Wedinghausen, Kloster

Geschichte Der gräfliche Haupthof Wedinghausen lag ca. 1 km südlich der um 1100 von Graf Friedrich dem Streitbaren errichteten Burg Arnsberg. Auf dem Hof muss bereits eine Kapelle oder eine kleine Kirche bestanden haben, denn als Friedrich 1124 starb, wurde er in Wedinghausen begraben. Sein Enkel, Graf  Heinrich I. von Arnsberg, geriet 1164 mit seinem jüngeren Bruder Friedrich in Streit. Heinrich ließ ihn während einer Messe ergreifen und setzte ihn auf der Burg Arnsberg gefangen. Friedrich starb in der Haft. Sein Tod erregte großes Aufsehen und 1166 zogen der Kölner Erzbischof, die Bischöfe von Paderborn, Minden und Münster sowie Herzog Heinrich der Löwe nach Arnsberg und belagerten und eroberten die Grafenburg. Graf Heinrich I. von Arnsberg konnte fliehen, unterwarf sich jedoch später dem Kölner Erzbischof. Zur Sühne für den Tod seines Bruders - so stellt es jedenfalls die spätere Klostertradition dar - stiftete Graf Heinrich I. von Arnsberg in Wedinghausen ein Prämonstratenserkloster. Der Graf wandte sich an das Stift Marienweerd bei Utrecht, das 1129 von seinen väterlichen Vorfahren, den Edelherren von Cuijck, gestiftet worden war. Von hier erbat er sich 1173 drei Mönche, die den Chordienst in Wedinghausen aufnahmen. Damit ist Wedinghausen das einzige Prämonstratenserstift Westfalens, das nicht zum Cappenberger Filiationsverband gehörte.

Am 27.02.1173 bestätigte der Kölner Erzbischof  Philipp von Heinsberg in Soest die gräfliche Stiftung. Er unterstellte das neue Kloster ausdrücklich der Obödienz (Gehorsam) der Kölner Domkirche, löste es aus dem Dekanatsverband und übertrug ihm die Pfarrgerechtsame über Arnsberg und die Nachbarorte. Der Vorsteher des Klosters (bis 1217 Abt, dann Propst, ab 1517 Abt) versah bis 1803 die Aufgaben eines Pfarrers von Arnsberg. Die Kirche, der Gottesmutter Maria und dem Hl. Märtyrer Laurentius geweiht, blieb bis zur Säkularisation baulich geteilt: der östliche Bereich diente als Klosterkirche für das Stift, der westliche als Pfarrkirche für die Stadt. Bis in das 19. Jh. lagen Kloster und Kirche isoliert außerhalb Arnsbergs, einige hundert Meter vor der Stadtmauer.

Wedinghausen muss sich schon bald nach 1173 zu einem geistigen Zentrum entwickelt haben. Früh belegt ist ein Klosterskriptorium, zwei Klosterschreiber des 12./ 13. Jhs. sind uns mit Namen bekannt: Richard von Arnsberg (Richardus Anglicus/ Richard von Wedinghausen, gest. um 1190), ein Engländer, soll nach Cäsarius von Heisterbach in Wedinghausen viele Bücher geschrieben haben. Er starb im Rufe der Seeligkeit. Als man 20 Jahre nach seinem Tod das Grab öffnete, fand man die rechte Hand völlig unversehrt vor. Sie wurde daraufhin als Reliquie verehrt, ging aber in den truchsessischen Wirren 1583 verloren. 1714 wurde eine mumifizierte rechte Hand wiedergefunden, ob es sich jedoch um die verlorene handelt, blieb ungewiss. Ihre Verehrung als Reliquie wurde nicht zugelassen. Ludovicus scriptor (1210/1236) war Kaplan, dann Pfarrer und später Prior des Klosters Rumbeck. Er ist der Schöpfer einer kostbaren zweibändigen Pergamenthandschrift des Alten Testamentes, die sich heute in Darmstadt befindet. Sie weist ihn als Meister seines Faches aus. Daneben scheint er der Verfasser der in der nordischen Thidrekssaga überlieferten "Heime-Erzählung" zu sein, in der ein Kloster namens "Wadincusan" eine große Rolle spielt.

