LWL-Newsroom

Mitteilung vom 26.03.21

Presse-Infos | Kultur

Digitale Entdeckungstouren gegen Corona-Koller in den Osterferien

LWL macht Ausstellungen in virtuellen Rundgängen zugänglich

Bewertung:

Westfalen (lwl). "Wir gehen davon aus, dass unsere Museen nach Voranmeldung dort weiter besucht werden können, wo die Corona-Inzidenz unter 100 liegt. Das gilt zum Beispiel für das LWL-Museum für Kunst und Kultur und das LWL-Museum für Naturkunde in Münster", sagt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

Die LWL-Museen haben ein digitales Angebot geschnürt, um auch allen zu helfen den Corona-Koller zu vermeiden, die nicht ins Museum kommen können. Täglich kommen neue Angebote dazu, die der LWL auf der Website http://www.lwl-kultur.de/de/kultur-digital/ veröffentlicht. Die Angebote reichen von der digitalen Spurensuche durch die "Schatzkammer der Caesaren" über Vorträge und Zoom-Workshops bis hin zu Bastelangeboten zum Herunterladen.

LWL-Römermuseum in Haltern
Auf eine Reise in die fabelhafte Welt der Römer geht es in den Osterferien im LWL-Römermuseum in Haltern am See. Gleich zwei digitale Führungen stehen zwischen Samstag (27.3.) und Ostermontag (5.4.) auf dem Programm. Mit Rätseln und detektivischem Gespür geht es für Kinder ab sechs bzw. zehn Jahren durch die Sonderausstellung "Aus der Schatzkammer der Caesaren. Gemmennachschnitte von Gerhard Schmidt" (27.3. bis 31.10.2021). Um Anmeldung wird gebeten.
Bequem von zuhause können Kinder ab sechs Jahren an fünf Tagen (27., 28.3., um 15 Uhr und 1., 2., 3.4., 11 Uhr) jeweils an einer interaktiven Führung durch die neue Sonderausstellung "Aus der Schatzkammer der Caesaren" teilnehmen. Hier wimmelt es vor Edelsteinen von fantastischen Tierwesen und bedeutenden Kaisern. In einer Spurensuche gehen Kinder den Geheimnissen der Edelsteine auf den Grund.

Kinder ab zehn Jahren werden zu Edelsteinexperten in der digitalen Führung "Jäger des verlorenen Römerschatzes" (30., 31.3., um 11 Uhr und 4., 5.4., um 14 Uhr). Erst werden die Edel-steine aus der Schatzkammer der Caesaren auf abenteuerliche Weise geraubt, dann tauchen sie auf Umwegen wieder auf. Pech ist nur, dass die Prunksteine zerbrochen sind. Im Format einer Videokonferenz machen sich die Teilnehmer:innen ans Werk und fügen die Schätze wieder zusammen.
Während der gesamten Führung steht den Kindern eine Museumspädagog:in zur Seite. Ausgestattet mit einer Kamera überträgt sie die Sonderausstellung live ins heimische Wohn- bzw. Kinderzimmer auf Smartphone, Tablet oder Computer. Das Museumsteam steht so während der gesamten Tour in direktem Austausch mit den Kindern. Die digitalen Führungen kosten vier Euro pro Kind. Die Teilnehmerzahl für das Osterferienprogramm ist jeweils auf 15 Kinder begrenzt.

Bequem von zuhause geht es beim "Römer Caching" auf digitale Schnitzeljagd durch das LWL-Römermuseum. In der Dauerausstellung und auf dem Außengelände stehen den Besucher:innen Museumspädagog:innen bei der Spurensuche zur Seite. Ausgestattet mit einer Kamera übertragen sie die Schnitzeljagd live nach Hause auf das Smartphone, das Tablet oder den Computer. Die Teilnehmer:innen des Digitalprogramms stehen so während der gesamten Tour in direktem Austausch. Vor jeder Führung erhalten die Besucher:innen per E-Mail eine Schatzkarte. Die sollen sie während der Führung ausfüllen. Gesucht sind verschiedene Begriffe, die schließlich zu einem Schatz führen. Die Kosten für das "Römercaching" betragen pro Gruppe 50 Euro, für Familien 30 Euro.

Eine Anmeldung für alle Angebote ist ab sofort möglich per Telefon unter: 02364 9376-0 während der Öffnungszeiten des Museums oder per E-Mail an: besucherservice-roemermuseum@lwl.org.

