LWL-Newsroom

Mitteilung vom 11.02.19

Presse-Infos | Kultur

"Weimar im Westen"

Märkischer Kreis: Einladung zum Pressegespräch

Bewertung:

Guten Tag liebe Kolleginnen und Kollegen,

während der Weimarer Republik von 1918 bis 1933 genossen erstmals alle Deutschen demokratische Rechte und Freiheiten. Gleichzeitig wurde die Zerbrechlichkeit der Demokratie spürbar. Das galt nicht nur für das ferne Berlin, sondern betraf auch die Menschen im Rheinland und in Westfalen-Lippe. Politische und kulturelle Aufbrüche sowie soziale Fortschritte gingen mit gesellschaftlichen Konflikten und extremer Gewalt einher. Die Wanderausstellung "Weimar im Westen: Republik der Gegensätze" spürt diesen Widersprüchen in regionaler Perspektive für das heutige Nordrhein-Westfalen nach. Die Ausstellung ist in der Zeit vom 17. Februar bis 27. März im Geschichtsmuseum der Stadt Lüdenscheid erstmals in Westfalen zu sehen.

Vorab möchten wir Ihnen die Ausstellung vorstellen: In vier begehbaren Würfeln präsentiert die Schau ein vielfältiges multimediales Angebot. Im Mittelpunkt stehen bislang unbekannte Fotos und Filme, die erstmals einen umfassenden Blick auf die Zeit zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus im Westen eröffnen. Ergänzt wird diese regionale Perspektive durch Darstellungen der allgemeinen Entwicklungen Deutschlands mit Bezügen zum Rheinland und zu Westfalen-Lippe. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) und Teil des NRW-Projekts "100 Jahre Bauhaus im Westen". Beim

Pressegespräch "Weimar im Westen"
am Mittwoch, 13. Februar um 11.30 Uhr
im Geschichtsmuseum Lüdenscheid, Sauerfelder Str. 12 in 58511 Lüdenscheid


möchten wir die Wanderausstellung näherbringen, die bis Ende 2019 an sechs weiteren Orten im Rheinland und in Westfalen-Lippe zu sehen ist. Das Geschichtsmuseum Lüdenscheid hat die Ausstellung um einige regionalhistorische Einheiten ergänzt. Ihre Ansprechpartner sind Museumsleiter Dr. Eckhard Trox, Ulrike Tütemann (Kuratorin, Standort Lüdenscheid) und Ausstellungsmacherin Dr. Julia Paulus vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme.

Viele Grüße aus der LWL-Pressestelle

Markus Fischer



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
https://www.facebook.com/LWL2.0






Ihr Kommentar




zur Druckansicht dieser Seite

zu den aktuellen Presse-Infos