Der Klosterstifter Graf Heinrich I. von Arnsberg hatte 1185 Wedinghausen auch den Haupthof Rumbeck geschenkt. Hier richtete das Kloster ein Frauenstift ein (1190: Schwestern in Rumbeck). 1193 verfügte der Kölner Erzbischof Bruno von Berg mit Einverständnis des Arnsberger Grafenhauses die Verlegung des Wedinghauser Konventes nach Rumbeck. Die Umsiedlung fand jedoch nicht statt. Vielmehr etablierte sich in Rumbeck ein Prämonstratenserinnenstift unter der Paternität Wedinghausens. Auch das 1174 von dem kölnischen Ministerialen Sigenand von Basthusen in Oelinghausen unter Schedaer Paternität gestiftete Kloster geriet rasch unter die Kontrolle Wedinghausens. Die Arnsberger Grafen förderten diese Entwicklung. 1228 wird Wedinghausen die "schon lange andauernde" Paternität über Oelinghausen vom Generalkapitel der Prämonstratenser bestätigt. Graf Heinrich I. von Arnsberg - der "Brudermörder" - trat noch im Alter als Laienbruder in seine Stiftung ein und ist hier im Jahre 1200 verstorben. Auch seine Nachkommen haben Wedinghausen immer wieder mit Zuwendungen bedacht. So erhielt es 1197 die Werler Pfarrkirche St. Walburga, eine alte Eigenkirche der Grafen von Werl-Arnsberg. Im Jahre 1363 schenkte Graf Gottfried IV. von Arnsberg das Patronat über die Hüstener St. Petri-Pfarrkirche.

Das Kloster erklärte sich 1238 bereit, sich auf eigene Kosten der Arnsberger Stadtbefestigung anzuschließen. Graf Gottfried III. von Arnsberg erkannte an, dass dies zur größeren Sicherheit der Stadt und des Klosters dienlich sei. Tatsächlich ist auf der ältesten Stadtansicht von ca. 1580 noch ein Palisadenzaun zu sehen, der den Klosterbereich mit der Stadt verbindet.

Bis zum Aussterben diente Wedinghausen dem Arnsberger Grafengeschlecht als Grablege. Graf  Gottfried IV. von Arnsberg wurde 1371 indessen nicht hier, sondern als einziger weltlicher Fürst im Kölner Dom bestattet, weil er seine Grafschaft an das Erzstift Köln übergeben hatte.

Auch in Wedinghausen ist das 15. Jh. durch einen Verfall der Ordenszucht gekennzeichnet. Reformansätze unter Propst Johannes Mesem (1486-1511), vorher Kanoniker an St. Wiperti in Quedlinburg, und seinem Nachfolger Adrian Graen genannt Tütel (1513-1531) konnten das innere Klosterleben wieder heben.

Den reformatorischen Bestrebungen des Kölner Kurfürsterzbischofs  Hermann von Wied (1515-1547) trat der Wedinghauser Abt Hermann Lilie (1531-1550) entschieden entgegen. Er weigerte sich 1545, evangelische Prediger in Arnsberg aufzunehmen. Eine Generation später ließ der Kölner Erzbischof  Gebhard Truchsess von Waldburg (1577-1584) im Kölner Kurstaat Religionsfreiheit proklamieren und trat 1582 zum Kalvinismus über. Die Landstände des rheinischen Erzstiftes entschieden sich für die Beibehaltung des alten Glaubens. Truchsess kam darauf in das Herzogtum Westfalen, wo ein Teil der Landstände mit seinen Absichten sympathisierte. Doch die Stadt Arnsberg und das Kloster Wedinghausen widersetzten sich. Wedinghauser Konventualen rissen das Edikt über die Religionsfreiheit am 20.02.1583 von der Kirchentür ab. Im Juni 1583 verheerten die truchsessischen Soldaten Kloster und Kirche. Die Chorherren wurden vertrieben. Der Kurfürst kam selbst am 17.08.1583 mit seinen Söldnern nach Wedinghausen. Das Kloster wurde geplündert, Einrichtungen, Fenster und Türen zerschlagen, Ställe und Gebäude verbrannt.

Mit dem Ende der truchsessischen Wirren konnten die Konventualen nach neun Monaten im März 1584 in das Kloster zurückkehren. Wedinghausen schien völlig ruiniert und der neue Kurfürst  Ernst von Bayern erwog, es den Jesuiten zu übergeben. Aber die Lage besserte sich allmählich und die Wahl des Knechtstedener Priors Gottfried Reichmann (1613-1643) zum Abt 1613 leitete eine neue Blütezeit ein. Energisch kämpfte er um die Wiedergewinnung Oelinghausens, das unter der Äbtissin Ottilia von Fürstenberg ein freiweltliches Damenstift geworden war und somit dem Orden entzogen wurde. Der Papst und der Kölner Kurfürst hatten diesen Zustand 1617/1618 anerkannt. Abt Reichmann fand sich damit nicht ab und erhielt in einem dreizehnjährigen Gerichtsprozess Recht. Doch die Stiftsfrauen fügten sich nicht. Im Oktober 1641 überstieg Reichmann mit mehreren Konventualen die Oelinghauser Klostermauern und nahm das Stift wieder in Besitz. Rumbecker Nonnen begannen dort erneut mit dem Klosterleben.

