LWL-Newsroom

Mitteilung vom 20.07.26

Presse-Infos | Psychiatrie

"Raus aus den Essanfällen!"

LWL-Universitätsklinik Hamm sucht Teilnehmende für kostenfreie Online-Forschungsstudie

Hamm (lwl). Wie finden Jugendliche neue, alltagstaugliche Wege im Umgang mit schwierigen Esssituationen? Um dies zu erforschen, führt die LWL-Universitätsklinik Hamm im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Online-Studie "EXIeaTON" durch. Die Fachklinik sucht dafür gezielt Jugendliche und junge Erwachsene. Diese erlernen in dem völlig kostenfreien Projekt neue Strategien gegen Heißhunger und Kontrollverlust.

Das Forschungsprojekt EXIeaTON unterstützt junge Menschen, die unter wiederkehrenden Essanfällen leiden. Das Team gibt Betroffenen effektive Werkzeuge für den Alltag an die Hand. Dadurch bewältigen sie schwierige Esssituationen besser. Die neuen Ansätze verbessern langfristig die digitale Versorgung und therapeutische Hilfe bei Essstörungen im Jugendalter.

"Gerade Jugendliche und junge Erwachsene scheuen oft den Weg zu professioneller Hilfe", erklärt das Studienteam. "Unser Online-Angebot baut diese Hürden ab. Wir vermitteln direkt im vertrauten Alltag wirksame Strategien. So durchbrechen Betroffene den Heißhunger und den quälenden Kontrollverlust erfolgreich."

Wer kann teilnehmen?

Mitmachen können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 20 Jahren, die Essanfälle erleben und neugierig sind, neue Wege auszuprobieren. Die Teilnahme erfolgt flexibel und vollständig digital von zu Hause aus. Das wissenschaftliche Projekt bietet den Teilnehmenden fünf therapeutische Einzelsitzungen, die ortsunabhängig per Videotherapie durchgeführt werden. In diesen Sitzungen werden gezielt Strategien gegen Heißhunger und Kontrollverlust vermittelt.

Anmeldung und Kontakt

Jugendliche oder Eltern kontaktieren das zuständige Studienteam direkt: Wer sich angesprochen fühlt und Interesse hat, kann sich gerne unter den folgenden Kontaktmöglichkeiten melden:

E-Mail: exit-studie@rub.de

Telefonnummer: 02381-893-8142 (Mo.-Fr. 9-15 Uhr)

Mobil: 0173 6747314 (SMS)

Weitere Details zur kostenfreien Studie sind zudem online über die Übersicht der aktuellen Forschungsprojekte der LWL-Universitätsklinik Hamm unter https://www.lwl-uk-hamm.de abrufbar.



Pressekontakt:
Klaudia Suilmann, LWL-Universitätsklinik Hamm, Telefon: 02381 893-5018, klaudia.suilmann@lwl.org
presse@lwl.org



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Heithofer Allee 64
59071 Hamm
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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