Mitteilung vom 27.04.26
Presse-Infos | Psychiatrie
Von Trauma, Depression, Sucht und dem Mut wieder aufzustehen
LWL-Klinik Münster lädt zu Lesung und Gespräch mit Clemens Sprey ein
Münster (lwl). "Gestern Hölle, heute Hoffnung" ist der Titel des Buches von Clemens Sprey, der als Genesungsbegleiter und Mutlotse tätig ist. Am Mittwoch (6.5.) liest er von 15 bis 17 Uhr in der Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Münster aus seinem Werk und steht für Gespräche zur Verfügung.
Der 64-Jährige lebt selbst mit chronischen psychischen Erkrankungen. Über seinen Weg aus der Kälte, aus einem Leben ohne Wärme und Liebe, hin zu Lebenskraft und Hoffnung schrieb Clemens Sprey sein Buch "Gestern Hölle, heute Hoffnung". Dabei blickt er auf über sechs Jahrzehnte Lebenserfahrung zurück. Ein Rückblick, der - wie der Titel seines Buches bereits erahnen lässt - alles andere als einfach ist und heute dazu beitragen soll, anderen Hoffnung zu geben und Mut zu machen.
Clemens Sprey wurde vor rund zehn Jahren zum ersten Genesungsbegleiter im Kreis Borken ausgebildet. Als Mensch mit Psychiatrie-Erfahrung begleitet er heute andere Betroffene auf dem Weg zur Gesundung: Genesungsbegleiter:innen arbeiten nach dem "EX-IN"-Prinzip (Experienced Involvement), das die Einbeziehung von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung in die Arbeit von Einrichtungen vorsieht.
Die Lesung findet statt in der LWL-Klinik Münster, Friedrich-Wilhelm-Weber-Straße 30, Café im Hautgebäude (Haus 37). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die stellvertretende Pflegedirektorin Elke Bobrowksi begrüßt die Besucher:innen und stellt Clemens Sprey vor. Auch die Genesungsbegleiter:innen der LWL-Klinik Münster, Angela Harbour und Bernadette Voss, werden vor Ort sein.
Pressekontakt:
Barbara Köhling, LWL-Klinik Münster, Telefon 0251 91555-1013, kommunikation-ms@lwl.org
presse@lwl.org
LWL-Einrichtung:
LWL-Klinik Münster
Friedrich-Wilhelm-Weber-Str. 30
48147 Münster
Karte und Routenplaner
Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Der LWL auf Facebook:
https://www.facebook.com/LWL2.0
zur Druckansicht dieser Seite
zu den aktuellen Presse-Infos