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Mitteilung vom 10.04.19

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40 Jahre LWL-Industriemuseum fotografiert von Berthold Socha

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Bochum / Hattingen (lwl). 1979, als der Strukturwandel in vollem Gange war und viele Fabriken und Zechen zwischen Rhein und Weser stillgelegt wurden, beschloss der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Gründung eines dezentralen Industriemuseums. Heute ist das LWL-Industriemuseum mit seinen acht Orten in Westfalen-Lippe wichtiger Bestandteil im kulturellen Leben der Region. Mit der Wanderausstellung "Fabrik. Denkmal. Forum. 40 Jahre LWL-Industriemuseum fotografiert von Berthold Socha" gibt das Landesmuseum in diesem Jahr Einblicke in die Entwicklung der ehemaligen Zechen und Fabriken zu lebendigen Orten der Industriekultur.

Für die Präsentation im Jubiläumsjahr wurden Fotografien und Infotafeln dreifach produziert. So kann die Schau an mehreren Orten parallel laufen. Am kommenden Wochenende wird sie in der Zeche Hannover in Bochum (Freitag, 12.4. 19 Uhr) und in der Henrichshütte Hattingen (Sonntag, 14.4. 15 Uhr) eröffnet. Die Standorte sind mit jeweils acht Bildern sowie einer Chronologie vertreten.

Das neue Industriemuseum sollte die "Kultur des Industriezeitalters beispielhaft darstellen, Denkmäler erschließen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen", heißt es im Gründungsbeschluss der Landschaftsversammlung von 1979. Socha begleitete die Entwicklung von Anfang an - nicht nur als Referent der LWL-Kulturabteilung, sondern auch als passionierter Fotograf. Seine analogen Schwarzweiß-Aufnahmen ergründen die skulpturalen Qualitäten der acht Standorte des Museums, zeigen Menschen, die am Aufbau beteiligt waren, und die heutige Nutzung. Verfall und Restaurierung sowie Oberflächen und Objekte sind nur einige seiner Themen.

"Berthold Sochas Fotografien liefern eine sehr persönliche Sicht auf den langen Weg von der Fabrik zum Denkmal und weiter zum gesellschaftlichen Forum mit seinen heute 500.000 Besuchern im Jahr", fasst Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums, zusammen. "Für das Landesmuseum für Industriekultur bilden die Aufnahmen ein einzigartiges Archiv", würdigt Dieter Gebhard, Vorsitzender der LWL-Landschaftsversammlung, die Arbeiten. Er begrüßt die Gäste bei der Ausstellungseröffnung am Sonntag (14.4.) um 15 Uhr in Hattingen.


Fabrik. Denkmal. Forum
40 Jahre Industriemuseum fotografiert von Berthold Socha

TextilWerk Bocholt: 5.4.-8.9.2019
Zeche Hannover, Bochum: 12.4.-7.7.2019
Henrichshütte Hattingen: 14.4.-30.6.2019
Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop: 18.7.-27.10.2019
Zeche Nachtigall, Witten: 21.7.-27.10.2019
Glashütte Gernheim, Petershagen: 14.9.-23.12.2019
Zeche Zollern, Dortmund: 17.11.2019-8.3.2020
Ziegeleimuseum Lage: 24.11.2019-29.3.2020
Infos unter: http://www.ausstellungen-industriemuseum.lwl.org

Katalog:
Fabrik. Denkmal. Forum. 40 Jahre LWL-Industriemuseum fotografiert von Berthold Socha. Hg. LWL-Industriemuseum, Dirk Zache. Dt./Engl. 116 Seiten, Klartext Verlag, Essen 2019, ISBN 978-3-8375-2116-0, Preis: 14,95 Euro



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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