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Mitteilung vom 02.11.20

Presse-Infos | Kultur

Westfälische Kulturkonferenz abgesagt

Bewertung:

Münster/Westfalen-Lippe (lwl). Die Westfälische Kulturkonferenz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist abgesagt. Rund 400 Kulturschaffende, Förderer und Entscheider hatten sich zur diesjährigen Konferenz vom 2. bis 6. November angemeldet. Die Konferenz soll im nächsten Jahr nachgeholt werden.

"Unter dem Titel "Zusammenkommen! Kultur gestaltet öffentliche Räume" haben wir zusammen mit 60 Expertinnen und Experten aus allen Kulturbereichen und Regionen in Westfalen-Lippe ein relevantes, innovatives und abwechslungsreiches Programm mit 17 thematischen Foren und einem Rahmenprogramm erarbeitet. Dieses Programm wollen wir den Akteuren nicht vorenthalten. Das für dieses Jahr geplante Programm wird daher im nächsten Jahr nachgeholt", erklärte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

Auch Isabel Pfeiffer-Poensgen, Kulturministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, bedauert, dass die Veranstaltung aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens nicht stattfinden kann: "Die Kultur ist in diesen Zeiten besonders hart von den coronabedingten Einschränkungen betroffen. Das sind sehr schwierige Tage und ich weiß sehr genau, was die neuerlichen Schließungen für die Betroffenen in den unterschiedlichsten Kulturbereichen bedeuten. Ich hätte sie gerne zur diesjährigen Westfälischen Kulturkonferenz in Form einer hybriden Veranstaltung mit analogen und digitalen Formaten begrüßt. Die Gesundheit der Kulturschaffenden, Expertinnen und Experten sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat aber höchste Priorität. Daher verschieben wir die Veranstaltung nun auf das kommende Jahr und wir hoffen natürlich sehr, dass wir dann auch wieder verstärkt vor Ort zusammenkommen und gemeinsam diskutieren können."



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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