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Welda, Haus

Geschichte Adliges Gut in Warburg-Welda, Kreis Höxter; seit 1419 im Besitz der Familie von Haxthausen, 1788 an die Familie von Brackel, 1802-1803 dem Trappistenorden überlassen, 1932 verkauft.
Benutzungsort Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Eigentümer/in Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bestand
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Bestandsignatur Haus Welda - Urkunden
Findbuch U 217u
Umfang 3 Urkunden
Laufzeit 1598-1629
Anmerkungen Ergänzungsüberlieferung.
- Münster, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen. Kopie des Findbuchs "Gülden Kleynod des [...] Hauses Welda [...]" von J. F. Ehrenstorf 1785 in der Sammlung fremde Repertorien. Hauptbestand im Archiv Freiherr von Haxthausen, Vörden (Kreis Höxter).
Information Der vorliegende Bestand setzt sich aus 3 Urkunden und ca. 230 weiteren Archivalien des 15.-19. Jhs. der Familie von Haxthausen zu Welda zusammen, in geringerem Umfange auch aus den Linien von Haxthausen zu Abbenburg, Dedinghausen, Vörden, Thienhausen, Bökendorf, Altenbergen, Beller, Brakel und Lippspringe.

Der Hauptteil des Archivs von Haxthausen befindet sich in Vörden im Besitz des Freiherrn von Haxthausen. Der im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen liegende Bestand Haus Welda umfasst zwei Teile:
  • Archivalien, die 1921 mit den Paderborner Gerichtsprotokollen über die Stadt Paderborn als Acc. 10/1921 in das Staatsarchiv gelangten (Findbuch A 268),
  • Archivalien, die schon früher als Anlagen mit den Akten der Paderborner Lehenskurie in das Staatsarchiv gekommen sind (Findbuch A 265, II Nr. 57 und 58).
Der Bestand ist größtenteils von Johann Friderich Ehrenstorf, Notar aus Paderborn, im Jahre 1785 verzeichnet worden. Titel des Findbuch: "Gülden Keynod Des Hochadlichen Hauses Welda, oder Verzeichniß sämmtlicher daselbsten befindlichen Uhrkunden und Briefschaften, so auf Verordnung Hoher Vormundschaft der Hochwüdig-Hochwohlgebohrner Frey-Fräulein, Fr. Wilhelmina von Haxthausen, Stifts-Dame zu Metelen, Erb-Fräulein zu Welda und Vöhrden ec." (Nr. U 217u) Die Stücke tragen zum größten Teil als Altsignatur Reposituren und Lokaturen dieses Verzeichnisses; einunddreißig Blätter waren nicht verzeichnet, kenntlich gemacht als: "ohne Repositur".
Weitere Ressourcen Ressourcen zu Warburg und zum Thema Adel im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Schloss Welda in Warburg-Welda | Google Maps

Schlosspark Welda

Stadt Warburg
Literatur Flörke, Simone
Die Renovierung des Barockschlosses in Welda. Ehepaar Fauerbach will ursprünglichen Zustand weitgehend wieder herstellen. In: Die Warte 104, 1999, S. 6-8.

Hake, Bruno
Welda. In: Die Stadt Warburg, Bd. 2, Warburg 1986, S. 470-475.

Hake, Bruno
Die Grundherrschaft in Welda. In: Weldaer Heimatblätter 9, 1993, S. 1-17.

Hake, Bruno
Welda - ein Dorf zwischen Adel und Kirche. Warburger Schriften, Bd. 13. [Warburg] 1994.

Hake, Bruno
Schloss Welda und die Orangerie. In: Die Warte 88, 1999, S. 11-13.

Kiebel, Hannes
Gut Welda. Die dritte Arbeiterkolonie im früheren Kreis Warburg. In: 100 Jahre Verein für Katholische Arbeiterkolonien in Westfalen, Münster 1988, S. 137-139.

Möhring, Peter
Trappisten in Driburg und Welda um 1800. In: Jahrbuch Kreis Höxter 1997, S. 229-244.
Systematik
Zeit3.2   1550-1599
3.3   1600-1649
Ort2.4.9   Warburg, Stadt
Sachgebiet6.8.1   Adel
Datum Aufnahme 2010-06-23
Datum Änderung 2013-11-04
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