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Mitteilung vom 25.03.26

Presse-Infos | Kultur

DGS-Videos, Audiospuren und Leichte Sprache

Mediaguide für das LWL-Museum Zeche Hannover erweitert

Bochum (lwl). Das LWL-Museum Zeche Hannover präsentiert sich digital jetzt noch vielseitiger: Der Mediaguide wurde um eine Zechen-Tour in Deutscher Gebärdensprache (DGS) sowie Audiospuren in deutscher und englischer Sprache erweitert. Außerdem gibt es den Rundgang durch das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt auch in Leichter Sprache.

Die App auf dem Smartphine führt zu 13 Stationen auf dem Museumsgelände. Texte und Bilder erzählen von wichtigen Entwicklungsphasen des ehemaligen Bergwerks und laden dazu ein, die historischen Gebäude genauer in den Blick zu nehmen. Dabei geht es um technische Innovationen ebenso wie um den Alltag rund um die Zeche: Wie funktionierte die Kohleförderung? Warum spielte das Lüftergebäude eine so wichtige Rolle? Und wie sah das Leben der Bergleute und ihrer Familien aus? Auch Themen wie die Rolle der Frauen im Bergbau oder Ewigkeitslasten des Bergbaus werden aufgegriffen.

Und der Mediaguide wächst weiter: Gemeinsam mit Studierenden der Fachhochschule Dortmund entwickelt das LWL-Museum im Rahmen eines Seminars atmosphärische Soundscapes für die einzelnen Stationen. Die Klanglandschaften sollen den Rundgang künftig um eine akustische Ebene erweitern und Geschichte hörbar machen. Auch an junge Besucher:innen ist gedacht: Für das kommende Jahr ist eine eigene Spur für Kinder geplant.

Die Stationen lassen sich über eine Karte in der App oder über QR-Codes auf dem Gelände aufrufen. Die App "LWL-Museum Zeche Hannover" kann kostenlos im Google Play Store oder im Apple App Store heruntergeladen werden.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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