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Mitteilung vom 02.12.19

Presse-Infos | Der LWL

Waldarbeiten in Gütersloh für mehr Sicherheit unter Bäumen

LWL muss wegen Trockenheit und Schädlingen Bäume fällen und Totholz herausschneiden

Bewertung:

Münster (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) kümmert sich ab Dienstag (3. Dezember) verstärkt um seine Waldbestände in Gütersloh, damit Besucher weiterhin sicher durch die Wälder gehen können.
In einem ersten Arbeitsabschnitt wird ab Dienstag an 40 Bäumen das Totholz herausgeschnitten, da Stürme der vergangenen Wochen und Monate Äste angebrochen haben. Hier kommen Hubsteiger und Baumkletterer zum Einsatz.
Die Trockenheit der vergangenen Jahre, verschiedene Pilze und Forstschädlinge haben 80 Bäumen auf den zusammen rund 50 Hektar großen LWL-Waldflächen in Gütersloh derart zugesetzt, dass sie gefällt werden müssen. Allein im Wäldchen zwischen Hermann-Simon-, Fritz-Blank- und Fichtenstraße müssen elf Bäume gefällt und an zehn Bäumen Totäste geschnitten werden. Zudem müssen zwei Bäume auf dem Gelände der Kita "Spielkiste" entnommen wer-den, da sie abgestorben sind.

Durch die Sicherungsarbeiten kann es hin und wieder zu kurzzeitigen Sperrungen von Wegen oder Straßen kommen. Der LWL bittet die Bürgerinnen darum, aus Gründen der eigenen Sicherheit die Absperrungen unbedingt zu beachten.


Hintergrund:
Die vergangenen Wetterextreme wie Hitze, Dürre, Stürme und Schadinsekten haben die Wälder in den vergangenen Jahren stark geschädigt. Dies bestätigt auch der derzeitige Waldzustandsbericht. Nur jeder fünfte Baum ist noch gesund. Viele Bäume sterben in kurzer Zeit ab. Auch von noch gesund aussehenden Bäumen können größere Äste herabfallen und Waldbesucher schädigen. Der LWL wird weiterhin seinen Sorgfaltspflichten bei der Verkehrssicherung gewissenhaft nachkommen. Allerdings gilt nach wie vor gemäß § 14 Bundeswaldgesetz, dass das Betreten und Befahren eines Waldes auf eigene Gefahr geschieht.



Pressekontakt:
Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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