LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.06.04

Foto zur MitteilungBergkamens Bürgermeister Roland Schäfer (v. l.), Hermann Diekneite vom Schulamt des Kreises Unna, Dr. Markus Kösters, Leiter des LWL-Landesmedienzentrums, Michael Thessel, Leiter des LVR-Landesmedienzentrums und Unnas Kreisdirektor Michael Makiolla haben gemeinsam mit Schülern der Bergkamener Prein-Schule EDMOND freigeschaltet.
Foto: Kreis Unna


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Presse-Infos | Der LWL

Filme aus der Steckdose: Landschaftsverbände und Medienzentren haben digitale Zukunft der Schulen eingeläutert

Bewertung:

Bergkamen (lwl). Die beiden Landesmedienzentren der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) haben gemeinsam mit 42 der landesweit 54 kommunalen Medienzentren die Vision vom Film aus der Steckdose Wirklichkeit werden lassen: Am Dienstag (08.06.) hat Unnas Kreisdirektor Michael Makiolla gemeinsam mit den Leitern der beiden Landesmedienzentren Dr. Markus Köster (LWL) und Michael Thessel (LVR) in der Bergkamener Prein-Schule die digitale Zukunft für alle nordrhein-westfälischen Schulen eingeläutet. EDMOND (Elektronische Distribution von Bildungsmedien on Demand) heißt das Projekt, mit dem Schulen Videoclips, Bilder und Programme per Download direkt aus dem Internet in die Medienecke oder in das vernetzte Klassenzimmer bringen können.

"Fast flächendeckend steht den Schulen in Nordrhein-Westfalen jetzt ein Paket von 348 Onlinemedien und den so genannten Medienmodulen für den Schulunterricht zur Verfügung. Damit nimmt Nordrhein-Westfalen bei der Versorgung der Schulen mit digitalen Medien bundesweit eine absolute Spitzenposition ein", freuten sich Köster und Thessel. Jetzt seien für die Schulen die engen zeitlichen Grenzen weggefallen, die der bisherige Direktverleih an der Medientheke in den Medienzentren oder der Postversand von Filmen, Videos und Diaserien mit sich gebracht hätten, betonen die Leiter der Landesmedienzentren, zu deren Aufgaben es gehört, die Medienversorgung und Lernqualität in den Schulen zu verbessern.

EDMOND soll aber nicht nur die Medien möglichst schnell und unkompliziert in die Klassenzimmer bringen: Das Projekt soll auch helfen, den Schülern Medienkompetenz zu vermitteln, die sich in wenigen Jahren zu einer wichtigen Schlüsselqualifikation entwickelt hat. Doch das ist nur möglich, wenn sich die Lehr- und Lernmethoden weiterentwickeln. Dazu trägt EDMOND bei, indem es zum einen den Schülern die Medien für die Gruppen- und Partnerarbeit sowie zum selbstbestimmten Lernen direkt an ihrem PC-Arbeitsplatz zur Verfügung stellt - sei es online oder auf DVD. Zum zweiten bietet EDMOND neben dem klassischen 15-minütigen Unterrichtsfilm zusätzlich die so genannten Medienmodule an. Wo es von der Machart und der inneren Struktur der klassischen Medien her möglich ist, haben die Landesmedienzentren die Filme modularisiert, das heißt, sie haben sie in sinnhafte Bild-sequenzen oder Filmausschnitte zerlegt, die sich in einen thematischen Kontext stellen lassen und von Lehrern und Schülern zielgenau eingesetzt werden können. "Wer sich nur für einen bestimmten Teilaspekt eines Themas interessiert, kann sich ihn auswählen, ohne einen ganzen Film anschauen zu müssen. Damit trainieren die Schüler Medienkompetenz, zu der es gehört, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden", so Köster und Thessel. Allein 3500 Minuten Videoclips können die Schulen herunterladen. Außerdem stehen ihnen 71 Java-Programme mit mathematischen, physikalischen und astronomischen Simulationen zur Verfügung.



Pressekontakt:
Constanze Rauert (Kreis Unna), Tel. 02303 271013 und Markus Fischer (LWL-Pressestelle), Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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