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Mitteilung vom 18.09.13

Presse-Infos | Kultur

LWL will Ringterrasse am Kaiser-Wilhelm-Denkmal sanieren

Wettbewerb zur Steigerung der Attraktivität

Bewertung:

Porta Westfalica/Paderborn (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wird die Ringterrasse unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Denkmals für rund 2,8 Millionen Euro sanieren und ergänzen. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (18.9.) in Paderborn befürwortet. Gleichzeitig beauftragte der Ausschuss die LWL-Verwaltung in einem Wettbewerb Möglichkeiten zu erarbeiten, die die Attraktivität des Denkmals steigern. Dazu gehören eine bessere Besucherinformation, eine neue Gastronomie und neue Toilettenanlagen. Die endgültige Entscheidung fällt am 11. Oktober im LWL-Landschaftsausschuss.

Die Ringterrasse, die ursprünglich einen Durchmesser von 120 Metern hatte, wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges beschädigt. Als britische Soldaten einen Tunnel unterhalb des Denkmals sprengten, wurden Teile der Ringterasse fortgerissen. "Gutachten haben ergeben, dass die Standsicherheit des Ringsockels akut gefährdet ist", so LWL-Baudezernentin Judith Pirscher. "Witterungseinflüsse haben dafür gesorgt, dass der Zustand der Ringmauer sich so verschlechtert hat, dass die Gefahr eines Böschungsbruches besteht." Deshalb habe der LWL bereits einen Weg unterhalb der Ringterrasse sperren müssen.

Bei der geplanten Sanierung sollen die zerstörten Terrassenwände rekonstruiert und die Terrasse mit einer zusätzlichen Wand stabilisiert werden. Außerdem müssen entstandene Hohlräume geschlossen und Mauerpfeiler saniert werden, die Terrassenentwässerung muss erneuert werden. Für diese Arbeiten hat der Bund dem LWL schon einen Zuschuss von 300.000 Euro zugesagt.

Der LWL ist Eigentümer des am 18. Oktober 1896 eingeweihten Kaiser-Wilhelm-Denkmal. "Das monumentale Bauwerk gehört zu den wichtigsten Denkmälern in Deutschland und bildet zusammen mit weiteren sechs Denkmälern das Netzwerk 'Straße der Monumente‘. Das Denkmal hat eine große Bedeutung für Westfalen und damit auch für den LWL sowie für die Region", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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