Im Jahre 1634 belagerte der hessische General Eberhardt Beckermann Stadt und Schloss Arnsberg. Beckermann war Arnsberger von Geburt, er quartierte sich in Wedinghausen ein. Als es in der Nacht zum 06.06.1634 - dem Norbertus-Tag - sintflutartig zu regnen begann, fürchtete der General, die anschwellende Ruhr würde ihn von seiner Haupttruppe abschneiden. Kurzerhand brach er die Belagerung ab. Die Bürger schrieben ihre Errettung dem Hl. Norbertus zu. Seitdem findet bis heute zum Gedenken an die Rettung der Stadt die "Norbertus-Prozession" statt.

Bedeutsam für die Klostergeschichte ist die Gründung des Klostergymnasiums 1643. Eine Klosterschule bestand bereits im Mittelalter und ist möglicherweise im 15./16. Jh. eingegangen. Abt Reichmann hatte die Neugründung vorbereitet, erlebte aber die Einrichtung des Gymnasiums nicht mehr. Zur Unterhaltung der Lehrkräfte erhielt das Kloster Unterstützung von Seiten des Kurfürsten, der Landstände und der Stadt Arnsberg. Das Gymnasium "Norbertino-Laurentianum" wurde bis zum Anfang des 18. Jhs. zu einer Vollanstalt ausgebaut.

Im Kloster und im Gymnasium wurden Musik- und Theaterspiel gepflegt. Abt Reinhartz (ab 1663) legte Wert auf die Musikalität der Konventualen und erließ die Vorschrift, dass jeder, der in Wedinghausen eintreten wolle, mindestens ein Instrument spielen müsse. Seit 1644 wurden von den Professoren und Schülern des Klostergymnasiums meist jährliche Theaterstücke eingeübt und öffentlich aufgeführt.

Eine rege Bautätigkeit ab der zweiten Hälfte des 17. Jhs. dokumentiert die Blütezeit Wedinghausens. 1666 wurde das neue Abtshaus, die "Prälatur" fertiggestellt, 1691 der sog. "Pförtnertrakt" zwischen der Prälatur und dem Westflügel errichtet (1826 abgerissen). In den Jahren 1693/1694 erfolgte der Bau der Bibliothek für die Wedinghauser Büchersammlung, 1803 die größte und wichtigste im Herzogtum Westfalen! Für das vergrößerte Gymnasium wurde 1714/1717 ein Um- und Ausbau des Westflügels vorgenommen.

Wedinghausen war das einzige Prämonstratenserstift Westfalens, das bis zur Säkularisation nicht nur Adelige, sondern auch Bürger- und Bauernsöhne aufnahm. So war der letzte Abt Franz Fischer ein Bauernsohn aus Calle. Wegen des hohen Ansehens des Stiftes bemühten sich viele Adelsfamilien (z.B. von Fürstenberg, von Landsberg, von Dücker) um Gruften in der Klosterkirche. Zwei Grabdenkmäler für die Landdrosten  Caspar von Fürstenberg (1545-1618), heute Hochaltar, und  Friedrich von Fürstenberg (1576-1646) sind erhalten. Der heimische Adel hat darüber hinaus viel zur Ausstattung der Kirche beigetragen. Landdrost  Dietrich von Landsberg (1618-1683) stiftete z. B. 1680 einen neuen Hochaltar.

Im letzten Viertel des 18. Jhs. brachten die Gedanken der Aufklärung Unruhe in den Konvent. Einige Chorherren widersetzten sich dem Abt Franz Fischer (1740-1806, Abt seit 1781) und missachteten die Ordensregeln. Ihr Wortführer Georg Friedrich Pape (1763-1816) verließ 1791 das Kloster. Als die französischen Revolutionstruppen 1794 bis an den Rhein vorrückten, musste der Kölner Kurfürst  Maximilian Franz von Österreich (1756-1801), die kurkölnischen Behörden und das Kölner Domkapitel nach Westfalen flüchten. Das Domkapitel wählte Wedinghausen zu seinem Sitz. Zusammen mit dem Domschatz und dem Schrein und den Reliquien der Hl. Drei Könige wurden hier auch die kostbare Dombibliothek und das Domarchiv versteckt.

Nach dem Tod des Kurfürsten Max Franz im Juli 1801 regierte das Domkapitel "sede vacante" und wählte in Arnsberg am 07.10.1801 Anton Viktor von Österreich zum neuen Kurfürsten von Köln. Doch die Säkularisation des Kurstaates drohte bereits, der Erzherzog trat das Amt nicht mehr an. Im Vorgriff auf den Reichsdeputationshauptschluss kam es im September 1802 zur militärischen Besetzung des Herzogtums Westfalen durch hessen-darmstädtische Truppen. Einen Monat später wurde das Domkapitel von Landgraf  Ludwig X. von Hessen-Darmstadt vollständig entmachtet.

