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Mitteilung vom 17.08.26

Presse-Infos | Psychiatrie

Handfeste Hilfe für neue Führungskräfte

LWL-Klinik Dortmund bietet Mentoring-Programm an

Dortmund (lwl). Wer Führungsverantwortung übernimmt, steht vor neuen Fragen und Herausforderungen. Um diese Menschen auf ihrem Weg nicht ins kalte Wasser zu werfen, gibt es an der Klinik Dortmund des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein Mentoring-Programm für frischgebackene Führungskräfte. Das Programm geht über ein halbes Jahr mit je einer Sitzung im Monat.

"Eine Herzensangelegenheit"

Vom Mentoring-Programm profitierte etwa Michelle Krois. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin, die zusätzlich zur Ausbildung Therapie- und Pflegewissenschaften studiert hat, ist erst stellvertretende Leitung der Station G3 geworden und wirkt heute als Stationsmanagerin auf derselben Station. "Das war eine Herzensangelegenheit", sagt die 27-Jährige, die die Station G3, die auf junge, volljährige Patientinnen und Patienten spezialisiert ist, von Anfang an begleiten konnte. Geholfen hat ihr bei der Aufgabe nicht nur der Erfahrungsschatz des ehemaligen Stationsleiters, sondern auch das Mentoring-Programm.

"Das ist eine Mischung aus Infos und Austausch", sagt die junge Stationsleitung. Informationen gebe es zu Themen wie Rechtsgrundlagen, Führungsstile, Dienstplanerstellung, Personalführung
und -entwicklung. Besonders wichtig sei aber auch der Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen in Führungsrollen. Nach dem Paten-Prinzip werden die Teilnehmenden mit einer erfahrenden Ansprechperson vernetzt, an die sie sich auch im Alltag mit Fragen, Sorgen oder Absprachen wenden können. "Der Austausch hilft sehr", sagt Krois. Auch Hilfen wie die Tipps für eine erfolgreiche Dienstplanung haben den neuen Arbeitsalltag für sie erleichtert.

"Konkrete Hilfen an die Hand geben"

Bettina Kamphoff ist Referentin der Pflegedirektion der LWL-Klinik Dortmund. Sie hat das Mentoring-Programm mitgestaltet. Bei dem Programm gehe es laut der Referentin auch um Rollenfindung und darum, die neuen Verantwortungsbereiche und Erwartungen zu überblicken. "Wir wollen mit dem Programm konkrete Hilfen an die Hand geben", sagt Bettina Kamphoff. Dabei werde auch auf die bereits vorhandenen Stärken der Teilnehmenden geachtet. Wer sich etwa in ein Thema bereits gut eingearbeitet habe, könne das Wissen an seine Kolleginnen und Kollegen weitergeben.

Michelle Krois hat den Schritt in die Führungsrolle nicht bereut. Organisation, das Schaffen von Strukturen und konzeptionelles Arbeiten bereiten ihr Freude. Das Mentoring-Programm habe bei der Rollenfindung geholfen - auch wenn der Wechsel in eine neue Rolle natürlich immer aufregend bleibe, wie die junge Führungskraft anmerkt.



Pressekontakt:
Philipp Stenger, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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