Mehr Informationen unter http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de


LWL-Museum für Archäologie in Herne
Das LWL-Museum für Archäologie bietet Interessierten an Wunsch-Terminen digitale Live-Führungen an. Darüber hinaus stehen jeden Sonntag um 14 Uhr öffentliche Online-Führungen auf dem Programm. Interessierte sollten sich für alle digitalen Führungen vorab Tickets buchen. Pro Endgerät werden vier Euro berechnet. Eine Gruppenführung kostet 50 Euro.

In der digitalen Führung am Sonntag wechseln die Themen jeden Monat. Den Anfang macht das Programm "Steinzeit digital". Im April stehen die Bronze- und Eisenzeit auf dem Programm. Die digitale Führung dauert etwa eine Stunde.

Die museumspädagogischen Mitarbeiter:innen begleiten Interessierte in allen digitalen Führungen im Dialog und per Videokonferenz durch die Dauerausstellung. Dabei erleben die Besucher:innen die archäologischen Höhepunkte aus zwei Kameraperspektiven. Wie in einer realen Führung vor Ort haben die Teilnehmer:innen während der gesamten Zeit die Möglichkeit, sich über Fragen und Kommentare mit einzubringen. Alle Themenführungen sind in dieser Form buchbar.

Um Anmeldung für die öffentlichen Führungen wird bis Freitag vor der Führung gebeten unter: https://www.lwl-landesmuseum-herne.de/programm/live-online-fuehrungen/. Sie wird als Videokonferenz über die Software Zoom durchgeführt. Die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmer:innen am Tag der Führung. Weitere Informationen auch zu den Gruppenführungen gibt es unter Tel. 02323-94628-0 oder per E-Mail an: empfang-archaeologiemuseum@lwl.org.

Mehr Informationen unter http://www.lwl-landesmuseum-herne.de/


LWL-Museum für Naturkunde in Münster
Schüler:innen können in diesen Osterferien zwar keine Veranstaltungen im LWL-Museum für Naturkunde besuchen, dennoch hat das Museum digital einiges, um die Langeweile zu vertreiben. Unter dem Stichwort "Kultur digital" Kreative und Forschende auf der Museumswebsite unter (http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de/de/mein-besuch/kultur-digital/) finden Neu-gierige und Schlauköpfe alles, um die Ferien zu genießen. Videos mit Einblicken hinter die Kulissen oder Reisen ins Weltall, Buchvorstellungen, Quiz, Mal- und Bastelanleitungen mit Ostermotiven oder Online-Kurse. Junge und erwachsene Astro-Fans dürfen sich außerdem am 6. April um 19.30 Uhr auf einen astronomischen Online-Vortrag freuen, der auf dem YouTube-Kanal (https://bit.ly/3doO0mt) des LWL-Museums live übertragen wird.

Weitere digitale Angebote des LWL-Museums für Naturkunde finden Interessierte hier: Facebook (https://facebook.com/LWLNaturkundemuseumMuenster) und Instagram (@lwlnaturkundemuseum) und dem Blog des LWL-Museums für Naturkunde (https://blog.lwl-naturkundemuseum-muenster.de/de/). Wer immer auf dem neusten Stand sein möchte, kann den Newsletter des LWL-Museums für Naturkunde unter: http://www.newsletter-naturkundemuseum.lwl.org abonnieren.

Mehr Informationen unter http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de


LWL-Industriemuseum
Ob spannende Geschichten auf den Social-Media-Kanälen, virtuelle Entdeckungstouren durch die acht Standorte des LWL-Industriemuseum und aktuelle Sonderausstellungen, Rätselspaß, GPS-Daten zu Fahrradrouten, Naturvideos, Ausmalbilder oder ein kurzweiliges Online-Spiel zur Entwicklung der Dampfmaschine: Im LWL-Industriemuseum gibt es auch online viel zu entdecken. Auf der Seite http://www.lwl-industriemuseum.de/de/digital/ bietet das Landesmuseum einen Überblick über seine digitalen Angebote.


Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)
Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts - im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Mit rund 250 Exponaten - vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft - setzt sich die Ausstellung "Revierfolkore. Zwischen Heimatstolz und Kommerz" im Schiffshebewerk mit der Erinnerungskultur auseinander. In fünf Videorundgängen zu einzelnen Aspekten der Revierfolklore nimmt Gästeführer Sören Surkamp Besucher:innen mit auf kleine Entdeckungstouren durch die Ausstellung: https://youtu.be/O1bCt93eLYo

Einen virtuellen Spaziergang durch das Schiffshebewerk und den Schleusenpark Waltrop kann man auch mit der Schiffshebewerk-App unternehmen. Neben einem Audioguide für Erwachse-ne bietet die App auch einen hörspielartigen Rundgang für Kinder mit "Käpt' Henri" und seinem Enkel Jan. "Tatort-Kommissar" Jörg Hartmann leiht der Figur des pensionierten Binnenschiffers seine markante Stimme. Download unter https://play.google.com/store/apps/details?id=de.pausanio.android.lwl&feature=search_result

Mehr Informationen unter https://schiffshebewerk-henrichenburg.lwl.org


Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Freunde der Industriekultur müssen in Corona-Zeiten nicht auf den Besuch des LWL-Industriemuseums Henrichshütte Hattingen verzichten. Das Museum nimmt Gäste in einem 16-teiligen Videorundgang mit auf eine Entdeckungsreise zu bekannten und weniger bekannten Orten auf dem großen Areal der ehemaligen Eisenhütte: https://youtu.be/ILjCWU9koKE

Mehr Informationen unter https://henrichshuette-hattingen.lwl.org


Zeche Zollern in Dortmund
Eine virtuelle Entdeckung der Maschinenhalle und der Dauerausstellung in der ehemaligen Waschkaue ermöglichen 3D-Rundgänge, die das Industriemuseum Zeche Zollern zusammen mit einer Firma umgesetzt hat. Die interaktiven Touren sind zu finden unter: https://zeche-zollern.lwl.org/de/ausstellungen/maschinenhalle/ und
https://zeche-zollern.lwl.org/de/ausstellungen/keine-herrenjahre/

Mehr Informationen unter https://zeche-zollern.lwl.org


Textilwerk Bocholt (Kreis Borken)
Das LWL-Textilwerk Bocholt bringt in den Osterferien neue Ideen für alte Klamotten nach Hau-se. Inspiriert durch die Ausstellung "Use-less" hat sich das Textilwerk Bocholt eine Kinder-Ferienaktion ausgedacht - die MuseumsKI(D)TS. Unter dem Motto "Upcycling - Ideen für Papier und Stoff" können Kinder ab acht Jahren mit der Museums-Bastelbox Recycling- und Up-cyclingideen testen. Ganz bequem am eigenen Küchentisch können Museumsentdecker:innen eigene Kreationen aus originalem Museumsstoff und Altpapier entwerfen. Eine Anleitung, wie sie eigene alte T-Shirts zu neuem Leben verhelfen können, gibt es auch. Die MuseumsKI(D)TS können nach vorheriger Anmeldung ab Mittwoch (7.4.) im Textilwerk Bocholt abgeholt werden. Die Kosten pro Bastelbox betragen 5 Euro. Die Anmeldung ist ab sofort per Telefon unter 02871 21611 0 oder E-Mail unter textilwerk@lwl.org möglich. Anmeldeschluss ist Donnerstag (1.4.).

Online bleibt das LWL-Industriemuseum weiterhin für seine Besucher:innen erlebbar. Nach dem Motto "geschlossen und doch offen" hat das Textilwerk sein digitales Angebot erweitert und bringt das Museum nun einfach zu seinen Besucher:innen nach Hause. So lässt sich die aktuelle Sonderausstellung "USE-LESS. Slow Fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung" auch vom Sofa aus erleben. Unter https://textilwerk-bocholt.lwl.org/de/ausstellungen/use-less/ gelangt man im Internet zum virtuellen Rundgang in Form eines Audioguides mit Hörspielen zu allen Stationen der Ausstellung. Was steckt in unseren Schränken und was verbirgt sich hinter der Idee der "Slow Fashion"? Was kann Design leisten, um Abfall zu vermeiden, um mit Ressourcen sorgsam umzugehen und um Mode nachhaltig zu gestalten? Was geschieht, wenn Kreativität und Forschungen aufeinander-treffen, zeigt dieses Hörerlebnis. Aus vier sehr unterschiedliche Perspektiven - von Nerd bis zum Rentner - können Interessiete die Ausstellung in Hörspielsequenzen mit Hintergrundinfos, Ge-spräche und Atmosphären erleben.