Der neue Landesherr ließ fast alle Klöster im Herzogtum Westfalen säkularisieren. Wedinghausen wurde im November 1803 aufgehoben. Der Abt und die 24 Konventualen mussten das Kloster verlassen. Sie wurden tw. an anderen Pfarrstellen eingesetzt, im Gymnasium weiterbeschäftigt oder auf Pension gesetzt. Die Geldmittel, Besitzungen und Renten der Abtei gingen an den Staat. Die ältesten und wertvollsten Kostbarkeiten der Klosterbibliothek wurden nach Darmstadt gebracht.

Zügig begann Hessen-Darmstadt mit dem teilweisen Abriss und Umbau der Klostergebäude in denen Beamte des neuen Landesherrn Wohnraum fanden. Es haben sich große Teile des Gebäudebestandes erhalten. Die katholische Propsteigemeinde St. Laurentius und die Stadt Arnsberg (Stadtarchiv, Gymnasium Laurentianum) sind die heutigen Nutzer.
Benutzungsort Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Eigentümer/in Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bestand
Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Kloster Wedinghausen - Urkunden
Findbuch A 121u
Umfang 642 Urkunden
Laufzeit 1131-1795
Anmerkungen Ergänzungsüberlieferung.
- Arnsberg, Propsteiarchiv.
- Münster, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen. Siegelstempelsammlung: Nr. 132-137.
- Paderborn, Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens e. V., Abt. Paderborn. Chronik um 1700, weitere Akten.
Information Das Archiv des Klosters Wedinghausen lagerte im 1691 errichteten sog. "Pförtnertrakt". Dieser besaß in der Mitte nach Süden vorspringend einen feuersicheren Turmanbau, dessen oberes Zimmer im Klosterplan von Major Sandfort 1802/03 mit "N. das Archiv" eindeutig gekennzeichnet ist. Begehbar war es nur durch das direkt nördlich anschließende, beheizbare "Winter wohn Zimmeren des Herrn Praelaten". Der Visitationsbericht des kurfürstlichen Kommissars Balduin Neesen von 1789 kritisierte, dass der Abt allein ohne Kontrolle Zugang zum Archiv habe.

Nach der Besetzung des Herzogtums Westfalen durch Hessen-Darmstadt im September 1802 musste das Klosterarchiv am 05.02.1803 in staatliche Obhut übergeben werden (Großherzogtum Hessen, II A 36). Betreut wurden die beschlagnahmten Archivalien von Simon Stephan Bartholomäus Dupuis (1769-1816), ehemaliger kurkölnischer Lehnregistrator in Bonn, der nach der Flüchtung der Archivalien 1794 über Münster, Minden und Hamburg seit ca. 1802 in Arnsberg tätig war. Er wurde vom Domkapitel noch zum "Regierungsarchivarius" ernannt, trat jedoch sofort in hessische Dienste. Dupuis betreute mit seinem Studienfreund, dem Kanzlisten Friedrich Anthée in Wedinghausen neben den erzstiftischen und domkapitularischen Archivalien auch diejenigen des Herzogtums Westfalen und der säkularisierten Klöster und Stifte, die alle in der ehemaligen Wedinghauser Klosterbibliothek aufbewahrt wurden.

Dieses Arnsberger "Archivdepot" wurde 1844 aufgelöst, die Archivalien gelangten schließlich in das heutige Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen in Münster. Siehe hier den Bestand Kloster Wedinghausen, Urkunden bzw. Akten. Vgl. auch die Sammlung "Manuskripte" (z.B. Msc. II) oder ergänzende Akten im Bestand Großherzogtum Hessen, Domänenregistratur Arnsberg, Herzogtum Westfalen Akten bzw. die Siegelstempelsammlung Nr. 132-137.

Durch die Doppelfunktion der Wedinghauser Kirche als Kloster- bzw. Pfarrkirche sind bei Recherchen zur Geschichte Wedinghausens bzw. zur Pfarrgemeinde auch das Archiv der katholischen Propsteigemeinde St. Laurentius in Arnsberg zu berücksichtigen. Da der Wedinghauser Abt als "Pastor Primarius" bis 1803 Pfarrer von Arnsberg war, lassen sich die Verhältnisse zwischen Kloster und Pfarrei nicht immer trennen. Das gilt auch für die inkorporierten Pfarreien St. Walburga-Werl (seit 1196) und St. Petri-Hüsten (seit 1363), in deren Pfarrarchiven sich ebenfalls Material zur Wedinghauser Geschichte befindet.

