LWL-Newsroom

Mitteilung vom 26.02.20

Presse-Infos | Soziales

Pressegespräch zum Forschungsprojekt "MUTIG" - Unterstützung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bis ins Alter innovativ gestalten

Münster: Presse-Einladung

Bewertung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

genauso wie Sie und ich möchten auch Menschen mit Behinderung möglichst selbstbestimmt und in ihrer eigenen Wohnung leben. Zur "Teilhabe", wie der Fachbegriff heißt, gehört die Möglichkeit, selbstbestimmt auch über die Wohnform - eigene Wohnung, Wohngemeinschaft oder Heim - zu entscheiden. Menschen mit Behinderungen wollen das, was Menschen ohne Behinderung wollen - auch im Alter in der eigenen Wohnung bleiben und ihr Leben individuell und mit den Freiheiten gestalten, die mit dem Ruhestand verbunden sind.

Die Wirklichkeit sieht bislang oft noch anders aus: Menschen mit geistiger Behinderung zum Beispiel leben im Alter noch mehrheitlich in Wohnheimen mit 20 und mehr anderen Menschen. Alternativen haben sich entwickelt und das Bundesteilhabegesetz rückt stärker als zuvor die individuelle Lebensführung ins Zentrum der Unterstützung.

In dem Forschungsprojekt "MUTIG" haben Forscherinnen und Forscher der Katholischen Hochschule NRW in Münster zusammen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Landesverband Lebenshilfe NRW untersucht, wie sich professionelle Dienste auf älterwerdende Menschen mit Behinderung einstellen können. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden die Ergebnisse und Beispiele aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, den Niederlanden und Skandinavien auf der Abschlusstagung (4. und 5. März) diskutieren. Das Forschungsprojekt wurde vom Bundeministerium für Bildung und Forschung gefördert.


Wir laden Sie ein zum

Pressegespräch
Forschungsprojekt "MUTIG" - Unterstützung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bis ins Alter innovativ gestalten

am Mittwoch, 4. März 2020, 10 Uhr
in der Katholischen Hochschule NRW, Münster, Piusallee 89, Raum 260.


Von Seiten der Katholischen Hochschule NRW werden die Projektleiter Prof. Dr. Friedrich Dieckmann und Prof. Dr. Sabine Schäper für Fragen zur Verfügung stehen. Neben dem stellvertretenden LWL-Sozialdezernenten Jürgen Kockmann werden Bärbel Brüning, Geschäftsführerin des Landesverbandes Lebenshilfe NRW e.V., eine Vertreterin des Lebenshilfe-Rates NRW sowie Petra Björne von der Stadtverwaltung Malmö in Schweden dabei sein.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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