Domarchiv (Domkapitel Münster), Altes Archiv

Geschichte Das Domkapitel Münster ist seit der Errichtung des Bistums eine Korporation von Geistlichen (clerus primarius) mit dem Recht der Bischofswahl. Während des Sedisvakanz - der Zeit, in der der Bischofsstuhl nicht besetzt war - übernahm es die Funktionen des Landesherrn. Zudem waren die Domherren mit zentralen Verwaltungsaufgaben betraut, aus ihren Reihen rekrutierten sich häufig die Fürstbischöfe. Unter den drei landständischen Kurien (Domkapitel, Ritterschaft, Städte) nahm es als sog. Vorderstand eine führende Rolle ein. Zwischen den adligen Landständen gab es vielfältige personelle Verflechtungen, da mitunter die eigentlich für die Fortsetzung ihres Geschlechts vorgesehenen Adligen mit den Präbenden versehen wurden, um diese auskömmliche Versorgungsmöglichkeit für Nachgeborene der Familie zu sichern. Das Domkapitel wurde 1811 aufgehoben.

Vgl. auch  Inventare der nichtstaatlichen Archive Westfalens (INA), Alte Folge (AF),  Beibd. 3: Bischöfliches Diözesanarchiv Münster.
Benutzungsort Bistumsarchiv Münster
Eigentümer/in Bistumsarchiv Münster
Bestand
Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur A 08 / 05
Umfang 652 Urkunden (1811-1962: 43 Urkunden)
Laufzeit 1199-1962 (1811-1962 im Bistumsarchiv einsehbar)
Anmerkungen Hinweis: Weitere Urkunden des Domkapitels befinden sich im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen,  Münster, Domkapitel Münster.
Information Nach dem Untergang des Alten Reiches und des Fürstbistums Münster zu Beginn des 19. Jhs. ging der weitaus größte Teil der Archivalien des Domkapitels in den Besitz des Staates Preußen über (heute Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen in Münster). Dazu zählte auch der betreffende Urkundenbestand. Die Erschließung und Verzeichnung des beim Bistum Münster verbliebenen Urkundenbestands des alten Domkapitels bzw. Domarchivs erfolgte - ohne Bestandseinleitung - durch die Bistumsarchivare Dr. Heinrich Börsting (1900-1969) und Dr. Peter Löffler (geb. 1941).

Die Erstverzeichnung wurde durch Börsting in den 1930er Jahren vorgenommen und fand Eingang in sein "Inventar des Bischöflichen Diözesanarchivs in Münster“ (1937). Er verfasste Regesten (z. T. Vollregesten) zu 63 Urkunden von 1176 bis 1400, darunter 34 Originale. Die erste Originalurkunde stammt aus dem Jahr 1315. Insgesamt handelt es sich für den Zeitraum vom 1315 bis 1933 um 575 Originalurkunden, die freilich ab 1401 nicht einem geschlossenen Urkundenbestand zugeordnet, sondern - ähnlich wie beim Generalvikariat - auf verschiedene Pertinenzen verteilt wurden (Bischöfe, Bistum, Verwaltung, Domkirche, Liturgica u. a. m.).

Durch Peter Löffler erfolgte eine grundlegende Neubearbeitung (vgl. Findbuch Löffler, Domarchiv Urkundenregesten, Bd 1-3, 2000): Die bereits bestehenden Regesten wurden überarbeitet und teilweise ergänzt sowie für die Zeit nach 1400 fortgeführt. Daher zog Löffler die Urkunden aus den verschiedenen Teilbeständen des Domarchivs und vereinte sie zu einem Gesamtbestand Urkunden. Der von Löffler vermehrte Bestand (bis U 669) umfasst im wesentlichen den Zeitraum von 1315 bis kurz vor dem Untergang des Alten Reiches (1802). Einige Urkunden stammen aus dem 20. Jh. Insgesamt handelt es sich zzt. um 695 Urkunden (Gesamtbestand), da von Löffler zuweilen Urkunden nicht fortlaufend gezählt, sondern zusammengefasst wurden (vgl. hierzu die Angaben zum Urkundenbestand des  Generalvikariats).
Weitere Ressourcen Ressourcen zum Fürstbistum Münster, zu Münster und zu Klöstern und Stiften in Münster im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