Weitere Unterlagen zur Kloster- und Pfarreigeschichte finden sich im Archiv des Erzbistums Paderborn, beim Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens Abt. Paderborn sowie im Stadtarchiv Arnsberg. Auch in den Archiven des heimischen Adels sind Wedinghauser Betreffe zu erwarten. So z.B. im Archiv des Freiherrn von Fürstenberg in Arnsberg-Herdringen, da große Teile der Wedinghauser Klosterökonomie nach der Säkularisation an die Familie von Fürstenberg gelangten.

Wertvoll für die Geschichte Wedinghausens sind die erhaltenen Chroniken, die nach Norbert Höing (Westfälisches Klosterbuch II., S. 441f.) folgendermaßen klassifiziert werden: Im Landesarchiv in Münster Chronik 1 (= M 1) bis ca. 1700 (Akten 319), Chronik 2 (= M 2) mit Urkundenabschriften und Katalog der Pröpste und Äbte von 1718 (Akten 320), Chronik 3 (= P) von 1696-1718 im Archiv des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Abt. Paderborn (Cod. 216; Kopie im Stadtarchiv Arnsberg), Chronik 4 (= A 1) aus der 2. H. des 18. Jhs. als Abschrift der Chronik 2 mit Konventualenlisten im Propsteiarchiv Arnsberg (Nr. B 1), Chronik 5 (= A 2) als Abschrift von Chronik 2 mit am Schluss abweichendem Text im Sauerland-Museum, Arnsberg und Chronik 6 (= A 3) als Abschrift von Chronik 2 mit Textabweichungen im Stadtarchiv Arnsberg (Nachlass Dr. Hubert Brieden).


Das elektronische Findbuch enthält Abschriften der im September 1880 von Albert de Boor erstellten Regesten (jetzt unter "Alte Findbücher", Nr. 975) der tatsächlich im Bestand vorhandenen Urkunden. Da die Urkunden und Akten fortlaufend durchgezählt worden waren, erhielten diese nun jeweils eigene Signaturen. Die Regesten sind teilweise äußerst fragmentarisch (liefern z. B. keine vollständigen Zeugenlisten) und erfüllen nicht die Erfordernisse moderner Regestentechnik.

Vereinzelt wurde beim Abschreiben der Sprachgebrauch der Regesten angepasst, ebenso wurden gängige Namensformen in die moderne Schreibweise übertragen (z. B. "Cöln" zu "Köln").

Das Altfindbuch enthält darüber hinaus zahlreiche Hinweise auf Sekundärüberlieferungen, insbesondere im Aktenbestand des Klosters Wedinghausen und in den Manuskripten-Beständen des Landesarchivs NRW Abteilung Westfalen. Die Urkunden 7, 26, 36, 37, 38, 39, 42, 43, 51, 62, 66, 68, 79, 84 und 123 wurden im Jahr 2007 mit dem 44. Anwärterkurs der Archivschule in Marburg bearbeitet, von ihnen liegen auch Transkriptionen vor.
Weitere Ressourcen Ressourcen zu Arnsberg und zu Klöstern und Stiften im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

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Kloster Wedinghausen

Pastoralverbund Arnsberg-Wedinghausen

Stadt Arnsberg
Literatur Höing, Norbert
Propstei-Archiv, Klosterarchiv und Klosterbibliothek von Wedinghausen. In: Heimatblätter Arnsberg 6, 1985, S. 48-55.


Baaden, Philipp Augustin
Geschichtliche Nachrichten über das Laurentianum zu Wedinghausen bei Arnsberg. In: Jahresbericht über das Königliche Laurentianum zu Arnsberg in dem Schuljahre 1834-1835, Arnsberg 1835, S. 3-20.

Bobzin, Hartmut u. Kleine, Peter (Hgg.)
Glaubensbuch und Weltliteratur. Koranübersetzungen in Deutschland von der Reformationszeit bis heute. Katalog zur Ausstellung: Koranübersetzungen - Brücken zwischen Kulturen. Gedruckte Werke aus dem Zentralinstitut Islam-Archiv Deutschland Amina-Abdullah-Stiftung (=Wedinghauser Denkanstösse 1), Arnsberg 2007, bes. S. 3f., 11 u. Tafel I zur Koranübersetzung von 1550 in der Wedinghauser Klosterbibliothek.

Brieden, Hubert
Franz Joseph Fischer, der letzte Abt von Wedinghausen. In: Festschrift zur 250jährigen Jubelfeier des Gymnasium Laurentianum, Arnsberg 1893, S. 46-52.

Brieden, Hubert
Pfarrei Arnsberg. In: Höynck, Franz Anton, Geschichte der Pfarreien des Dekanats Arnsberg, Hüsten 1907, S. 81-140, 148-155 u. 160-162.

