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Mitteilung vom 12.06.19

Presse-Infos | Kultur

Kappes, Köppe und Kalinen

Offenes Atelier zur "Bobiennale" in den Arbeitergärten der Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Im Rahmen der Künstleraktion "Bobiennale" öffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag (14.6.) von 19 bis 24 Uhr sowie am Samstag und Sonntag(15./16.6.) von 14 bis 18 Uhr die Tore der Arbeitergärten seines Industriemuseums Zeche Hannover. Sie befinden sich an den Bergarbeiterhäusern Am Rübenkamp. Der Eintritt ist frei.

In und zwischen den Beeten präsentiert die Bochumer Künstlerin Barbara Neumann Skulpturen, Interpretationen pflanzlicher Elemente und Kurzprosa. Sie vereinen sich zu einer Gesamtinstallation, die den Menschen in den Bergarbeitersiedlungen gewidmet ist: Während die Männer auf Zeche Hannover arbeiteten, bewirtschafteten ihre Frauen und Bräute ("Kalinen") die Gärten, um ihren Familien ein Auskommen zu ermöglichen.

Unter dem Dach des ehemaligen Stallgebäudes laden die Künstlerin Barbara Neumann und Biermacher Gerhard Ruhmann zu Kappes und dem Craftbier "Bobier" vom Fass ein.

Am Samstag (15.6.) um 15 Uhr können Besucher bei einer Geschichtstour unter dem Motto "Kohle, Koks, Konsumanstalt" auf den Spuren der Industrialisierung des Bochumer Stadtteils Hordel wandeln. Die Führung startet auf dem Zechenvorplatz, bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit und zeigt dabei, wie sehr die Entwicklungen auch das heutige Stadtbild prägen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0234 6100-874.

Bei den Erlebnisführungen am Sonntag (16.6.) um 12 und 15 Uhr erhalten Teilnehmer einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche Hannover in Bochum. Höhepunkt ist jeweils die Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893. Die Teilnehmer treffen sich auf dem Zechenvorplatz, die Teilnahme ist kostenfrei.

Das LWL-Industriemuseum präsentiert außerdem die beiden aktuellen Sonderausstellungen "Fabrik. Denkmal. Forum" mit Fotografien von Berthold Socha aus 40 Jahren Industriemuseum sowie "Was von der Zeche bleibt". Sie zeigt großformatige Fotografien von Bernd Langmack, der über drei Jahrzehnte Zechen im Ruhrgebiet nach ihrer Schließung porträtiert hat.

Ort:
LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover | Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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