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Mitteilung vom 27.05.26

Presse-Infos | Kultur

Radeln am Kanal

Vom Schiffshebewerk Henrichenburg ans Dattelner Meer

Waltrop (lwl). Die Industriegeschichte der Region per Fahrrad erkunden - das ist möglich bei einer Radtour vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Am Donnerstag (4.6.) von 11 Uhr bis 15 Uhr geht es vom LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg ans Dattelner Meer. Geleitet wird die Tour von Herbert Niewerth, dem ehemaligen Museumsleiter des Schiffshebewerks.

Die rund 20 Kilometer lange Tour führt durch den Schleusenpark vorbei an der ehemaligen Zeche Emscher-Lippe zum Knotenpunkt des Wesel-Datteln- und Dortmund-Ems-Kanals. Unterwegs erläutert Niewerth, der im Förderverein des Museums aktiv ist, viele interessante Aspekte der Kanalgeschichte. Warum wurde der 1899 eröffnete Dortmund-Ems-Kanal überhaupt gebaut? Woher stammt das Wasser für diese künstliche Wasserstraße? Wie kommen gestohlene Tresore in den Kanal? Am Dattelner Meer liegen verschiedene Bunkerboote und das Feuerlöschboot der Wasserschutzpolizei vor Anker. Auch einen Bilgen-Entöler, ein Schiff, das ölkontaminiertes Wasser von anderen Schiffen absaugt und entsorgt, gibt es zu sehen. Nach einem Picknick (bitte selber mitbringen) geht es zurück zum Schiffshebewerk, wo die Gelegenheit besteht, den Nachmittag im Museum ausklingen zu lassen.

Kosten für die Radtour: 10 Euro pro Person inkl. Museumseintritt. Anmeldung erforderlich bis drei Tage vor der Veranstaltung unter der Telefonnummer 02363 9707-0 oder per E-Mail unter schiffshebewerk@lwl.org. Die Radtour kann nur bei einer Teilnehmerzahl von mindestens fünf Personen stattfinden. Die Höchstteilnehmerzahl ist zwölf Personen.



Pressekontakt:
Dr. Arnulf Siebeneicker, Telefon: 02363 9707-0, schiffshebewerk@lwl.org. und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 26
45731 Waltrop
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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