Brüggemann, Clemens (Bearb.)
Abtei Wedinghausen - Propsteikirche St. Laurentius Arnsberg. Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg, Bd. 6. Arnsberg 1971.

Claussen, Hilde / Eickermann, Norbert
Die Schriftbänder in den Wand- und Gewölbebildern im Kreuzgang des ehemaligen Prämonstratenserklosters Wedinghausen (Arnsberg). In: Westfalen 53, 1975, S. 186-190.

Deisting, Heinrich Josef / Jolk, Michael
Johann Richard Rham. Ein Wedinghauser Kanoniker an europäischen Fürstenhöfen. In: Heimatblätter Arnsberg 13, 1992, S. 42-53.

Elkemann, Franz
Das Kloster „Wedinghausen“ bei Arnsberg, bei Aufhebung in den Jahren 1802-03. In: Ruhrwellen. Arnsberger Heimatblatt für das Land und Volk der Ruhr. Beilage zum Central-Volksblatt 1923/ 1924, Nr. 9.

Féaux de Lacroix, Karl
Geschichte Arnsbergs. Arnsberg 1895 [hier S. 94-116, 481-502].

Féaux de Lacroix, Karl
Die Gründung des Arnsberger Gymnasiums. In Festschrift zur 250jährigen Jubelfeier des Gymnasiums Laurentianum. Arnsberg 1893.

Funder, Achim (Hg.)
„... eine hochansehnliche Pfarrei ...“ 150 Jahre Propstei St. Laurentius Arnsberg 1859-2009 in Lebensbildern ihrer Pfarrer und Pröpste. Arnsberg 2009.

Gosmann, Michael
Richard von Arnsberg und die „Schwarze Hand“. In: Arnsbergs alte Schriften. Handschriften und Drucke aus 7 Jahrhunderten. Überblick über die wertvollen Schriften und Bücher des Klosters Wedinghausen und der historischen Schulbibliothek des Gymnasium Laurentianum, Arnsberg 1988, S. 53-62.

Gosmann, Michael / Kalhöfer, Gerhard
Kloster Wedinghausen. Arnsberg 2005.

Gosmann, Michael
Der Westflügel des Klosters Wedinghausen als neues „Haus der Geschichte“. In: Heimatblätter Arnsberg 26, 2005, S. 33-37.

Gosmann, Michael
Eine unbekannte Ansicht des Klosters Wedinghausen aus dem Jahre 1836. In: Heimatblätter Arnsberg 26, 2005, S. 78f.

Gosmann, Michael
Die verlorenen Wandmalereien im Chor der Propsteikirche St. Laurentius, Arnsberg. In: Heimatblätter Arnsberg 30, 2009, S. 87-94.

Gosmann, Michael, Kleine, Peter, Ueberholz, Katrin (Hgg.)
Der Gero-Codex kehrt zurück. Das gemalte Buch von Wedinghausen. Dokumentationsband über die Ausstellung Arnsberg 24.10.2009-17.01.2010 Kloster Wedinghausen (=Wedinghauser Denkanstösse 4), Arnsberg 2010.

Gropp, Birgit
Ein Stück vom Himmel. Die schönsten Klöster in Westfalen, Regensburg 2012, S. 238-245.

Hahnwald, Jens
Philipp (Augustinus) Baaden (1781-1846) - einer der letzten Wedinghauser Konventualen und bis 1842 Direktor des Gymnasiums Laurentianum, Arnsberg. In: SüdWestfalen Archiv 9/2009, S. 203-209.

Harder, Artur
Die Fürstenberg-Denkmäler in der Arnsberger Propsteikirche. In: Propsteikirche in Arnsberg, hg. von der Propsteigemeinde, Arnsberg 1951, S. 12-16.

Hartmann, Johannes
Aus der Vergangenheit des Laurentianum. In: Der Laurentianer 19 (Sonderausgabe), Arnsberg 1966, S. 7-37.

Hoegg, Franz Xaver
Zur Geschichte des Klosters und Gymnasiums zu Arnsberg. In: Jahresbericht über das Königliche Laurentianum Arnsberg, Arnsberg 1843, S. 1-52.

Höing, Norbert
Das Gymnasium Laurentianum zu Arnsberg. 2 Teile. Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg, Bde. 12/17. Arnsberg 1979, 1990.

Höing, Norbert
Die Inschrift auf dem Grabmal Friedrichs von Fürstenberg in der Propsteikirche zu Arnsberg. In: Heimatblätter Arnsberg 7, 1986, S. 14-24.

Höing, Norbert
Die Schauspiele am Klostergymnasium „Norbertino-Laurentianum“ zu Wedinghausen im 17. und 18. Jahrhundert. In: WZ 138, 1988, S. 231-278.

