Mitteilung vom 28.07.26
Presse-Infos | Soziales
Unterstützung für Betroffene und Augenzeug:innen des Angriffs auf dem CSD in Berlin
LWL bietet Schnelle Hilfen und Leistungen des Sozialen Entschädigungsrechts
Westfalen-Lippe (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterstützt Menschen aus Westfalen-Lippe, die die Attacke auf dem Christopher Street Day (CSD) am vergangenen Samstag (25.07.) in Berlin miterlebt haben. Betroffene können schnell und unbürokratisch psychologische Unterstützung durch geschulte Therapeut:innen in Traumaambulanzen erhalten. Das Angebot ist kostenlos.
In Westfalen-Lippe gibt es ein Netz von 21 Traumaambulanzen, die mit dem LWL zusammenarbeiten. Sie leisten spezialisierte psychologische Unterstützung, um einer langfristigen Belastung durch Traumata entgegenzuwirken.
"Auch Augenzeug:innen erhalten bei uns Schnelle Hilfen. Denn nicht nur Opfer, sondern auch Zeug:innen eines sogenannten Großschadenereignisses wie dem Angriff auf dem CSD in Berlin können ein schweres psychisches Trauma erleiden", so LWL-Sozialdezernent Takis Mehmet Ali.
LWL bietet kostenloses Beratungstelefon
Der LWL hat ein "Beratungstelefon für Opfer einer Gewalttat" eingerichtet. Teilnehmende des CSD, Betroffene und Zeug:innen können sich unter der Telefonnummer 0800 654 654 6 an das LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht wenden. Sie erreichen den LWL Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie von 14 bis 15.30 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr. Auch das Beratungstelefon ist kostenlos.
Weitere Hilfeleistungen
Für Opfer des CSD-Anschlags sind darüber hinaus weitere Leistungen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht möglich. Informationen und Beratung erhalten Betroffene und Zeug:innen unter der Telefonnummer 0800 654 654 6 und auf der Internetseite https://www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de.
Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org
Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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