Mitteilung vom 19.03.26
Presse-Infos | Kultur
Schnuppergrabung, Töpferspaß, Musik, Malocher-Führung und Kulinarik
Lange Museumsnacht im LWL-Museum bei freiem Eintritt
Herne (lwl). Am Freitag (27.3.) öffnet das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne seine Türen für einen besonderen Höhepunkts im Jahresprogramm: "Die Lange Nacht der Mahlzeit". Passend zur aktuellen Sonderausstellung "Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet" erwartet die Besuchenden zwischen 18 und 24 Uhr ein Programm für die ganze Familie mit Erlebnis-Führungen, Handwerksvorführungen, Mitmachaktionen und Kulinarischem - bei kostenfreiem Eintritt.
Neben Spezialführungen durch die Sonder- und Dauerausstellung können die Gäste eine Schnupper-Grabung erleben, die Schau-Schmiede besichtigen und Live-Musik genießen. Kreativ wird es beim Töpfern und einem Stand zum Schmuck-Handwerk Die Spielestationen des Spielezentrums Herne und ein Quiz mit Gewinnen sorgen für Unterhaltung. Cosplayer:innen und kostümierte Besucher:innen sind eingeladen, das Ambiente des Museumsabends mitzugestalten. Ein Fotograf macht kostenlos Fotos.
Programmübersicht
Den Auftakt des Programms bildet die "Schnuppergrabung im Grabungscamp" von 16 bis 20 Uhr. Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren haben hier die Möglichkeit, eine unerschlossene Grabungslandschaft archäologisch zu erkunden. Mit echten Grabungswerkzeugen können Interessierte Funde und Befunde professionell freilegen - von der Jungsteinzeit über die römische Kaiserzeit bis ins Mittelalter.
Dabei werden sie unterstützt von Mitarbeiter:innen des Museums, die sie bei der Ausgrabung anleiten. Der Eingang erfolgt hinter dem LWL-Museum von der Museumsstraße aus, da alle anderen Programme erst um 18 Uhr starten und das Museum zwischen 17 und 18 Uhr für den Aufbau geschlossen ist. Das Café bleibt durchgehend geöffnet.
Von 18 bis 23 Uhr zeigt Töpfermeister Thomas Benirschke an der Zaubertöpferscheibe sein Können. Erwachsene und Kinder sind eingeladen, selbst kreativ zu werden und ein eigenes Kunstwerk für Zuhause zu gestalten. "Vierhändiges Zaubern" nennt Benirschke seine Kunst. Dabei führt er die Hände der Besuchenden und hilft, ein echtes Kunstwerk entstehen zu lassen.
Musikalisch wird es abwechslungsreich: Die Band Speedos, laut eigener Aussage eine der "aktivsten Bands Deutschlands", sorgt ab 18 Uhr (danach 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr) im Foyer und im Innenhof für Stimmung. Michael Völkel (bekannt als Spielmann Michael) und Andreas Niggemeier bieten in der Dauerausstellung humorvoll-musikalische Texte und Lieder zur Geschichte des Essens (18.30, 20 und 22 Uhr). Das Trio Eiderdaus widmet sich um 19 und 21 Uhr in der Sonderausstellung den Liedern der Bier- und Weinkultur des 19. Jahrhunderts.
Die Sonder- und Dauerausstellung können bei verschiedenen Führungen entdeckt werden:
Die Führung "gesucht. gefunden. ausgegraben." zeigt die Menschen in Westfalen über 250.000 Jahre hinweg (18, 19.30, 20.30, 21.30, 22.30 Uhr).
Der Rundgang durch die Sonderausstellung "Mahlzeit!" beleuchtet gemeinsames Essen, Rituale und Kultur aus aller Welt (18.30, 20, 20.30, 21.30, 22 Uhr).
Premiere feiert die neue Führung durch die Dauerausstellung "Ruhrpottschnauze" mit Museumsschmied Timo Reichelt, der im Dialekt wahre Geschichten über die Region erzählt (19, 21, 23 Uhr).
In der Schau-Schmiede (18 bis 24 Uhr) können Besucher:innen Timo Reichelt vor der Führung und im Anschluss bei der Arbeit über die Schulter schauen, während er Haken, Klingen oder filigrane Glieder für ein Kettenhemd schmiedet.
Die Schmiede ist auch ein spektakuläres Fotomotiv für alle Cosplayer:innen, die das Mueum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an diesem Abend einlädt. Egal, ob aus dem Star-Wars-Universum, der Disney-Märchenwelt oder dem weiten Anime-Kosmos: Jede Figur ist willkommen. Garderobe (Unisex)und ein Fotograf vor Ort runden das Erlebnis ab.
Von 18 bis 24 Uhr zeigen Kunsthandwerker:innen Besuchenden aller Altersstufen, wie aus Löffel, Gabel und Messer kreative Schmuckstücke entstehen. Wer selbst solche Stücke besitzen möchte, kann an diesem Abend Besteckschmuck erwerben oder sich für einen Workshop im August anmelden.
Für Spielspaß sorgen das Spielezentrum Herne (18 bis 23 Uhr) mit Großformatspielen und klassischen Brettspielen sowie das Film-Quiz "Dalli-Klick" um 18.30, 20 und 22 Uhr, bei dem sich alles um Essen in Filmen dreht und Quiz-Master Kai Preise verlost.
Im Außenbereich steht Pizza bereit, und im Foyer bietet die "Eiszauberei" ihre gekühlten Leckereien an. Der Förderverein des Museums kümmert sich um den Ausschank von Getränken.
Aktuelle Infos und eine detaillierte Programmübersicht: https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/de/veranstaltungen/langemuseumsnacht/
Allgemeine Informationen zum Museumsbesuch
Die öffentlichen Führungen sind kostenlos. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei. Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/de/ihr-besuch/offnungszeiten-preise-anfahrt/
Mehr Infos: https://www.lwl-landesmuseum-herne.de
LWL-Museum für Archäologie und Kultur, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel.: 02323 94628-0
Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Carolin Steimer, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504
presse@lwl.org
LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie und Kultur Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Karte und Routenplaner
Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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