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Mitteilung vom 14.08.19

Presse-Infos | Kultur

Zeche Eimerweise

Führung zu Kleinbergwerken im Ruhrgebiet auf Zeche Nachtigall

Bewertung:

Witten (lwl). Eimerweise wurde Kohle in Notzeiten auf den Kleinzeichen gefördert. Von ihnen entstanden zwischen 1945 und 1976 mehr als 1000 Stück im Ruhrgebiet, die im Volksmund auch als "Liliput-Zechen", "Familienpütts" oder "Kohlenzwerge" bekannt sind. Warum es in der Zeit so viele Kleinzechen im südlichen Ruhrgebiet gab, erfahren Interessierte bei der Themenführung "Zeche Eimerweise", zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (18.8.) um 14.30 Uhr in sein Wittener Industriemuseum Zeche Nachtigall einlädt.

Der originalgetreue Nachbau der "Zeche Ingeborg II" auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums veranschaulicht eine fast vergessene Bergbauphase. Die Rekonstruktion mit dem dreibeinigen Holzfördergerüst sowie einem Betriebsgebäude mit Büro und Materiallager zeigt typische Arbeitsabläufe. Die Themenführung gibt Aufschluss über den Kleinbergbau im Ruhrgebiet und fragt nach der Fördermenge, der Anzahl der Bergleute und den verwendeten Werkzeugen.

Wer sich im Anschluss an die Führung noch über den heute weltweit stattfindenden Kleinbergbau informieren möchte, kann einen Blick in die Sonderausstellung "Raubbau. Rohstoffgewinnung weltweit" werfen.

Die Themenführung "Zeche Eimerweise" ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 4 Euro, Kinder und Jugendliche frei). Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Mona Neugebauer, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Tel. 02302 93664-20
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
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