LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.02.04

Presse-Infos | Der LWL

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in NRW leben rund 54.000 Menschen mit so starken Behinderungen, dass sie auf fremde Hilfe angewiesen sind. Die meisten dieser Menschen sind geistig behindert und arbeiten, wenn sie erwachsen sind, tagsüber in einer Werkstatt für Behinderte. Noch bis vor 20 Jahren ging es dann nach dem Arbeitstag in der Regel nach Hause zu den Eltern oder ins Wohnheim. Mittlerweile gibt es auch einen anderen Weg - den in die eigene Wohnung oder Wohngemeinschaft, in denen Menschen mit Behinderungen je nach Bedarf von Betreuerinnen und Betreuern besucht werden ("Betreutes Wohnen").

Wer aber entscheidet, wie ein behinderter Mensch wohnt? Weil der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) seit dem vergangenen Jahr nicht nur die Kosten für Wohnheime, sondern auch für das Betreute Wohnen trägt, hat er ein neues Entscheidungsverfahren flächendeckend eingeführt. Ent-scheidender Vorteil: Auch die behinderten Menschen reden über ihre Zukunft mit. Wir laden Sie ein, so ein Verfahren beispielhaft nach zu vollziehen und mit den Beteiligten zu sprechen beim

Pressegespräch
"Menschen mit Behinderungen reden mit - die Wohnform der Wahl"
am Dienstag, 17. Februar, 11 Uhr
in Bochum, Altes Rathaus, Willy-Brandt- Platz 2-6, Zimmer 242.


Neben zwei Menschen mit Behinderungen aus Bochum nehmen LWL-Fachleute teil, die auch Zahlen aus Ihrem Verbreitungsgebiet berichten können, sowie Vertreterinnen der Stadtverwaltung und der Betreuungsanbieter.

Auf ein intensives Gespräch freut sich

Frank Tafertshofer




Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, Tel: 0251 591-235 href='mailto:presse@lwl.org'>presse@lwl.org
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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