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Bistum Münster

Stadt Münster
Literatur Börsting, Heinrich (Bearb.)
Inventar des Bischöflichen Diözesanarchivs in Münster. [Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Provinz Westfalen, Reihe 2:] Inventare der nichtstaatlichen Archive der Provinz Westalen, Beibd. 3: Regierungsbezirk Münster, Bischöfliches Diözesanarchiv in Münster. Hg. Archivberatungsstelle der Provinz Westfalen mit Unterstützung des Bischöflichen Generalvikariats. Münster 1937.

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[Scotti, Johann Josef u.a. (Bearb.).
 Sammlung der Gesetze und Verordnungen, welche in dem Königlich Preußischen Erbfürstenthume Münster und in den standesherrlichen Gebieten Horstmar, Rheina-Wolbeck, Dülmen und Ahaus-Bocholt-Werth über Gegenstände der Landeshoheit, Verfassung, Verwaltung und Rechtspflege. Vom Jahre 1359 bis zur französischen Militair-Occupation und zur Vereinigung mit Frankreich und dem Großherzogthume Berg in den Jahren 1806 und resp. 1811 ergangen sind. Im Auftrage des Königlichen Preußischen Hohen Staats-Ministeriums gesammelt und herausgegeben. Münster 1842.

Veddeler, Peter (Bearb.)
Domkapitel Münster, Akten. Findbuch. Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Bd. 5. Münster 2006.

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Bd. 3: Die Urkunden des Bistums Münster 1201-1300. Unter besonderer Mitwirkung v. Ludwig Perger bearb. v. Roger Wilmans. Fortsetzung von Erhard's Regesta Historiae Westfaliae, hg. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. [Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Reihe 1: Westfälisches Urkundenbuch, Bd. 3]. Als Anhang: E. Friedlaender, Index geographicus (1871); Eduard Aander Heyden (Bearb.), Personenregister zu R. Wilmans Westfälischem Urkunden-Buche Band III. Die Urkunden des Bisthums Münster von 1201-1300 (1876); Otto Werth (Bearb.), Personenregister zum dritten Band (1921). Münster 1859-1921.
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Twickel, Maximilian von
Die verfassungsgeschichtliche Entwicklung und persönliche Zusammensetzung des hohen Domkapitels zu Münster in der Zeit von 1400-1588. Münster 1952.

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Die Matrikel der landtagsfähigen (und "dubiosen") Häuser des Fürstbistums Münster von 1704. Entstehungsursachen - Prüfverfahren - Funktion - Verzeichnis (mit einer Liste der um 1655 zum Landtag verschriebenen Mitglieder der Münsterschen Ritterschaft). In: WZ 147, 1997, 93-178.

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Weinrich, Hans
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Ausgrabungen auf dem Domhof zu Münster. In: Alois Schröer (Hg.), Monasterium, Münster 1966, S. 25-54.
Systematik
Zeit2.14   1150-1199
2.15   1200-1249
2.16   1250-1299
2.17   1300-1349
2.18   1350-1399
2.19   1400-1449
2.20   1450-1499
3.1   1500-1549
3.2   1550-1599
3.3   1600-1649
3.4   1650-1699
3.5   1700-1749
3.6   1750-1799
3.7   1800-1849
Ort2.21   Münster, (Fürst-)Bistum < - 1802>
3.5   Münster, Stadt <Kreisfr. Stadt>
Sachgebiet16.6.3   Geistliche, Rabbiner, Ordensleute
16.6.5   Domkapitel / Klöster / Stifte, Klosterleben
Datum Aufnahme 2011-02-01
Datum Änderung 2013-11-11
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