Höing, Norbert
Die Bestände der Klosterbibliothek Wedinghausen und ihr Verbleib. In: Arnsbergs alte Schriften. Handschriften und Drucke aus 7 Jahrhunderten. Überblick über die wertvollen Schriften und Bücher des Klosters Wedinghausen und der historischen Schulbibliothek des Gymnasium Laurentianum, Arnsberg 1988, S. 35-46.

Höing, Norbert
Klosterschreiber Ludovicus von Wedinghausen (1210/36) und die Thidrekssaga. In: Arnsbergs alte Schriften. Handschriften und Drucke aus 7 Jahrhunderten. Überblick über die wertvollen Schriften und Bücher des Klosters Wedinghausen und der historischen Schulbibliothek des Gymnasium Laurentianum, Arnsberg 1988, S. 63-68.

Höing, Norbert
Das Kloster Wedinghausen. In: 750 Jahre Arnsberg, Arnsberg 1989, S. 312-333.

Höing, Norbert
Sagenhaftes, Geschichtliches und Schlitzohriges aus einer Chronik des Klosters Wedinghausen. In: Heimatblätter Arnsberg 7, 1986, S. 27-34.

Höing, Norbert
Das Kloster Wedinghausen 1794-1803. In: Michael Gosmann (Hg.), Zuflucht zwischen Zeiten, (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg, Bd. 19), Arnsberg 1994, S. 75-79.

Höing, Norbert
Wedinghausen - Prämonstratenser. In: Karl Hengst (Hg.), Westfälisches Klosterbuch. Lexikon der vor 1815 errichteten Stifte und Klöster von ihrer Gründung bis zur Aufhebung, Bd. 2 (=Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Reihe 44: Quellen und Forschungen zur Kirchen- und Religionsgeschichte, Bd. 2), Münster 1994, S. 437-445 (mit weiterer Literatur).

Honselmann, Franz
Fridericus Höning, Petrus Schultheis und Johannes Ungsbeck, drei Zeit- und Ordensgenossen von Wedinghausen. In: Sauerländisches Familienarchiv 1904, Nr. 2, Sp. 25-36.

Hüser, Matthias Werner
Chronik der Stadt Arnsberg. Arnsberg 1820 [hier S. 31-45].

Kaiser, Roswitha / Votteler, Danae
Arnsberg, Hochsauerlandkreis, Klosterstraße 11, Westflügel des ehem. Klosters Wedinghausen. In: Denkmalpflege in Westfalen 2007, S. 428-442.

Kalhöfer, Gerhard
Kloster Wedinghausen - aus der Geschichte heraus entwerfen. Das Kloster - Archetyp und Gegenwartsmodel. In: Südwestfalen-Archiv 5, 2005, S. 203-207.

Kalhöfer, Gerhard
Kloster Wedinghausen in Arnsberg. Beispiel eines zeitgemäßen Umbaus. In: Walter Ollenik (Red.), Bauen im Bestand - Denkmalpflege zwischen Rekonstruktion und Moderne, Dokumentation der Fachtagung vom 29. August 2007 in Arnsberg, Lippstadt 2008, S. 38-47.

Keßler, Franz
Petrus von Kolshusen, ein sauerländischer Schnitzer des 16. Jahrhunderts. In: Westfalen 19, 1934, S. 354-361. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 163-173.

Keßler, Franz
Zur Baugeschichte der Arnsberger Propsteikirche. Ein Rekonstruktionsversuch ihrer älteren Anlage. In: Ruhrwellen. Arnsberger Heimatblatt für das Land und Volk der Ruhr. Beilage zum Central-Volksblatt 8, 1931, Nr. 11/12. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 77-84.

Keßler, Franz
Zur Baugeschichte der Arnsberger Propsteikirche. Der gotische Neubau des 13. Jahrhunderts. In: Ruhrwellen. Arnsberger Heimatblatt für das Land und Volk der Ruhr. Beilage zum Central-Volksblatt 9, 1932, Nr. 17. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 84-90.

Keßler, Franz
Der Chorlettner der Arnsberger Propsteikirche zu Zeiten des Wedinghauser Konvents. In: Central-Volksblatt vom 10.11.1932. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 98-102.

Keßler, Franz
Das Grafendenkmal in der Propsteikirche. In: Ruhrwellen. Arnsberger Heimatblatt für das Land und Volk der Ruhr. Beilage zum Central-Volksblatt 1934, Nr. 5. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 126-129.

Keßler, Franz
Das Westchor der Propsteikirche. In: Central-Volksblatt vom 16.07.1934. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 132-135/142.

Keßler, Franz
Die Laurentiusverehrung im Kloster Wedinghausen. In: Central-Volksblatt vom 11.08.1934. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 143-145.