Für den Osterspaziergang bietet das Textilwerk eine Alternative: Ausgehend vom Hof der Spinnerei lässt sich mit der APP "Der Anfang von Ende" spielerisch das Wissen zu Klimawandel und Industrialisierung testen. Die Entdeckungstour führt links und rechts der Bocholter Aa entlang, es gilt fleißig Punkte zu sammeln und das Rätsel zu lösen.

Auch auf Facebook Facebook und Instagram unter @textilwerkbocholt oder auf dem hauseigenen Blog gibt es täglich neue Inhalte zu entdecken. Vom Blick hinter die Kulissen, in Depos und Ausstellungen, über virtuelle Führungen durch das Museum ist für alle Neugierigen etwas dabei.

Mehr Informationen unter http://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/textilwerk-bocholt


Ziegelei Lage (Kreis Lippe)
Per Video können Gäste die neue Ausstellung "Cecilia Herrero-Laffin. Bolivianische Bauarbeiterinnen" entdecken. Die in Bielefeld lebende Künstlerin begleitete im Frühjahr 2019 eine Gruppe von Arbeiterinnen in der bolivianischen Hauptstadt La Paz. Ihre Bilder und Keramikskulpturen zeigen Momentaufnahmen von Frauen bei ihrer Arbeit, oft mit Gerätschaft oder an der Maschine.
https://ziegelei-lage.lwl.org/de/ausstellungen/cecilia-herrero/


LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe)
Ausgerechnet in seiner Jubiläumssaison zum 50. Geburtstag kann das LWL-Freilichtmuseum Detmold coronabedingt nicht wie geplant am 1. April öffnen. Deshalb lädt das Museum alle Interessierten zu einer digitalen Eröffnung ein. Am Gründonnerstag (1.4.) schaltet das LWL-Museum um 14 Uhr ein Video bei YouTube live, das neben Grußbotschaften, auch von prominenten Museumsfans, Einblicke in das neue Themenjahr unter dem Motto "Juhubiläum" und den damit verbundenen Museumsgeburtstag bietet. Dabei wird auch die bislang größte temporäre Geländeausstellung mit 50 Stationen vorgestellt, die neben Einblicken in die Museumsarbeit interessante Informationen zur Museumsgeschichte bereithält. Interessierte können per Live-Chat und Kommentarfunktion auf YouTube sowie per E-Mail mit dem Museumsteam in Kontakt treten: juhu.bilaeum@lwl.org.

Außerdem hat das Museumsteam kurzfristig ein digitales Kursangebot zusammengestellt, das Abwechslung in das coronabedingte Zuhausebleiben bringt. Per Videochat werden die Kurse und Mitmachangebote rund um das Eierfärben zu Urgroßmutter Zeiten und das Körbchen-flechten einfach in den digitalen Raum verlegt. Los geht es am Gründonnerstag (1.4.). Um 15 Uhr zeigen Susanne Kurz und Birgit Jäger-Koblitz, bei der "Ostereierei", wie man mit einfachen Mitteln Eier färbt und verziert. Auch am Karfreitag (2.4.) stehen die beiden um 11 und um 14 Uhr für die Online-Kurse bereit. Die Kurse finden per Zoom statt. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Plätze begrenzt und kostet fünf Euro. Neben Eiern und Zugang zu einem Herd werden noch ein paar Dinge benötigt wie eine Feinstrumpfhose und Wolle, Zwiebelschalen, etwas Kaffeesatz, Essig, eine Speckschwarte oder Salatöl, Eierkartons, Schere, eine Uhr und etwas zum Drunterlegen für das Färben sowie kleine, frisch gepflückte Pflänzchen, die auf die Eier passen. Die ausführliche Materialliste gibt es zusammen mit dem Link bei der Anmeldung im Infobüro unter Tel. 05231 706 104 oder E-Mail infobuero.detmold@lwl.org.

Und wer noch ein Körbchen braucht, um diese und andere Osterschätze aufzubewahren, ist beim "Osterkörbchen flechten" mit Petra Franke am Karsamstag (3.4.) um 15 Uhr und am Donnerstag (8.4.) um 11 Uhr und um 14 Uhr an der richtigen Adresse. Die jeweils zweistündigen Onlinekurse kosten ebenfalls fünf Euro pro Person oder Familie, hinzu kommen zehn Euro Materialkosten. Schnell sein lohnt sich, denn wer sich bis Montag (29.3.) um 12 Uhr anmeldet, bekommt das Material bei Übernahme des Portos per Post zugeschickt. Für alle anderen liegen die Materialpakete an der Kasse des Freilichtmuseums zur Abholung bereit. Weitere Informationen und den Zoom-Link gibt es ebenfalls über das Infobüro des Museums.
Mehr Informationen unter http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de


Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn)
Digital macht's möglich: Während der Familientag "Et labora! Handwerk im Kloster" und das Osterferienprogramm im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur coronabedingt ausfallen müssen, holt ein Online-Angebot der Stiftung Kloster Dalheim die Klosterwerkstatt in die eigenen vier Wände.
Die Reihe "Et labora! Digital" präsentiert nachhaltige Do-it-yourself-Ideen für die ganze Familie. Vier Anleitungen führen Kinder und Erwachsene in die Welt der Klostergärtnerei, der Bäckerei, der Stellmacherei und der Klosterimkerei. Sie kneten Saatkugeln (für Kinder ab drei Jahren), schlingen Kloster-Brezeln (ab vier Jahren), werkeln ein Tiergehege aus Naturmaterial (ab sechs Jahren) und gießen Terrazzo-Kerzen (ab acht Jahren). Alle Anleitungen sind erprobt, erforderliches Material und Werkzeug zuhause verfügbar.

Die Geschichte der Klöster ist ohne historische Handwerkskunst undenkbar: Mittelalterliche Klöster waren größtenteils Selbstversorger und folgten damit der rund 1.500 Jahre alten Ordensregel des Heiligen Benedikts. Bäckerei, Brennerei, Brauerei, Drechslerei, Försterei, Gärtnerei, Imkerei, Korbflechterei, Mühle, Schäferei, Schmiede, Stellmacherei, Weberei und Zimmerei - all das war im Kloster anzutreffen.
An dem inzwischen sprichwörtlichen "Ora et labora" (lat.: Bete und arbeite) orientierten sich auch die Augustiner-Chorherren, die sich in Dalheim im 15. Jahrhundert ansiedelten.

Die Anleitungen sind mit Beginn der Osterferien auf der Internetseite des Museums unter http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org abrufbar.

Mehr Informationen unter http://www.lwl.org/LWL/Kultur/kloster-dalheim/


LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster
Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bietet in den Osterferien unter dem Titel "HolidayLab" über das Internet insgesamt acht Zoom-Workshops für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren an. Die Termine mit täglich wechselden Themen, jeweils von 10.30 Uhr bis 12 Uhr, geben den Teilnehmer:innen Kreativimpulse und bieten ihnen die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen. Dabei reichen die Inhalte der Workshops von Illustration bis Seriendruck, von Makramee bis Buchbinden, von Farbkopie bis Malen mit dem Körper.

Zu jedem Termin bekommen die Kinder ein kleines Materialpaket nach Hause geschickt, das um einzelne Dinge ergänzt werden muss. Details gibt es nach der Anmeldung über den Ticketshop des LWL-Museums. Eine Buchung von Einzelterminen ist möglich. Die Teilnahme inklusive Materialpaket kostet 7 Euro pro Kind und Termin. Anmeldung bis spätestens sieben Tage vor Workshop über den Ticketshop.

Die Termine in der Übersicht:
31.3. Makramee-Armbänder, 1.4. Seriendruck, 6.4. Kreatives Schreiben, 7.4. Buchbinden, 8.4. Faltkunst
9.4. Farbkopie

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur bietet weitere Online-Angeboten für digitale Besucher:innen aller Altersklassen an. Für Kinder und Jugendliche gibt es kreative Workshops. Für Erwachsene gibt es Live-Touren, einen Podcast oder einen Blog. Das gesamte Angebot gibt es auf der Webseite des LWL-Museum für Kunst und Kultur unter: http://www.lwl-museum-kunst-kultur.de/de/digitales/

