Mitteilung vom 11.05.26
Presse-Infos | Jugend und Schule
Pflege an LWL-Förderschulen: "Unverzichtbarer Beitrag für eine inklusive Gesellschaft"
Aktionstag rückt Arbeit von Pflegekräften in den Fokus
Münster (lwl). Wenn am 12. Mai bundesweit der Internationale Tag der Pflege begangen wird, richtet sich der Blick häufig auf Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Weniger sichtbar, aber ebenso unverzichtbar ist die Arbeit der Pflegekräfte an den Förderschulen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Hier begleiten Pflegekräfte Kinder und Jugendliche mit komplexen Unterstützungsbedarfen während des Schulalltags.
Auch an den LWL-Förderschulen ist Pflege für die Kinder und Jugendlichen weit mehr als reine Versorgung. "Viele Kinder und Jugendliche können nur am Unterricht teilnehmen, wenn die Pflege im Schulalltag sichergestellt ist. Pflege an Förderschulen steht für einen Dreiklang: persönliche Entwicklung begleiten, Selbstständigkeit stärken und Teilhabe ermöglichen", betont Birgit Westers, LWL-Schuldezernentin.
Die Pflege ist eng mit pädagogischen Prozessen verzahnt: Pflegekräfte an den LWL-Schulen arbeiten in multiprofessionellen Teams mit Lehrkräften und Therapeut:innen zusammen. Ziel ist es, individuelle Fähigkeiten zu fördern und den Kindern ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Sie reichen von der Unterstützung bei den Mahlzeiten über Mobilisation bis hin zu komplexen medizinischen Maßnahmen wie Sondenernährung oder Notfallversorgung. Gleichzeitig achten die Pflegekräfte auf die Würde und Intimsphäre jedes einzelnen Kindes.
Otto Reiners, Referatsleiter der LWL-Schulen: "Der Einsatz von Pflegekräften ist ein unverzichtbarer Beitrag für eine inklusive Gesellschaft, in der sich Kinder und Jugendliche sicher und angenommen fühlen. Der Tag der Pflege ist daher auch ein Anlass, die Leistungen dieser Berufsgruppe stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken." Seine ganzheitliche Perspektive mache den Beruf besonders, aber auch herausfordernd. Denn neben hoher fachlicher Kompetenz erfordere die Arbeit ein großes Maß an Empathie, Geduld und Verantwortungsbewusstsein. Die Aufgaben der Pflegekräfte seien daher sowohl vielfältig als auch anspruchsvoll.
Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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