Mitteilung vom 01.04.26
Presse-Infos | Kultur
Erst Science, dann Fiction
Kreativer Workshop mit Eindrücken aus dem LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium
Münster (lwl). Als Teil des Programms Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen findet von Dienstag (7.4.) bis Freitag (10.4.), jeweils von 10 bis 15 Uhr, der viertägige Kreativworkshop "Erst Science, dann Fiction" statt. Der Workshop für zwölf Teilnehmende richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 14 Jahren. In Zusammenarbeit mit dem LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) startet der erste Workshoptag im Planetarium und Museum an der Sentruper Straße 285. Dort erhalten die Workshopteilnehmenden einen Einblick in unbekannte Galaxien und die Dimensionen des Weltalls. Die weiteren Workshoptage von Mittwoch bis Freitag finden im Kreativ-Haus e.V. in der Diepenbrockstr. 28 statt. Hier gestalten die Teilnehmenden individuelle Science-Fiction-Welten im Atelier. Die Künstlerin Lea Wächter und Illustratorin Anne Marie Braune führen durch den kreativen Workshop. Es ist eine Anmeldung erforderlich. Der Workshop ist für Kinder kostenfrei und wird gefördert durch die Landesregierung NRW. Beteiligt sind zudem die Projektpartner "Kulturrucksack NRW" und das Kulturamt der Stadt Münster.
Am ersten Workshoptag besuchen die Teilnehmenden das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde. Im Rahmen eines Astroworkshops lernen sie das Sonnensystem interaktiv kennen. Während des dreistündigen Astro-Workshops besteht die Möglichkeit, eine Show im Planetarium zu erleben, die Themen praktisch erfahrbar vermittelt zu bekommen und Fragen zu stellen. Mitarbeitende vermitteln Grundlagen über Planeten, Galaxien und die Dimensionen des Universums und beantworten Fragen rund um das Weltall.
Mit diesen Eindrücken arbeitet die Gruppe in den folgenden Tagen im Atelier im Kreativ-Haus weiter. Inspiriert von den unendlichen Weiten des Alls und den Eindrücken des Vortags, erschaffen die Teilnehmer:innen hier eigene Science-Fiction-Welten, in denen es ganz unterschiedlich zugehen kann. Die Teilnehmenden können sich dem Thema über das Schreiben, Malen, Bauen, Fotografieren oder über raumgreifende Installationen nähern. Die Projekte können einzeln oder in Gruppen umgesetzt werden. Sie bekommen spielerische Impulse, wie sie ihre Ideen in verschiedenen Medien und mit unterschiedlichen, kreativen Techniken umsetzen können: Ein Wechsel in die Mikroperspektive lässt die Umgebung wie einen anderen Planeten erscheinen. Dabei hilft die Kameralinse. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, welche Materialien sie verwenden möchten, um ihr persönliches Kunstprojekt umzusetzen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach möglichen Lebensbedingungen außerhalb der Erde: Wie könnten Lebensräume auf anderen Planeten aussehen? Welche Lebewesen könnten dort existieren? Wie könnte eine Gesellschaft organisiert sein und welche Formen der Kunst und Kommunikation könnten entstehen?
Hintergrund
Der Kulturrucksack Nordrhein-Westfalen ist ein Landesprogramm zur kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren. Gefördert wird das Programm vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Städte, Gemeinden und Kulturinstitutionen entwickeln gemeinsam Angebote, die jungen Menschen einen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen.
Anmeldung: per E-Mail an anne.m.braune@gmail.com. Eine Anmeldung ist möglich bis Freitag, 3. April. Die Organisatorinnen bitten um Angabe des Namens, der Telefonnummer und des Alters des Kindes. Informationen zu den Orten, dem Material und zu den Treffpunkten werden nach der Anmeldung zugesendet.
Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
presse@lwl.org
LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner
Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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