Mitteilung vom 16.07.26
Presse-Infos | Psychiatrie
"Vena": Filmabend mit Diskussion im Bambi-Filmkunstkino Gütersloh
Gütersloh (lwl). Die Filmreihe "Psyche und Film" im Bambi-Filmkunstkino in Gütersloh geht 2026 in die nächste Runde. Am Mittwoch (22.7.) wird der Film "Vena" um 19 Uhr mit anschließendem Gespräch gezeigt. Veranstaltende sind das Bambi Filmkunstkino an der Bogenstraße, das Klinikum Gütersloh des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und das Recovery College Gütersloh-OWL. Im Anschluss an den Film findet eine Diskussion mit Expert:innen aus Erfahrung und Fachleuten aus dem psychosozialen Bereich statt.
Im Film "Vena" geht es um die junge Protagonistin Jenny. Sie ist ungeplant schwanger, doch ihr Leben wird von Crystal-Meth-Abhängigkeit, einer belasteten Beziehung und ihrer Vergangenheit bestimmt. Als das Jugendamt eingreift und ihr eine Familienhebamme zur Seite stellt, beginnt sie langsam, Vertrauen zu fassen und den Mut zu entwickeln, Verantwortung für sich und ihr ungeborenes Kind zu übernehmen. Doch eine bevorstehende Haftstrafe stellt ihren Wunsch nach einem Neuanfang auf eine harte Probe.
Oliver Groteheide vom Bambi-Filmkunstkino und Prof. Klaus-Thomas Kronmüller, Ärztlicher Direktor des LWL-Klinikums Gütersloh, moderieren und begleiten das Gespräch. Wer beim Filmabend dabei sein will, kann über die Internetseite des Bambi-Filmkunstkinos oder an der Abendkasse Karten erwerben.
Die Veranstaltungsreihe "Psyche und Film"
Das Recovery College Gütersloh-OWL kommt in die Stadt Gütersloh und präsentiert in Kooperation mit dem LWL-Klinikum und dem Bambi-Filmkunstkino in regelmäßigen Abständen Filme zu Themen der seelischen und psychischen Gesundheit, der seelischen Erschütterung, der Hoffnung und der Zuversicht. Im Anschluss an den jeweiligen Film können Zuschauende, Expert:innen aus Erfahrung und Menschen mit fachlicher Expertise gemeinsam zu den Themen ins Gespräch kommen.
Gefördert wird dieses Projekt durch die Bürgerstiftung Gütersloh. Die Kinoreihe wird organisiert von Michael Schulz, Klaus-Thomas Kronmüller, Susanne Schmedthenke, Oliver Groteheide und Eckhard Sallermann.
Das Recovery College ist ein Ort, an dem seelische Gesundheit lernbar ist. Die Besonderheit des Recovery Colleges ist es, dass neben professioneller Expertise immer auch die Erfahrungsperspektive von Menschen, die psychische Krisen überwunden haben, ebenfalls als Dozierende tätig sind. Infos zum Recovery College Gütersloh-OWL im Internet: https://www.rcgt-owl.de.
Pressekontakt:
Anna Brockmeyer, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0151-21845693, annacelina.brockmeyer@lwl.org und Christian Dresmann, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 0173-6256489, christian.dresmann@lwl.org
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33334 Gütersloh
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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