Mitteilung vom 30.07.26
Presse-Infos | Psychiatrie
"Dein Blick zählt!"
LWL-Universitätsklinik Hamm sucht Teilnehmerinnen für kostenfreie Forschungsstudie zur Körperwahrnehmung
Hamm (lwl). Wie nehmen junge Frauen ihren eigenen Körper und den anderer wahr? Um dies besser zu verstehen, führt die LWL-Universitätsklinik Hamm im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) aktuell die wissenschaftliche "Mirror-Studie" durch. Hierfür sucht die Fachklinik gezielt weibliche Jugendliche, die ihre Sichtweise aktiv in das vollständig kostenfreien Projekt einbringen.
Das Forschungsprojekt Mirror untersucht die Wahrnehmung und Einschätzung von Körperbildern bei Jugendlichen. Ziel ist es, die Rolle der Körperwahrnehmung und die damit verbundenen Einflussfaktoren bei jungen Menschen besser zu verstehen. Die Ergebnisse helfen langfristig dabei, neue Wege für die Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen zu erschließen.
"Die Art und Weise, wie Jugendliche ihren eigenen Körper wahrnehmen, prägt ihr Selbstwertgefühl und ihre psychische Gesundheit ganz entscheidend", erklärt das Forschungsteam. "Mit der Mirror-Studie möchten wir genauer verstehen, welche Faktoren dieses Bild beeinflussen. Da die Untersuchung für die Familien komplett kostenfrei ist, hoffen wir auf eine rege Teilnahme. Jede Teilnehmerin hilft uns dabei, die zukünftige Diagnostik und Therapie bei Essstörungen spürbar zu verbessern."
Wer kann teilnehmen?
Gesucht werden Mädchen und junge Frauen, die zwischen 13 und 17 Jahre alt sind, , die entweder keine psychische Erkrankung aufweisen oder, die sich aufgrund einer Anorexie in ambulanter oder stationärer Behandlung befinden.
Die Teilnahme dauert insgesamt etwa 45 Minuten und findet direkt in der Fachklinik in Hamm statt. Die Teilnehmerinnen bearbeiten eine Aufgabe am Computer, bei der verschiedene Körperbilder eingeschätzt werden, und füllen begleitende Fragebögen aus.
Anmeldung und Kontakt
Interessierte Jugendliche oder Eltern können sich direkt an das Studienteam wenden, um Details zu klären und Termine zu vereinbaren: per Telefon: 02381 893-8252, per WhatsApp: 0178 88 55 649 oder E-Mail: projekt-picture@ruhr-uni-bochum.de
Weitere Details zur kostenfreien Studie sind zudem online über die Übersicht der aktuellen Forschungsprojekte der LWL-Universitätsklinik Hamm unter http://www.lwl-uk-hamm.de abrufbar.
Pressekontakt:
Klaudia Suilmann, LWL-Universitätsklinik Hamm, Telefon: 02381 893-5018, klaudia.suilmann@lwl.org
presse@lwl.org
LWL-Einrichtung:
LWL-Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche Hamm
Heithofer Allee 64
59071 Hamm
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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