LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 20.01.04

Foto zur MitteilungHöxter: Altstadt an der Weserstraße, 1951.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungNieheim: Stadtbrunnen an der Nikolaus-Kirche, 1952.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungBeverungen-Herstelle: Weserfurt mit Seilfähre, 1950.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungWarburg: Vom Altstädter Kirchplatz zur Mair-Himmelfahrt-Kirche (vermutlich 1940er Jahre).
Foto: LWL


Foto zur MitteilungBorgentreich: Am Balkenturm (vermutlich 1940er Jahre).
Foto: LWL


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Presse-Infos | Der LWL

LWL-Landesmedienzentrum erschließt historische Bildersammlung

Bewertung:

Muenster/Hoexter (lwl). So sah es aus zu Großvaters Zeiten in Brakel und Bad Driburg, in Steinheim und Hoexter, in Warburg und Willebadessen oder anderenorts in der Region zwischen Egge und Weser. UEber 3.000 historische Fotos, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt digitalisiert in das Bildarchiv seines Westfaelischen Landesmedienzentrum eingestellt hat, dokumentieren, wie die Orte der Region Hoexter/Warburg vor 30, 40 oder 50 Jahren aussahen. 'Viele Aufnahmen stammen sogar aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg', erklaert Kerstin Burg, die die Fotos in zweijaehriger Arbeit inhaltlich erschlossen, per Computer betextet und mit Schlagworten versehen hat, damit beispielsweise interessierte Heimatforscher und Buchautoren ein gesuchtes Motiv schneller finden koennen.

Der Hauptteil der Sammlung entstand in den 1950er bis 1970er Jahren. In den zwei Jahrzehnten nach 1949 vollzogen sich rasante Veraenderungen in den Doerfern und Staedten. 'Die Fotografen des LWL haben den Wandel vieler Ortsbilder und Landstriche ueber die Jahre mit der Kamera festgehalten. Und so koennen die Historiker und Geographen von heute, Heimatvereine, Schulen oder interessierte Buerger Einblick nehmen in die 'Gegenwart' von damals', so Burg.

Die Bildersammlung Hoexter/Warburg ist nur eine von vielen Sammlungen, die das Archiv des LWL-Landesmedienzentrums seit seiner Gruendung 1986 erhalten hat - aus oeffentlichen und privaten Quellen und aus dem Schaffen vieler Fotografen: UEber 300.000 historische und aktuelle Bilder darunter auch Luftaufnahmen aus allen Regionen Westfalens lagern im Archivsaal des Westfaelischen Landesmedienzentrums in Muenster. 'Und jaehrlich waechst der Bestand', so die Dokumentarin: 'Denn haeufig muessen Kommunen ihre Bildarchive aufgeben oder Fotografen hinterlassen ein Lebenswerk mit ungesichertem Verbleib - in solchen Faellen sind wir Ansprechpartner und Auffangstation.'

Und was geschieht mit diesen Bilderbergen? 'Zunaechst sichern wir die Bilder archivarisch, um sie vor dem Verfall zu bewahren. Anschließend digitalisieren wir die Sammlungen
Bild fuer Bild, analysieren und dokumentieren jedes einzelne Foto und stellen das wertvolle Kulturgut so schnell wie moeglich zur oeffentlichen Nutzung bereit', erklaert Burg. Inzwischen koennen Interessierte mehr als 33.000 Bilder am Bildschirm sichten und auf Wunsch per Mail uebermittelt oder digital reproduziert bekommen. Im LWL-Bildarchiv finden sich Fotos zu den Themen Siedlung und Landschaft, Kunst, Kultur, Architektur, Wirtschaft, Landesgeschichte und Alltagsleben in Westfalen. 'Es war wichtig, zunaechst einen repraesentativen Querschnitt durch saemtliche Lebensraeume und Wirtschaftsregionen Westfalens zu erschließen - in allen Facetten zwischen Kaisers Zeiten und Solarkraftwerk', erlaeutert die Geographin.

'Die Nachfrage sowohl nach aktuellen wie nach historischen Fotos wird immer groeßer: fuer Pub-likationen, Ausstellungen oder andere Anschauungszwecke. Als zusaetzlichen Service stellen wir das Bildarchiv im Laufe dieses Jahres ins Internet. Dann kann man bei der Recherche und Bildsichtung am Schreibtisch virtuell von Rahden bis Siegen, von Bocholt bis Blomberg - durch 150 Jahre westfaelische Geschichte reisen', so Burg. Schon jetzt erhalten Interessierte erste Einblicke in das Bildangebot des LWL-Bildarchivs unter: www.westfaelisches-landesmedienzentrum.de .




Pressekontakt:
Markus Fischer Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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