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Mitteilung vom 21.01.19

Presse-Infos | Soziales

Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung war im Dezember stabil

Fortbildung erhält Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen

Bewertung:

Westfalen (lwl). Der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung war im Dezember 2018 stabil. Insgesamt hat in Westfalen-Lippe die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen im Vergleich zum Vormonat um 56 Personen abgenommen. Der Landschaftsverband-Westfalen-Lippe (LWL) teilt aktuell mit, dass Ende Dezember 2018 21.480 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit waren (davon 13.036 Männer und 8.444 Frauen). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl allerdings um 162 Personen gestiegen.

"Eine stabile Konjunktur bedeutet auch für Menschen mit Behinderung gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt", sagt der LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Arbeitsplätzen bietet die individuelle Fortbildung. Das LWL-Inklusionsamt Arbeit macht Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmern, dabei insbesondere den Schwerbehindertenvertretungen, ein umfangreiches Fortbildungsangebot zum Schwerbehindertenrecht."

Das LWL-Inklusionsamt Arbeit bietet vom Kündigungsschutz über begleitende Hilfen am Arbeitsplatz, Unterstützung durch Integrationsfachdienste und weitere Fachdienste oder der Förderung von Inklusionsbetrieben auch Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf und Beschäftigungsmöglichkeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen an. Eine wichtige Funktion hat dabei das Fortbildungsprogramm zum Schwerbehindertenrecht, das unter http://www.lwl-inklusionsamt-arbeit.de/kursprogramm zu finden ist.

Hintergrund
Das LWL-Inklusionsamt Arbeit vereinigt unter dem neuen Namen die bisherigen Aufgaben des Schwerbehindertenrechts mit den Aufgaben zur Teilhabe an Arbeit aus der Eingliederungshilfe. Es hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, behinderungsgerechte Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Hierfür steht dem LWL-Inklusionsamt Arbeit ein breit gefächertes Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung - personeller, technischer wie auch finanzieller Art. Neben der behinderungsgerechten Ausstattung der Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.
Die 47 örtlichen Fachstellen Behinderte Menschen im Beruf sind bei den kreisfreien Städten, den Landkreisen sowie bei einigen kreisangehörigen Städten und Gemeinden angesiedelt und erbringen Beratung und Unterstützung in den Bereichen Besonderer Kündigungsschutz und Begleitende Hilfen im Arbeitsleben.


Achtung Redaktionen:
In dieser Pressemitteilung finden Sie eine Übersicht (PDF-Dokument) zu den Arbeitslosenzahlen von Dezember 2018 im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr.

Haben Sie Probleme das PDF-Dokument zu lesen? Dann wenden Sie sich bitte unter presse@lwl.org an die LWL-Pressestelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Anlagen:
Anlage 1: Zahlen für Dezember_2018.pdf


LWL-Einrichtung:
LWL-Inklusionsamt Arbeit
Von-Vincke-Str. 23-25
48143 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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