Mitteilung vom 24.03.26
Presse-Infos | Der LWL
Earth Hour 2026 beim LWL
Am 28. März heißt es: Licht aus für Klima und Umwelt an vielen LWL-Einrichtungen
Westfalen-Lippe (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) beteiligt sich erneut an der Earth Hour, der weltweit größten Klima- und Umweltschutzaktion. Am Samstag (28.3.) schalten Menschen, Städte und Institutionen wie der LWL rund um den Globus für eine Stunde das Licht aus: von 20.30 bis 21.30 Uhr. Und das als gemeinsames Zeichen für Klimaschutz und eine lebenswerte Zukunft. In diesem Jahr feiert die Earth Hour ihr 20-jähriges Bestehen und steht unter dem Motto "Wir machenâ¿¿s aus!".
Der LWL setzt mit seiner Beteiligung ein sichtbares Zeichen. Der Direktor des LWL, Dr. Georg Lunemann, sagt: "Zahlreiche LWL-Einrichtungen bringen sich ein, indem repräsentative Beleuchtungen ausgeschaltet oder alternative Kommunikations- und Sensibilisierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Darüber hinaus sind alle LWL-Mitarbeitenden eingeladen, sich auch privat an der Earth Hour zu beteiligen - zu Hause, gemeinsam mit Familie oder Freunden."
Beim LWL wird zum Beispiel in Münster am Landeshaus, am LWL-Medienzentrum für Westfalen, beim LWL-Inklusionsamt für Soziale Teilhabe und beim LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb das Licht ausgeschaltet. Auch Einrichtungen aus Museen, Kliniken, Jugendhilfe und Schulen greifen das Thema Klima- und Umweltschutz rund um die Earth Hour auf.
So bleibt beim LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster während der Earth Hour die "Silberne Frequenz" des Lichtkünstlers Otto Piene an der Fassade des Museums abgeschaltet. Weitere Museen beteiligen sich ebenfalls: So heißt es unter anderem im LWL-Museum Zeche Nachtigall, im LWL-Freilichtmuseum Detmold und in der Stiftung Kloster Dalheim - LWL-Landesmuseum für Klosterkultur: "Licht aus". Einrichtungen des LWL-PsychiatrieVerbundes, Jugendhilfeeinrichtungen und LWL-Schulen nutzen die Aktion zudem, um Mitarbeitende, Patient:innen sowie Schülerinnen und Schüler für Klima- und Umweltschutz zu sensibilisieren.
Erste Landesrätin und Kämmerin Birgit Neyer betont: "Es geht nicht in erster Linie darum, möglichst viel Energie bei der Earth Hour einzusparen, sondern darum, Aufmerksamkeit für Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit zu schaffen und sich bewusst zu machen, dass Klimaschutz viele Ansatzpunkte im Berufsleben und im Alltag hat. Die Earth Hour ist bewusst auf eine Stunde begrenzt. Ihre Wirkung entfaltet sie aber vor allem dann, wenn sie über diesen Moment hinaus zum Nachdenken und Handeln anregt."
Hintergrund
Initiator der "Earth Hour" in Deutschland ist der WWF (World Wide Fund for Nature). Er hat alle Städte, Unternehmen und Menschen dazu eingeladen, gemeinsam für 60 Minuten im Dunkeln zu versinken - als globales Zeichen für den Schutz des Planeten. Den Ausgang nahm die weltweite Aktion 2007 in Sydney. Über 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen damals an der ersten Earth Hour teil. Ein Jahr später erreichte die Aktion bereits 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen. "Earth Hour" wurde zur globalen Bewegung und einer der weltweit größten Umweltschutzaktion. Mehr Infos gibt es auf https://www.wwf.de/earth-hour. Beim LWL koordiniert die LWL-Stabsstelle Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit die Teilnahme an der Earth Hour.
Pressekontakt:
Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org
Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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