LWL-Newsroom

Mitteilung vom 12.06.19

Presse-Infos | Maßregelvollzug

"Ich spreche forensisch. Und du?

Fachtagung lockt 230 Gäste an

Bewertung:

4. Bundeskonferenz der forensisch-psychiatrischen Pflege im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen: Rund 230 Experten aus Erfahrung und dem Maßregelvollzug diskutieren über den Einsatz von Genesungsbegleitern in der Forensischen Psychiatrie

Münster/Hattingen (lwl). "Ich spreche forensisch. Und du?", heißt es am 17. und 18. Juni auf der 4. Bundeskonferenz der forensisch-psychiatrischen Pflege im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen. Rund 230 Teilnehmer begeben sich an zwei Tagen auf eine Tagungs- und Erfahrungsreise der anderen Art. Organisiert wird diese von den Pflegedirektoren der sechs Maßregelvollzugskliniken und der Akademie für Forensische Psychiatrie des Landschaftsverbands-Westfalen Lippe (LWL).

Was in der Allgemeinen Psychiatrie bereits seit einigen Jahren erfolgreich erprobt wird, wollen die Teilnehmer mithilfe von Workshops, sogenannten Recoveryreisen (Erfahrungsreisen) und Diskussionsrunden nun auch für den Maßregelvollzug erörtern: Inwieweit können sogenannte Genesungsbegleiter - Psychiatrieerfahrene, die ihre psychische Erkrankung hinter sich gebracht haben - aktiv in die Behandlung von Maßregelvollzugspatienten mit einbezogen werden?

Ein Highlight der Tagung wird auch die von Maßregelvollzugspatienten aus dem gesamten Bundesgebiet erstellte Kunstausstellung in der eindrucksvollen Kulisse des Industriemuseums sein. Unter anderem verdeutlicht ein nachgebautes und begehbares Patientenzimmer, das mit unzähligen Strichlisten versehen ist, die langjährige Unterbringung eines forensischen Patienten.


+++ Achtung Redaktionen: +++

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir laden Sie herzlich zu dieser interessanten Tagung ein. Zu Wort kommen neben Fachleuten aus dem Maßregelvollzug auch sogenannte Experten aus Erfahrung - Menschen, die selbst psychisch erkrankt waren und mit ihrem Wissen heute bereits anderen in der allgemeinen aber auch forensischen Psychiatrie helfen.

Einzelheiten zum Ablauf entnehmen Sie bitte dem beigefügten Tagungsprogramm.

Gern vermitteln wir Ihnen Gesprächskontakte. Um schriftliche Anmeldungen bitten wir bis zum 14.6.2019 an presse@lwl.org.


Haben Sie Probleme das PDF-Dokument zu lesen? Dann wenden Sie sich bitte unter presse@lwl.org an die LWL-Pressestelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter.



Pressekontakt:
Bianca Hannig, LWL-Maßregelvollzug, 0251 591-3476 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Anlagen:
Anlage 1: BkoFlyer4_A4-DRUCK2019.pdf



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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