LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 19.07.04

Foto zur MitteilungNur mit Hilfe von Pferden konnten die großen Tipis von den Indianern durch die Prärien transportiert werden.
Foto: LWL/Lagers


Foto zur MitteilungMit der Speerschleuder besaßen die Eiszeitjäger eine Jagdwaffe, mit der sie Tiere aus weiten Entfernungen erlegen konnten.
Bild: Stodiek


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Presse-Infos | Der LWL

Ferienprogramme im Westfälischen Archäologie-Museum

Bewertung:

Herne (lwl). Die diesjährigen Ferienprogramme im Westfälischen Museum für Archäologie in Herne stehen ganz im Zeichen der Prärieindianer und Eiszeitjäger. In der Zeit vom 27. bis 31. Juli erleben Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren jeweils einen Tag in der Prärie. Das Steinzeitatelier im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bietet für Kinder ab acht Jahren an 16 Terminen Programme zur Kunst, zur Jagd, zu Erfindungen und zur Kleidung der Eiszeit an.

Die Prärie, Steppenlandschaft in Nordamerika und Heimat vieler Indianerstämme ist der Schauplatz des ersten Ferienprogramms. Das Leben der Indianer war bestimmt von den Bisons, den größten Tieren dieser Region. Sie lieferten den Indianern Nahrung und nahezu alles, was sie für das tägliche Leben brauchten. Die Teilnehmer tauchen in dem Programm 'Ein Tag in der Prärie' ein in diese fremde Welt und erleben einen Tag im Leben der Prärieindianer. Neben Bogenschießen und dem Herstellen von Federschmuck erkunden die Teilnehmer die Ausstellung und bauen gemeinsam ein großes Tipi auf. Für diese Veranstaltung wird empfohlen, wetterfeste Kleidung und Essen für die Mittagspause mitzubringen.

Im Steinzeitatelier haben Kinder im Alter ab acht Jahren die Möglichkeit, sich in der Eiszeitkunst zu üben. Nach den originalen Vorbildern gravieren die jungen Teilnehmer steinzeitliche Tiere in Schieferplatten und bemalen Steine mit magischen Mustern.

Das Programm 'Mit den Eiszeitjägern auf Pirsch' für Kinder ab neun Jahren beschäftigt sich mit den Jagdwaffen der Menschen vor über 10 000 Jahren. So werden Speerschleudern und auch Pfeil und Bogen ausprobiert.

In Begleitung eines Erwachsenen lernen Kinder ab acht Jahren unter dem Titel 'Meilensteine' spielerisch einige nützliche steinzeitliche Erfindungen kennen. Eine davon bauen die Teilnehmer auch nach.

In der 'Eiszeitlichen Knochen- und Nähwerkstatt' erfahren Kinder ab acht Jahren in Begleitung eines Erwachsenen interessante Dinge über Kleidung und Nähtechniken der steinzeitlichen Vorfahren. Nachdem die Teilnehmer in Teamarbeit selber eine originalgetreue Knochennadel hergestellt haben, wird die Steinzeitnadel beim Nähen eines Hirschlederbeutels umgehend ausprobt.

Termine:

Ein Tag in der Prärie:

27. Juli, 10 Uhr bis 15 Uhr
28. Juli, 10 Uhr bis 15 Uhr
29. Juli, 10 Uhr bis 15 Uhr
30. Juli, 10 Uhr bis 15 Uhr

Eiszeitkunst:
4. August, 14 Uhr bis ca. 16.30 Uhr
11. August, 9.30 Uhr bis ca. 12 Uhr
25. August, 14 Uhr bis ca. 16.30 Uhr

Mit den Eiszeitjägern auf Pirsch:
28. Juli, 9.30 Uhr bis circa 12 Uhr
18. August, 14 Uhr bis circa 16.30 Uhr
1. September, 9.30 Uhr bis circa 12 Uhr

'Meilensteine':
4. August, 9.30 Uhr bis circa 12 Uhr
18. August, 9.30 Uhr bis circa 12 Uhr
1. September, 14 Uhr bis circa 16.30 Uhr

Eiszeitliche Knochen- und Nähwerkstatt:
28. Juli, 14 Uhr bis circa 16.30 Uhr
11. August, 14 Uhr bis circa 16.30 Uhr
25. August, 9.30 Uhr bis circa 12 Uhr

Kosten:

Ein Tag in der Prärie: 8 Euro pro Person inklusive Material und Museumseintritt
Eiszeitkunst: 10,60 Euro pro Person inklusive Material und Museumseintritt
Mit den Eiszeitjägern auf Pirsch: 10,60 Euro pro Person inklusive Material und Museumseintritt
'Meilensteine': 22,50 Euro pro Team (= 1 Kind und 1 Erwachsener) inklusive Material und Museumseintritt
Eiszeitliche Knochen- und Nähwerkstatt: 22,50 Euro pro Team (= 1 Kind und 1 Erwachsener) inklusive Material und Museumseintritt

Westfälisches Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0, www.museum-herne.de. Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Tel: 0251 591-235 und Dr. Yasmine Freigang, Tel. 0251 5907-267
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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