LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.02.04

Foto zur MitteilungZeche mit Stil: Zollern bietet jetzt auch spezielle Architekturführungen an.
Foto: LWL/Hudemann


Foto zur MitteilungGrubenretter im Einsatz: Schulklassen spielen auf Zollern den Ernstfall nach.
Foto: LWL/ Hudemann


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Presse-Infos | Der LWL

"Watt meinze?" - Zeche Zollern erweitert Führungsangebot
Jubiläumsjahr im Westfälischen Industriemuseum mit viel Programm

Bewertung:

Dortmund (lwl). Das Westfälische Industriemuseum Zeche Zollern II/IV präsentiert sein erweitertes Angebot an Führungen für Erwachsene und Kinder jetzt in zwei übersichtlichen Faltblättern. "Wir haben im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Gruppen mit zusammen rund 19.500 Menschen durch unser Museum geführt. Dieses Potential wollen wir weiter ausbauen", erklärt Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

Gruppen, die das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) kennen lernen wollen, haben die Qual der Wahl zwischen neun verschiedenen Führungen. Neben "Klassikern" wie den Rundgängen durch die Tagesanlagen des Musterbergwerks, durch die Kolonie Landwehr vor den Zechentoren oder zur Ökologie bietet das LWL-Industiemuseum unter dem Motto "Anfassen erlaubt" jetzt auch spezielle Führungen für Menschen mit Sehbehinderungen an. Eine amüsante Erkundung des Zechengeländes verspricht das neue Programm "Watt meinze?" - ein Quiz um Kohle und mehr mit anschließendem Kaffeetrinken im Museumsrestaurant Pferdestall. Neu im Programm ist auch eine Spezialführung zur Archi-tektur der "Zeche mit Stil".

Bei den Gruppenangeboten für Schulklassen und Kindergeburtstagen schlüpfen Jungen und Mädchen in die Rolle von Bergleuten, bauen Gezähekisten, steigen mit der Kopflampe in den dunklen Keller unter der Maschinenhalle, trennen am Leseband Steine von der Kohle oder retten als Grubenwehrmänner einen "Verunglückten". In Vorbereitung ist ein Programm für Vorschulkinder, das unter dem Titel "Wie der Fisch in den Berg kam" eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Kohle verspricht. Nach der Reihe "Rohstoff Steinkohle" für den Erdkunde-Unterricht in der 6. Klasse bereitet das LWL-Industriemuseum derzeit außerdem eine Unterrichtsreihe zum Thema Ökologie der Fließgewässer für das Fach Biologie in der 9. Klasse vor.

Die Führungen kosten pro Gruppe mit max. 25 Teilnehmern je nach Länge 35 oder 40 Euro plus Museumseintritt. Kostenfrei (nur Eintritt) sind weiterhin die beiden Sonntags-Führungen um 11.30 und 12 Uhr. Das komplette Angebot finden Interessierte im Internet unter www.zeche-zollern.de; telefonische Auskünfte unter 0231 6961-111.

Nachdem Zollern im vergangenen Jahr mit
97.980 Gästen sein bisher besucher-stärkstes
Jahr verzeichnen konnte, steht 2004 auf Zollern ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens: 1979 gründete der LWL das Westfälische Industriemuseum (WIM) mit heute insgesamt acht Standorten. Eine zentrale Ausstellung, ein internationaler Kongress, ein Fest und sogenannte WIM-Wochen bilden den Kern des Jubiläumsprogramms:

· Auf der Zeche Zollern in Dortmund präsentiert das WIM vom 20. Juni bis 12. September unter dem Titel "Schätze der Arbeit" eine Auswahl der wichtigsten, schönsten, ältesten, wertvollsten und skurrilsten Objekte aus der insgesamt 250.000 Stücke umfassenden Sammlung. Gleichzeitig lässt das Museum 25 Jahre Geschichte Revue passieren.

· Bei einem gemeinsamen internationalen Kongress im Juni (24.-26.6.) mit dem Rheinischen Industriemuseum Oberhausen, das sein 20-jähriges Bestehen feiert, diskutieren Fachleute unter dem Motto "Unterhalten und Bilden" über Anspruch und Wirklichkeit der Industriemuseen.

· 25 Jahre nachdem der LWL-Landschaftsausschuss in Münster die Gründung des West-fälischen Industriemuseums beschloss, wird auf Zollern Geburtstag gefeiert: Am 12. September präsentieren sich die acht Standorte mit Aktionen zum Zuschauen und Mitmachen, warten Theater, Musik und Kulinarisches auf die Besucher.

· In vier "WIM-Wochen" hat das Museum interessante Veranstaltungen an mehreren Standorten unter den Titeln Feuer, Wasser, Stoff und Stein gebündelt. Beim Thema Feuer etwa lodern in Hattingen Fackeln, werden in Lage 20.000 Ziegel im Ringofen gebrannt, geht es auf Zollern um Brände und Explosionen unter Tage ...

Das WIM-Jubiläumsprogramm ist im Internet unter www.industriemuseum.de zu finden. Ver-anstaltungskalender mit der Halbjahres-Übersicht können außerdem unter Tel. 0231 6961-0 angefordert werden.
Fotos aus den Faltblättern (.jpg, 300 dpi) schicken wir Ihnen gerne per E-Mail zu;
Anruf oder kurze Mail genügen.




Pressekontakt:
Markus Fischer, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, Telfon: 0231 6961-127
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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