Keßler, Franz
Das Grabdenkmal Friedrichs von Fürstenberg in der Propsteikirche zu Arnsberg. In: Ruhrwellen. Arnsberger Heimatblatt für das Land und Volk der Ruhr. Beilage zum Central-Volksblatt 1934, Nr. 8. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 145-147.

Keßler, Franz
Die Orgel in der Propsteikirche zu Arnsberg. In: Ruhrwellen. Arnsberger Heimatblatt für das Land und Volk der Ruhr. Beilage zum Central-Volksblatt 1934, Nr. 12. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 174.

Keßler, Franz
Der Hochaltar der Propsteikirche zu Arnsberg. In: Central-Volksblatt vom 08.04.1935. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 183-188.

Keßler, Franz
Das Grabdenkmal der Grafen von Arnsberg. Seine Umstellung und Renovation. In: Central-Volksblatt vom 08.02.1936. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 207-210.

Keßler, Franz
Die Wandmalereien in der Propsteikirche zu Arnsberg. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Sein kunst- und heimatgeschichtliches Werk und seine Feldpostbriefe an seine Schwestern (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 29), Arnsberg 2002, S. 303-307.

Keßler, Franz
Zur Renovation eines alten Marienbildes in der Propsteikirche Arnsberg. In: (Central-Volksblatt?) vom 06.02.1932. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Ergänzungsband. Auseinandersetzungen mit dem Leiter des Sauerländer Heimatbundes, Ergänzungen seines kunst- und heimatgeschichtlichen Werkes und Zuschriften nach Kriegsende (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 35), Arnsberg 2010, S. 34-36.

Keßler, Franz
Der Hochaltar der Propsteikirche zu Arnsberg. Von 1254-1864. In: Central-Volksblatt vom 14.12.1932. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Ergänzungsband. Auseinandersetzungen mit dem Leiter des Sauerländer Heimatbundes, Ergänzungen seines kunst- und heimatgeschichtlichen Werkes und Zuschriften nach Kriegsende (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 35), Arnsberg 2010, S. 37-42.

Keßler, Franz
Die Seitenaltäre der Propsteikirche zu Arnsberg. In: Central-Volksblatt vom 06.06.1933. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Ergänzungsband. Auseinandersetzungen mit dem Leiter des Sauerländer Heimatbundes, Ergänzungen seines kunst- und heimatgeschichtlichen Werkes und Zuschriften nach Kriegsende (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 35), Arnsberg 2010, S. 43-47.

Keßler, Franz
Die Altäre des Klosters Wedinghausen bei Arnsberg. Teil I und II. In: Central-Volksblatt vom 09.03.1934 und 13.03.1934. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Ergänzungsband. Auseinandersetzungen mit dem Leiter des Sauerländer Heimatbundes, Ergänzungen seines kunst- und heimatgeschichtlichen Werkes und Zuschriften nach Kriegsende (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 35), Arnsberg 2010, S. 49-54.

Keßler, Franz
Ein Westchor der Propsteikirche zu Arnsberg. In: Central-Volksblatt vom 06.07.1934 und 07.07.1934. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Ergänzungsband. Auseinandersetzungen mit dem Leiter des Sauerländer Heimatbundes, Ergänzungen seines kunst- und heimatgeschichtlichen Werkes und Zuschriften nach Kriegsende (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 35), Arnsberg 2010, S. 62-70.

Keßler, Franz
Der selige Richard von Wedinghausen. In: Central-Volksblatt vom 08.08.1934. ND in: Cronau, Günter (Bearb.): Franz Kessler - Kreuz statt Hakenkreuz. Ergänzungsband. Auseinandersetzungen mit dem Leiter des Sauerländer Heimatbundes, Ergänzungen seines kunst- und heimatgeschichtlichen Werkes und Zuschriften nach Kriegsende (=Städtekundliche Schriftenreihe über die Stadt Arnsberg 35), Arnsberg 2010, S. 70-73.

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Kloster Wedinghausen. Ein Stück Heimatgeschichte für Kinder. [Arnsberg 1953].

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Systematik
Zeit2.14   1150-1199
2.15   1200-1249
2.16   1250-1299
2.17   1300-1349
2.18   1350-1399
2.19   1400-1449
2.20   1450-1499
3.1   1500-1549
3.2   1550-1599
3.3   1600-1649
3.4   1650-1699
3.5   1700-1749
3.6   1750-1799
Ort1.7.1   Arnsberg, Stadt
Sachgebiet16.6.3   Geistliche, Rabbiner, Ordensleute
16.6.5   Domkapitel / Klöster / Stifte, Klosterleben
Datum Aufnahme 2010-04-07
Datum Änderung 2012-04-04
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