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Mitteilung vom 23.07.21

Presse-Infos | Kultur

Unwetterschäden in westfälischen Museen

LWL gewährt Soforthilfe und startet Bestandsaufnahme

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Münster (lwl). Die verheerenden Unwetter in Nordrhein-Westfalen haben auch viele Museen in Mitleidenschaft gezogen. Auch in Regionen, die nicht so stark vom Unwetter betroffen waren, sind in den Museen Schäden entstanden, wenn zum Beispiel Wasser in die Keller gelaufen ist. Welche Schäden wo entstanden sind, wie die aktuelle Situation vor Ort ist und welche Unterstützung die einzelnen Museen benötigen, darüber gibt es im Moment noch keinen Überblick. Nachdem die ersten Aufräumarbeiten gelaufen sind und die Museen ihre Schäden einschätzen können, bittet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) deshalb die Museen in Westfalen-Lippe, ihre Schäden dem LWL-Museumsamt zu melden. "Diese Informationen sind wichtig, damit wir ein Gesamtbild der Lage erhalten. Auf dieser Basis können wir sehen, wie wir den Museen sinnvoll helfen können", sagte Dr. Ulrike Gilhaus, Leiterin des LWL-Museumsamtes. Die beiden Landschaftsverbände stehen hierzu untereinander und mit den Landesbehörden in Kontakt.

Der LWL gewährt betroffenen Museen eine Soforthilfe von bis zu 2.000 Euro. Diese können die Museen nutzen, um ihre durch das Hochwasser verursachten Schäden an Kulturgut von Fachleuten begutachten und um Maßnahmenkataloge erstellen zu lassen. Die betroffenen Museen können ihren Bedarf bis zum 31. August formlos beim LWL-Museumsamt anmelden, dann Restaurator:innen beauftragen und bekommen die Kosten nach Einsendung der Rechnung im Rahmen der Pauschale erstattet. Die beauftragten Restautor:innen müssen Mitglieder im Verband der Restauratoren (VDR) sein.

Bei der Meldung der Schäden bittet das LWL-Museumsamt um folgende Angaben:
1. Name des Museums
2. Ansprechperson mit Kontaktdaten
3. Träger des Museums
4. Art der Schäden und Dringlichkeit von Maßnahmen
5. Sind bereits kurzfristige Schutzmaßnahmen erfolgt?
6. Ist das Museum geöffnet?
7. Besteht eine Versicherung gegen Elementarschäden?
8. Will das Museum die Pauschalförderung des LWL (max. 2.000 Euro) für eine externe restauratorische Erstbegutachtung in Anspruch nehmen?

Die Meldungen können die Museen direkt über ein Online-Formular (https://www.lwl-museumsamt.de/unwetterschaden) oder per E-Mail (museumsamt@lwl.org) an das LWL-Museumsamt schicken. Sollte dies nicht möglich sein, ist auch eine telefonische Meldung möglich (0251 / 591-4662).



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museumsamt für Westfalen
Salzstraße 38 (Erbdrostenhof)
48133 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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