LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.09.04

Foto zur MitteilungFamilie Namingha von den Hopi-Indianern kommt zur Langen Museumsnacht .
Foto: LWL/Brentführer


Foto zur MitteilungIndianischen Schmuck aus Federn und Perlen kann man im Museum selber machen.
Foto: LWL/Jülich


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Presse-Infos | Der LWL

Lange Nacht der Indianer im Westfälischen Museum für Archäologie

Bewertung:

Herne (lwl). Am kommenden Freitag (3.9.) findet im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne die zweite Lange Museumsnacht statt. Von 15 bis 24 Uhr gibt es Aktionen zum Zugucken und Mitmachen, Filme, Führungen und Geschichten rund um die aktuelle Sonderausstellung "Die in der Weite leben - Prärieindianer und Eiszeitjäger".

"In diesem Jahr dreht sich bei unserer Langen Museumsnacht alles um unsere aktuelle Sonderausstellung" berichtet Michael Lagers, Museumspädagoge im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Für eine außergewöhnliche Atmosphäre wird Lindbergh Namingha sorgen. Der HopiIndianer und 1. Vorsitzender der Native American Association of Germany e.V. (NAAoG) bietet zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern den Abend über Gesänge, Trommelklängen und indianische Tänze.

Auf dem Außengelände wird mit dem städtischen Abenteuerspielplatz Hasenkamp und dem Spielbus Tummelhummel ein Tipidorf aufgebaut. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, am Indianerleben dort teilzunehmen. Von 16 Uhr bis 20 Uhr werden Lederbeutel hergestellt, Feuer gemacht, Brot gebacken, indianische Spiele ausprobiert, Bogen geschossen und vieles mehr.

In den Innenhöfen geht es um die technischen Fähigkeiten der Indianer. Die Besucherinnen und Besucher können Federschmuck in einem Tipi oder Tonperlen am Feuer herstellen. Ab 18 Uhr zeigt der Spezialist Norbert Reuther, wie Pfeilspitzen hergestellt wurden. Parallel dazu führt der Prähistoriker Dr. Ulrich Stodiek sämtliche Techniken des Feuermachens von Indianern und Eiszeitjägern vor.

Die besten Ergebnisse der Mitmachaktionen werden um 21 Uhr prämiert. Preise gibt es unter anderem für den schönsten Federschmuck, den besten Bogenschuss und die gelungensten Lederbeutel.

Natürlich dürfen die Mythen und Geschichten rund um die Indianer nicht fehlen - jeder kennt die Abenteuer von Karl May oder hat sich schon Westernfilme angeschaut. Nach wie vor begeistern sie Jung und Alt. Ein Erzähler berichtet von solchen abenteuerlichen Geschichten aus der Welt der Prärien. Im Kino laufen nacheinander die Filme "Wo ich zu Hause bin" (15 Uhr), "Ich bin dein Krieger (17 Uhr) und "Der mit dem Wolf tanzt" (20 Uhr).

Daneben gibt es stündlich Führungen durch die Ausstellungen. Die Sonderausstellung "Die in der Weite leben" gibt Einblicke in die Lebenswelt der Prärieindianer und Eiszeitjäger. Die Dauerausstellung zeigt 250 000 Jahre Menschheitsgeschichte in Westfalen.

Die Familie Namingha ist auch noch am Samstag (4.9.) im Museum und unterhält die Besucherinnen und Besucher mit Tanz, Gesang und Musik zum Mitmachen.

Am Sonntag (5.9.) schließlich ist wieder Familiensonntag. Kinder zwischen sechs und acht Jahren erkunden um 14 Uhr und um 16 Uhr die Welt der Prärie- und Plainsindianer. Dabei machen sie sich mit indianeischer Zeichensprache vertraut. Dann heißt es "Fangt die Klapperschlange!".

Bei diesem indianischen Spiel sind Hör- und Konzentrationsvermögen gefragt. Für die Erwachsenen beginnt 14 und um 16 Uhr ein Rundgang durch die Sonder-Ausstellung und um 15 Uhr ein Rund-gang durch die Dauerausstellung.

Termine und Kosten:
Lange Museumsnacht: 3.9.2004, 15 bis 24 Uhr.
Tickets im Vorverkauf: 3,50 € Erwachsene, 2 € Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre), 2 € Ermäßigungsberechtigte, 8 € Familien
Tickets an der Tageskasse: 5 € Erwachsene, 3 € Kinder und Jugendliche, 3 € Ermäßigungs-berechtigte, 12 € Familien

Familiensonntag: 5.9.2004:
14 und 16 Uhr Kinderprogramm "Wo Schlangen klappern und Hände sprechen"; 14 und 16 Uhr Führung "Die in der Weite leben"; 15 Führung "gesucht. gefunden. ausgegraben".
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Westfälisches Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, www.landesmuseum-herne.de. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Yasmine Freigang, Tel. 0251 5907-267
presse@lwl.org



Links:
http://www.landesmuseum-herne.de



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