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Mitteilung vom 30.07.04

Foto zur MitteilungDie von den Frauen kostenlos geleistete Hausarbeit trug wesentlich zum Familieneinkommen bei.
Foto: Foto: LWL/Holtappels/Hudemann


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'Das bisschen Haushalt': Themenführung zur Frauengeschichte auf Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). 'Das bisschen Haushalt' war in Wirklichkeit Schwerstarbeit. Davon können sich die Besucher des Westfälischen Industriemuseums Zeche Zollern II/IV im Rahmen einer Führung überzeugen, die Museumsmitarbeiterin Olge Dommer am Sonntag (1.08.), durch die Jubiläumsausstellung 'Schätze der Arbeit' anbietet. Der Rundgang startet um 15 Uhr im Museum das Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und legt den Schwerpunkt auf die frauengeschichtlichen Aspekte der Ausstellung. Dabei lenkt Dommer den Blick vor allem auf die Frauen, die mit ihrer unbezahlten Hausarbeit den bescheidenen Lebensstandard der Arbeiterfamilie in beträchtlichem Ausmaß stützten.

'Ich hab feste Arbeiten müssen', erinnert sich auch die Bergmannsfrau Lina Böhne. Doch in einer Industrieregion wie dem Ruhrgebiet gab es nur wenige Arbeitsplätze für Frauen. 'Die wirtschaftliche Bedeutung der Frauen für die Montanindustrie lag vor allem in der Reproduktion der in den Gruben, Hütten- und Stahlwerken verzehrten Arbeitskraft der Männer,' erklärt Dommer.
Exponate wie eine alte Waschmaschine, Suppenkellen oder ein Kinderwagen umreißen in der Sonderausstellung den Einsatzbereich der Hausfrau. Darüber hinaus erzählt ein rotes Kopftuch über die Entwicklung von Arbeits- und Gesundheitsschutz für Frauen in der Industriearbeit. Auch der Arbeitseinsatz von Frauen während des Krieges wird beim Rundgang thematisiert.
Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, es muss lediglich der Museumseintritt bezahlt werden (Erwachsene 3,50 €, Kinder 2,- €, Familienkarte 8,- €).

Jubiläumsausstellung
Schätze der Arbeit. 25 Jahre Westfälisches Industriemuseum
bis 12. September 2004
Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV, Alte Werkstatt
Grubenweg 5, 44388 Dortmund-Bövinghausen
Geöffnet: Dienstag - Sonntag 10 -18 Uhr



Pressekontakt:
Evelyn Zerbe, Tel. 0231 6961-174 und Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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