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Mitteilung vom 31.08.26

Presse-Infos | Kultur

Mit dem "Bat-Detektor" auf Fledermaussuche

Das Wochenende im LWL-Museum Zeche Hannover

Bochum (lwl). Insekten, Fledermäuse und ein Rundgang durch die Siedlung: Am Wochenende lockt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit verschiedenen Führungen in sein Museum Zeche Hannover in Bochum.

Am Freitag (4.9.) startet um 20 Uhr die Führung "Nacht auf Zeche Hannover: Insekten und Fledermäuse". Mit Einbruch der Dämmerung werden die vielen Arten von Nachtfaltern aktiv. Ebenso Fledermäuse, die sich von ihnen und anderen Insekten ernähren. Die Teilnehmenden schauen dem Schmetterlingskundler der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet bei einem Monitoring-Termin an seinem speziellen Lichtzelt über die Schulter. Zugleich werden die jagenden Fledermäuse per Bat-Detektor hörbar gemacht. Treffpunkt ist auf dem Museumsparkplatz. Die Führung in Kooperation mit der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet dauert zwei Stunden und ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter zeche-hannover@lwl.org ist erforderlich. Bei Regen oder starkem Wind kann die Veranstaltung nicht stattfinden.

Am Samstag (5.9.) startet um 15 Uhr die Geschichtstour "Kohle, Koks, Konsumanstalt" durch die Siedlungen rund um die Zeche Hannover. Dieses Mal begleitet eine Gebärdendolmetscherin die Tour. Sie übersetzt die Ausführungen der Kulturvermittlerin in Deutsche Gebärdensprache (DGS), sodass auch gehörlose Gäste die Geschichte der Industrialisierung Hordels verfolgen können. Die Führung dauert ca. zwei Stunden und startet auf dem Zechenvorplatz. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonntag (6.9.) geht es erneut vor die Tore der Zeche: Um 16 Uhr beginnt ein drei Kilometer langer Spaziergang, auf dem Insekten gesucht und bestimmt werden. Dabei erklärt ein Experte Lebensweise und Lebensräume der Sechsbeiner. Der Rundgang ist teils nicht barrierefrei, das Museum empfiehlt festes Schuhwerk zu tragen. Treffpunkt für die Veranstaltung in Kooperation mit der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet ist der Museumsparkplatz. Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden und ist kostenfrei.

Bereits um 12 und 15 Uhr können Interessierte an den beliebten Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893 teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Museum und die Sonderausstellung "Weg der Kohle - Fotografien von Khalil Noé Döring" sowie die Outdoor-Ausstellung "Großstadt Wildnis" ist Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Im Kinderbergwerk "Zeche Knirps" können Kinder am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen zwischen 11 und 18 Uhr selbst zu Bergleuten werden und den Betriebsablauf einer Zeche unter- und über Tage spielerisch kennenlernen.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Museum, Tel. 0231 6961-127 Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Karte und Routenplaner



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