Jede Woche gibt es Online-Touren mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Mit Ausnahme der öffentlichen Tour, die mittwochs um 18.30 Uhr auf Instagram gezeigt wird, finden die Online-Touren über die Videoplattform Zoom statt. Im März ist die Teilnahme kostenfrei, ab April kostet sie 2 Euro pro Person. Buchen kann man über den Ticketshop des Museums. Die erste Live-Tour durch die Sammlung gibt es dienstags von 15 bis 16 Uhr: Unter dem Titel "KunstGeschichten" wird ein Phänomen, Thema oder Ereignis der Kultur- und Landesgeschichte beleuchtet. An den Tagen Donnerstag und Freitag von 19 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 15.15 bis 16.15 Uhr erhalten die Teilnehmer:innen einen Überblick über die Sammlung. Ebenfalls sonntags präsentieren die Kunstvermittler:innen mit "Joseph Beuys" von 16.30 bis 17.30 Uhr den neugestalteten Raum in der Gegenwartssammlung, in dem fortan mehr als 40 Multiples des Düsseldorfer Künstlers zu sehen sind. Am Samstag (10.4.) findet zudem ein inklusiver Rundgang in Lautsprachebegleitenden Gebärden (LBG) für Menschen mit Hörbehinderung statt: In "Mode im Wandel der Zeit" nimmt Katharina Kirschkowski von 14 bis 15.30 Uhr die Teilnehmer:innen mit durch die Sammlung und vermittelt sprechend und gebärdend alles rund um die Mode vom Mittelalter bis zur Moderne.

Neben den vielfältigen Online-Touren lädt das Museum Kinder unterschiedlicher Altersklassen dazu ein, in Online-Workshops unter Anleitung kreativ zu werden und Mal-, Bastel- und Zeichenideen auszuprobieren. Die Teilnahme an den regelmäßigen Angeboten ist kostenfrei, die Anmeldung läuft über den Ticketshop. Nach der Buchung erhalten die Teilnehmer:innen die Zugangsdaten zur Plattform Zoom sowie eine detaillierte Materialliste. Dienstags findet von 15 bis 16 Uhr sowie von 16.30 bis 17.30 Uhr das "Familien-Atelier" statt, das sich an Eltern mit ihren Kindern bis sechs Jahren richtet. Donnerstags, ebenfalls von 15 bis 16 Uhr sowie 16.30 bis 17.30 Uhr, können Sechs- bis Zehnjährige am Workshop "Bildschöner Donnerstag" teilnehmen. Am Wochenende bietet das LWL-Museum drei Workshops an: Den "MuKuKu-Klub" können samstags von 10.30 bis 11.30 Uhr Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren besuchen. Am Samstagnachmittag geht es im Workshop "Bildschöner Samstag" von 14 bis 15 Uhr für Sechs- bis Zehnjährige kreativ zu. Die Workshop-Woche rundet das "StudioLab" sonntags von 10.30 bis 11.30 Uhr ab, indem es Neun- bis Zwölfjährige zur Teilnahme einlädt.

Mehr Informationen unter http://www.lwl.org/LWL/Kultur/museumkunstkultur/


LWL-Freilichtmuseum Hagen
Die Museumspädagog:innen des LWL-Freilichtmuseum in Hagen haben sich einige handwerk-liche Aktivitäten für Zuhause überlegt: Arbeiten mit Papier und ein wöchentlich neues Suchspiel. Die Museumskatze Mäcki kommt übers Internet per Blog zu den Kindern nach Hause und bringt Bastelanleitungen als Download mit. Ein Programm heißt: "Ein Blatt mit vielen Seiten". Mit Karton, Schere, Kleber und Stiften zeigt Mäcki wie ein Faltbuch, ein Leporello, hergestellt wird -bestens als Geschenk oder auch für eigene Notizen geeignet.
"Ein Flügelschlag bis Ostern" hört sich nicht nur poetisch an, sondern zaubert auch eine ganze Schmetterlingsfamilie ins Haus. Diese dekorative Bastelanleitung gibt’s auch auf Mäckis Bastelblog zum "runterladen".

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Bilderausstellung "Für die Jugend geschildert" im Hagener LWL-Freilichtmuseum bietet Mäcki als Suchspiel an. Vor über 200 Jahren hat der Grafiker Paul von Stettens Bilder von Handwerkern und ihren Arbeitsplätzen extra für Kinder und Jugendliche gezeichnet. Sie sollten so neugierig darauf werden und deren unterschiedliche handwerkliche Arbeit kennenlernen. Also hat sich die Museumskatze überlegt, dass sie das auch will und sich jede Woche in einem anderen Bild versteckt. Und zwar so gut, dass es, auch für Erwachse-ne, gar nicht so leicht ist, Mäcki zu finden. Da muss man schon genau hinschauen. Was Mäcki dabei erlebt, erzählt er auf seinem Blog "Wo bin ich?"
Hier geht es zum Blog, auf dem auch noch jede Menge andere Bastelideen zu finden sind:
https://blog.lwl-freilichtmuseum-hagen.de/de/category/mackis-werkstatt/

Mehr Informationen unter http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de/de/



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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