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Mitteilung vom 10.04.19

Presse-Infos | Kultur

Geschichten von türkischen Bergmännern

Gesprächsrunde im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus bleiben nicht nur die Relikte der alten Zechen. Auch viele Menschen aus verschiedenen Ländern, die vor Jahren zum Arbeiten ins Ruhrgebiet gekommen sind, blieben hier. In einer Gesprächsrunde, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (14.4.) um 16 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum einlädt, kommen ehemalige türkische Bergmänner zu Wort. Zeki Kanag, Hasan Akdeniz und Hasan Demirci kamen als Jugendliche aus der Türkei ins Ruhrgebiet, machten eine Bergbaulehre und wurden Steiger, Techniker und Ingenieur. Sie erzählen von ihrem Leben und der Arbeit im Ruhrbergbau, von positiven aber auch negativen Erlebnissen und von den Gründen, die sie zum Bleiben bewogen haben. Die Veranstaltung unter dem Titel "Glückauf in Deutschland" findet in Kooperation mit dem Verein für Internationale Freundschaften Dortmund statt.

Vor Beginn der Gesprächsrunde haben Besucher Gelegenheit, die aktuelle Fotoausstellung
"Was von der Zeche bleibt - Bilder nach der Kohle" zu besichtigen. Der Arzt und Fotograf Bernd Langmack hat den langsamen Rückzug des Bergbaus aus dem Ruhrrevier seit den 1980er-Jahren mit der Kamera begleitet und rückt in seinen Aufnahmen die Überreste der Anlagen sowie die Gestaltung der Umgebung in den Fokus.

Der Besuch des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover und die Teilnahme an der Veranstaltung sind kostenlos.

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Nina Rockrohr, LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Tel. 0231 6961-233
presse@lwl.org



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LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
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