichkeit auf der Straße, in Vereinen, in der Kneipe, stolze Posen Jugendlicher oder strahlende Kindergesichter in einer Spielgruppe stehen scheinbar zufällig neben schäbigen Hinterhöfen, ausgebeuteter Landschaft, derangierten Gebäuden und Geschäften."
Dadurch gelingt es den beiden in Wales lebenden Fotografinnen, neben der Tristesse des Milieus auch die Würde und die bisweilen fast provozierende Heiterkeit der hier lebenden Menschen einzufangen.

Die Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 19. September, um 11 Uhr in der Alten Werkstatt der Zeche Zollern.

Sonderausstellung
Was blieb, als der Bergbau ging

19. September bis 7. November 2004
Eröffnung: So, 19. September, 11 Uhr
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV, Alte Werkstatt
Grubenweg 5, 44388 Dortmund-Bövinghausen
Geöffnet: Dienstag - Sonntag 10 -18 Uhr

Achtung Redaktionen:
Wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellungseröffnung mit Fototermin am Sonntag, 19. September um 11 Uhr ins Westfälische Industriemuseum Zeche Zollern II/IV, Alte Werkstatt.



Pressekontakt:
Evelyn Zerbe, Westf. Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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