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Mitteilung vom 18.06.20

Presse-Infos | Psychiatrie

Prof. Michael Löhr wird Pflegedirektor im LWL-Klinikum Gütersloh

LWL-Gesundheits- und Krankenhausausschuss wählt 46-Jährigen in die Betriebsleitung

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Münster/Gütersloh (lwl). Das Klinikum Gütersloh des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat einen neuen Pflegedirektor: Prof. Dr. Michael Löhr (46) wurde heute vom LWL-Gesundheits- und Krankenhaussausschuss zum Nachfolger von Rita Elpers gewählt, die aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist.

Prof. Dr. Michael Löhr ist im LWL-Klinikum Gütersloh bestens bekannt: Er arbeitet dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stabsgruppe für Klinikentwicklung und Forschung. Er ist zugleich Mitarbeiter der LWL-Abteilung für Krankenhäuser und Gesundheitswesen beim LWL-PsychiatrieVerbund Westfalen in Münster.
"Für eine gute Patientenversorgung ist die berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit, die kontinuierliche Weiterentwicklung von Wissen und die Anwendung von fundierten und hilfreichen Methoden unumgänglich. Hierzu wird die Berufsgruppe der Pflege ihren Beitrag leisten", formuliert Löhr die Ziele seiner zukünftigen Arbeit. "Dass ich diesen Prozess in Gütersloh mit steuern darf, ist gleichfalls eine große Ehre und Herausforderung für mich", so Löhr.
Der gebürtige Lüdenscheider begann seine berufliche Laufbahn als Krankenpfleger. Nach einem berufsbegleitendem Studiengang für Pflege- und Gesundheitsmanagment und der Promotion im Fachgebiet Pflege- und Gesundheitsmanagement wurde Löhr 2008 Professor für Psychiatrische Pflege an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld.
Im LWL-Klinikum Gütersloh hat Löhr seit dem Jahr 2000 den pflegerischen Beruf "von der Pike auf" gelernt: Zunächst als Krankenpfleger mit dem Fach-Schwerpunkt Sucht, als pflegerische Stationsleitung, dann als Assistent der Pflegedirektion und schließlich als Leitung der Stabsgruppe für Klinikentwicklung und Forschung. Nach seiner Professoren-Zeit in Bielefeld kehrte er 2018 in die Stabsgruppe für Klinikentwicklung und Forschung des LWL-Klinikums Gütersloh zurück.
"Um das Berufsfeld der Pflege attraktiv und innovativ zu gestalten, werden in Zukunft flache Hierarchien und Karrieremodelle in der Patientenversorgung notwendig sein", ist sich der Pflegewissenschaftler sicher.

Hintergrund:
Das LWL-Klinikum Gütersloh ist eine Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Die bereits seit 1919 bestehende Klinik versteht sich als modernes, gemeindenahes Behandlungszentrum für psychiatrische, psychosomatische, internistische und neurologische Erkrankungen. Das LWL-Klinikum Gütersloh ist Kooperationspartner der Universität Bielefeld und verfügt über 338 stationäre Betten, sowie über 91 Tagesklinikplätze in unterschiedlichen Fachbereichen.



Pressekontakt:
Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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