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Mitteilung vom 08.10.26

Presse-Infos | Kultur

Pilze suchen und fotografisch erfassen

Aufruf Arten-Olympiade 2026

Münster (lwl). Der Herbst ist die beste Jahreszeit, um in Münster Pilze zu entdecken und fotografisch zu melden. Deshalb ruft das LWL-Museum für Naturkunde in Münster und der Naturbeobachtungsplattform Observation.org zusammen mit regionalen Partnern zum Melden von Pilzen bei Observation.org oder in der Smartphon-App ObsIdentify auf. In der App können im Rahmen des Wettbewerbs "Arten-Olympiade 2026" die fotografischen Beobachtungen hochgeladen werden. Alle Interessierten können über das gesamte Jahr hinweg die Natur erforschen.

Das, was meistens als Pilz bezeichnet wird, wenn Menschen durch den Wald gehen und Pilze sammeln, ist der von vielen Pilzen ausgebildete Fruchtkörper. Er stellt einen Teil des gesamten Organismus dar und dient der Vermehrung. Der eigentliche Vegetationskörper der Pilze besteht aus Hyphen, die ein weit verzweigtes, sogenanntes "Mycel" bilden. Dieses Mycel breitet sich beispielsweise im Erdboden, im Holz oder auf Lebensmittelresten aus.

Pilze findet man nahezu überall. Besonders häufig im Boden, wo sogenannte Mykorrhiza-Pilze eine Symbiose mit Pflanzenwurzeln eingehen und ihnen dabei helfen, Wasser und Mineralstoffe aufzunehmen, während sie im Gegenzug Zucker und Fette aus der Pflanze erhalten.

Wichtig: Eine Bestimmung mit der App ObsIdentify oder Observation sollte nie dazu verwendet werden, um abzuklären, ob ein Pilz essbar oder giftig ist oder um Pilze zum Verzehr zu suchen!

Hintergrund

Wer im Jahr 2026 die meisten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland entdeckt, wird sich im Rahmen der bürgerwissenschaftlichen "Arten-Olympiade 2026" zeigen, zu der das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu Jahresanfang aufgerufen hat. Ob Pilz, Pflanze, Tier oder deren Spuren - die Mitmachaktion für Naturinteressierte lädt das ganze Jahr über ein, Naturbeobachtungen auf der internationalen Plattform Observation.org und in der Smartphone-App ObsIdentify zu teilen. Zu den Partnern der Arten-Olympiade gehören unter anderem das Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung und angewandte Ökologie der Universität Münster (CIBRA): https://www.uni-muenster.de/CIBRA/. Unterstützt wird die Challenge durch eine Spende der Stiftung der Sparda-Bank West.

Für Interessierte stehen Informationen zu dem Projekt "Arten-Olympiade 2026" auf der Website bereit: https://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de/de/wissenschaft/buergerwissenschaft/artenolympiade-2026/ | https://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de/de/wissenschaft/buergerwissenschaft/bioblitz-2024/

Teilnehmende finden ihre Ergebnisse in der App ObsIdentify und Interessierte finden die Ergebnisse der Aufrufe auf Stadt-Ebene hier:

https://observation.org/bioblitz/categories/d-landkreise-und-kreisfreie-stadte-2026/

Fragen an: germany@observation.org



Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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